Tarbos vom Großen Fluss: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Kategorie:Geweihte|Großen Fluss, Tarbos vom]]

Aktuelle Version vom 2. Dezember 2019, 21:45 Uhr

Tarbos vom Großen Fluss
Position: Praetor des Efferd-Tempel in Hanufer.
Stand: geweiht
Anrede: Hochwürden
Profession: Geweihter (Efferd)
Spezies: Mensch
Kultur: Flussleute
Geschlecht: männlich
Magie: nicht magisch
Augen: blau-grau
Haare: vergangen
Tsatag: 08. Efferd 990 (52)
Wohnort: Hanufer
Gebiet: Provinzherrliche Lehen
Familienstand: ledig
Partner:
Eltern:  
Kinder:
Geschwister:
Verbündete: Efferdan ui Bennain, Mystiker der Kirche, Geweihte Hanufers


Wohlstand: minimal
Ruhm: hinlänglich
Einfluss: ansehnlich


Gesinnung
Bürgerkrieg: loyalistisch
Unabhängigkeit: neutral


Angaben von: 1040
NSC: Nein
Betreuer: Niriansee

Inoffizieller Charakter




Tarbos vom Großen Fluss ist der Bewahrer von Wind und Wogen des Efferd-Tempel von Hanufer.


Tief wie das Meer, aufbrausend wie die Brandung bei Flut, beständig wie der große Strom, ausgleichend wie das Wasser welches Barrieren durchbricht – all das kann Tarbos vom Großen Fluss sein, seines Zeichens Bewahrer von Wind und Wogen in Hanufer, der Handelsstadt am Großen Fluss in Niriansee.


Der erste Efferd-Geweihte der Stadt entspricht wahrlich sowohl dem Temperament seines Herrn, wie auch dem Bild, welches man gemeinhin von seinen Geweihten hat: Das Gewand in den Farben des Meeres und Mustern von Schuppen, Perlmutt an Kragen und Gürtel, die Haut des Blutrochen an Manschette und Stirnband, sichtbare Zeichen des Standes. Seine Hand führt den Efferdbart; die Augen funkeln in dem blauen Grau des Meeres; der gepflegte Bart ist schmal geschnitten, dunkel, mit dem ersten Grau, das Haupthaar nur noch Vergangenheit.

Mit seinem guten Augen für das Wetter und seiner Kunst zu segeln vermag der Bewahrer von Wind und Wogen sein Boot pfeilschnell durch die Strömungen des Großen Fluss treiben, die er kennt wie wenige. Ein anderer Ort jedoch ist es, von dem er sagen kann, dass er ihn kennt wie niemand sonst: Die Flussgrotten. Dieser Ort, mit all seinen Geheimnissen, haben ihn zum Mystiker gemacht, einem jener Geweihten der Kirche, welche erhoffen das Wesen ihres Gottes zu ergründen.

Ein Ergebnis seiner Komplementationen zeigte sich in seiner Meinung über den Albernischen Bürgerkrieg, bei dem er natürlich nicht Partei ergriff, jedoch mit einer Stimme, welche die Kraft eines Sturms in sich zu tragen schien, sagte: „Ich verachte diesen Bruderkrieg. Und ich verachte uns, dass wir uns nicht so mächtig gegen stellen, wie es Efferd tat, als er die Flut sandte und die Kämpfe zum Erliegen brachte, vor Jahr und Tag. Welches Zeichen brauchen wir mehr, um zu sehen, dass das Meer größer ist, als die kleinlichen Ansprüche auf Macht? Dass die Flüsse mächtiger sind, als jede Armee? Dass der einzig wichtige Kampf jener um Gut und Böse ist?" In diesen Zeiten des Konfliktes zeigte sich Tarbos als Vermittler, denn: "Der Radosch und der Große Fluss, beide sind Grenzen ohne unsere Kunst. Doch mit Efferds Wohlwollen und einem Boot sind sie Brücke, Lebensader, Verbinder zwischen den Reichen."

Dieser Meinung folgend gehörte der Geweihte zu den Architekten des Waffenstillstandes zwischen Loyalisten und Isoristen, den er zusammen mit anderen schmiedete, als es 1030 galt gegen den verruchten Eladan von Gemhar zu ziehen.

Abgesehen von seiner damaligen Ablehnung des Krieges in Albernia ist Tarbos unpolitisch. So nimmt er still die Grüsse der Fischer und Flussschiffer entgegen, schüttelt die eine oder andere Hand, gibt Stärke und Kraft durch seinen Blick und gelegentlich die Hand auf der Schulter – zeigt den einfachen Männern und Frauen mit jeder Geste, dass sie nicht alleine sind, weder im Reich des Efferd, auf dem Grossen Fluss, noch an Land, in seiner Heimat Niriansee.


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