Ordhan Herlogan

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Ordhan Herlogan
Position: Baron von Niederhoningen (seit 1031)
Dient: Franka Salva Galahan
Stand: adlig
Profession: Ritter

(Baron)

Charakter: kalter Machtmensch
Spezies: Mensch
Kultur: Alteingesessen
Geschlecht: männlich
Magie: nicht magisch
Tsatag: 980 (62)
Wohnort: Niederhoningen
Gebiet: Grfs. Honingen
Familie: Haus Herlogan
Familienstand: verheiratet
Partner: Meara Baryll (985Zu Boron gegangen)

Harlindis Unnia vom Berg (1000)

Eltern:  
Kinder: Ciria Herloganv2 (1005)

Callan Herloganv2? (1009)
Caia Herlogan (1011)
Cei Herlogan (1017)

Geschwister: Tuachall Herlogan, Caillynn Herlogan
Verwandte: Rahjalyn Herlogan
Besonderes: ehemaliger Anhänger Isoras, langjähriger Aufenthalt im Exil


Wohlstand: ansehnlich
Ruhm: hinlänglich
Einfluss: hinlänglich


Gesinnung
Bürgerkrieg: isoristisch
Unabhängigkeit: isoristisch


Wappen haus herlogan.png

Angaben von: 1041
NSC: Ja
Betreuer: Kanzler

Inoffizieller Charakter



Ordhan Herlogan ist der Baron von Niederhoningen, in der Grafschaft Honingen.

Erscheinung und Charakter

Ordhan ist ein stattlicher, aber alternder Ritter. Er zeigt wenig Hang zum Mysterium und hat kaum Verständnis für die Feenverbindungen seiner uralten Familie. Als Lehnsherr ist er ein volksferner Machtmensch, der Familienmitglieder und Untergebene als Planungsmasse einsetzt. Er ist stets versucht sein Ansehen im Adel durch die Steigerung von Einfluss und Stärke zu aufzuwerten. Mildtätigkeit kennt er nur als Mittel zum Zweck.

Werdegang

Die jungen Jahre

Ordhan Herlogan wuchs als drittes Kind des Niederhoninger Barons Tuachaigh Herlogan auf Schloss Andoain auf. Als Knabe zeigte er sich risikobereit und draufgängerisch, hatte es aber schwer, sich damit gegenüber seinen älteren Geschwistern ein Ansehen vor dem traditionsbewussten und eher taktisch denkenden Vater zu erwerben.

Mit acht Jahren wurde er in die Pagenschaft an den Grafenhof von Honingen geschickt. Seine Knappenzeit verbrachte er bei Junkerin Meara Baryll der Älteren in Therias Hain. Deren Gemahl, ein ehemaliger horasischer Offizier, weckte in ihm die Begeisterung für die Kriegsführung. Gegen Ende seiner Knappenzeit verliebte sich Ordhan in die jüngere Tochter seiner Schwertmutter, Meara Baryll die Jüngere. Nach einer Heckenzeit kehrte er zurück und hielt um die Hand der schönen Meara an.

Im Bürgerkrieg

Ordhan Herlogan diente als Wehrvogt und später Vogt seines älteren Bruders Tuachall Herlogan in Niederhoningen. Nebenbei machte er sich als erfolgreicher Turnierritter einen Namen. Er verbrachte einige glückliche Jahre mit seiner Familie auf Schloss Andoain, ehe er als Vogt von Niederhoningen in Abwesenheit seines Bruders eine Entscheidung traf, die das Schicksal seiner Familie über Jahrzehnte bestimmen sollte: Im Albernischen Bürgerkrieg sicherte er der Usurpatorin Isora Ulaman von Elenvina politische und militärische Unterstützung zu. Nach Ende des Bürgerkriegs wurde er dafür von seinem Bruder aus Niederhoningen verbannt und von den politischen Gegnern ins Exil gezwungen.

In der Verbannung

Gemeinsam mit seiner Frau und seinen jüngeren Kindern, Callan und Caia verließ Ordhan Herlogan Albernia und verbrachte einige Jahre im Stammland seiner Familie, im Horasreich nahe Kuslik. Seine älteste Tochter Ciria wurde in den Nordmarken in die Pagenschaft gegeben. Im Exil wurde Ordhans jüngster Sohn Cei geboren. Meara erholte sich von der Geburt nicht und starb, als das Kind zwei Jahre alt war.

Ordhan hatte zunächst keine Verwendung für seinen Sohn und ließ ihn von Verwandten in Albernia groß ziehen. Mit seiner Tochter Caia zog er an den Herzogenhof der Nordmarken, wo diese eine Pagenschaft begann und später als Hofdame diente. Im Umfeld der Isora von Elenvina suchte Ordhan nach politischen Unterstützern und bereitete seine Rückkehr nach Albernia vor, wo ab dem Jahr 1015 seine Nichte Rahjalyn Baronin von Niederhoningen war.

Rückkehr nach Albernia

Während des Unabhängigkeitskrieges, 1029, kehrte Ordhan mit seinen Töchtern nach Albernia zurück, zunächst an den Hof der Isora Ulaman von Elenvina. Von Gräfin Rhianna Conchobair wurde er 1031 als Baron von Niederhoningen eingesetzt, nachdem seine Nichte von dem Lehen hatte fliehen müssen.

Sein Lehen konnte sich Ordhan über den Abilachter Frieden erhalten. Seine Nichte Rahjalyn ist mittlerweile Baronin von Glydwick. Das Verhältnis der beiden ist nicht einfach, allerdings bemühen sich die Herlogan geschlossen aufzutreten und familiäre Zwistigkeiten nicht nach außen zu tragen. Wegen seiner Vergangenheit ist Ordhan beim restlichen Adel der Grafschaft nicht sonderlich beliebt.

Ordhan ist bemüht, seinen Ruf und die Verbindungen zum Albernischen Adel und der Krone zu verbessern. Dazu hat er zum Beispiel seinen jüngsten Sohn Cei im Jahre 1032 in die Knappenschaft bei den Rittern der Krone gegeben. Als der Graf von Winhall anlässlich des Schicksalsturniers im Jahr 1033 eine Braut suchte, reiste auch Ordhan gen Weyringen, um den Grafen seine Tochter Caia anzubieten. Doch durch widrige Umstände ging seine Tochter auf dem Weg zum Turnier in den Winhaller Wäldern verloren und galt lange als verschollen, ehe die Familie im Jahr 1040 ein Lebenszeichen von ihr erhielt und bald darauf deutlich wurde, dass Caia Herlogan einen alten Pakt mit einer Fee im Farindel einlöst.

Neue Bündnisse

Im Efferd 1041 ließ Ordhan Herlogan seine Erstgeborene von deren Gemahl Gishelm von Rotwassern scheiden, der ihm zuletzt als 'nutzloser Esser' ein Dorn im Auge gewesen war. Dass seine Tochter jedoch ihr zweites Kind von ihm erwartete und ihm und der Travia-Kirche dieses verschwieg, dürfte ihn wenig erfreut haben. Er strebte an, sie ein weiteres Mal gewinnbringend zu verheiraten, doch Ciria machte ihm einen Strich durch die Rechnung, indem sie vor Rondra ein Turnier in der Arena der albernischen Hauptstadt ausrief, in dem am 12. Praios 1042 mehrere Männer um ihre Hand stritten. Ordhans Wunschkandidat, der garetische Seneschall der Sighelmsmark Marnion von Sturmfels verlor, und so heiratete Ciria Herlogan am 14. Travia 1042 den Nordmäker Kilian von Rickenbach. Am gleichen Tag ging auch Ordhan Herlogan noch einmal den Travienbund ein, auch mit einer Nordmärkerin: Harlindis Unnia vom Berg.

Quellen

Inoffizielle Quellen

Briefspiele