Laille Albenbluth

Aus AlberniaWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Boronsrad.pngLaille Albenbluth
Das Schicksal findet seinen Weg
Position: Baronin von Niamor (Praios 1032-Praios 1036), Vögtin von Neuwiallsburg (1027-1031)
Dient: Bragon Fenwasian
Stand: adlig
Profession: Keine Angabe
Wappen: Drei Bäume in rot über rotem Bachlauf auf schwarz
Charakter: scheinbar fürsorglich, charismatisch, beliebt bei Volk und Adel, verfolgt aber skrupellos die eigenen Ziele.
Spezies: Mensch
Kultur: Keine Angabe
Geschlecht: weiblich
Magie: druidische Tradition
Größe: 8 1/2 Spann
Augen: grün
Haare: rotbraun
Tsatag: 30. RAH 992
Borontag: 13. PRA 1036
Wohnort: Burg Feyrenwall
Gebiet: Keine Angabe
Familie: Haus Albenbluth
Familienstand: verwitwet
Partner: Muiradh Albenbluth von Niamor-Jasalin (987Zu Boron gegangen)
Eltern: Senach Albenbluth () , Mutter unbekannt
Kinder: Ilaen Albenbluthv3 (1011)

Grainne Albenbluthv2 (1013)

Geschwister:


Wohlstand: Keine Angabe
Ruhm: Keine Angabe
Einfluss: Keine Angabe


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: Keine Angabe


Wappen haus albenbluth.png

Angaben von: 1036
NSC: Nein
Betreuer: Niamor

Offizieller Charakter
Verwendung entsprechend der Fan-Richtlinien der
Ulisses Spiele GmbH



Laille Albenbluth von Niamor wurde von Graf Bragon Fenwasian im Praios 1032 zur Baronin von Niamor erhoben. Ihre Ära endete am 13. Praios 1036. Um einem Prozess vor der Distel zu entgehen, wählte sie den Freitod.

Sie war seit dem Jahr 1009 mit dem damaligen Baron Muiradh Albenbluth von Niamor-Jasalin verheiratet. Als dieser im Jahr 1027 den Roten Fluch heraufbeschwor und bald sogar plante die gemeinsame Tochter an dunkle Feenmächte zu opfern, stellte sie sich gegen ihn. Dank ihrer Aussagen und Hinweise gelang es den Adligen, Priestern und Zaubermächtigen des Königreichs endlich Muiradhs frevlerische Machenschaften aufzudecken und seine Pläne zu vereiteln. Noch im selben Monat wurde Laille, von dem Kanzler der Königin als Vögtin des südlichen Winhalls bestätigt. Eine wahrlich große Ehre für die bis dahin kaum jemanden bekannte Dame, deren Vergangenheit auch heute noch zu großen Teilen im Dunkel liegt. Bei allem Lob ist allerdings auch kritisch anzumerken, das sie sehr lange zögerte mit ihrem Sinneswandel. Erst als Muiradh drohte die gemeinsame Tochter zu töten, wandte sich Laille gegen ihn. Dies geschah auf dem Höhepunkt des Roten Fluchs. Doch auch die vorangegangenen Monde hatten unzähliges Leid über den Nordosten Albernias gebracht, welches vielleicht hätte verhindert werden können, hätte sich Laille nur eher gegen Muiradh gewandt.

Die Baronin führte das Banner des Hauses Albenbluth. Über Lailles Herkunft ist wenig bekannt. Sicher ist, dass ihr Vater maßgebender Ratgeber der Baronin Mairin Albenbluth von Niamor-Jasalin war und auch die Heirat seiner Tochter mit dem Erstgeborenen der Baronin einfädelte. Über Lailles genauen Verwandtschaftsgrad mit Muiradh Albenbluth ist nichts bekannt. Auch die Gerüchte darüber, dass ihr Vater ein bösartiger Druide war, müssen vor allem als Propaganda ihres ehemaligen Gatten abgetan werden. Dieser titulierte Laille in seinen letzten Jahren gerne als Schwarze Hexe und Dämonenbuhlin. Doch gab es zu ihren Lebzeiten keinen Anlass, solchen Hetztiraden Gehör zu schenken.

In den letzten Jahren hat die Baronin von Niamor und ehemalige Vögtin von Neuwiallsburg durch ihren Liebreiz und ihr einnehmendes Wesen viele Freunde und Verehrer gefunden und auch das Volk liebt seine Lehnsherrin. Schon bei ihrer Abkehr von Muiradh hatte die Edeldame einen großen Teil der Ritterschaft ihres Gatten hinter sich geschart. Erfahrene Kämpfer, die grimmig und entschlossen über das Leben ihrer Herrin wachten. Es war sicher, dass weder Laille noch ihre Gefolgschaft ruhen würden, bis nicht der Rote Baron tot zu ihren Füßen lag. Erst im Herbst des Jahres 1030 schwor Laille nach allerlei Verwicklungen, dem Grafen Bragon Fenwasian den Lehnseid und wurde von diesem nachfolgend als gräfliche Vögtin von Neuwiallsburg bestätigt. Sie führte bis 1032 ihr Lehen von der Wasserburg Jasalinswall aus.

Das Jahr 1031 war gekennzeichnet von vielen blutigen Schlachten, in Niamor und Neuwiallsburg, aber auch in Gemhar, als Königinnentreue und Nordmärker gemeinsamen gegen Eladan von Gemhar-Rabenmund vorgingen - eine zwölfgöttergefällige Tat, die Muiradh nutzte, um trotz des von den Kirchen ausgerufenen Friedens gegen die wenigen in Niamor und Neuwiallsburg verbliebenen Streiter vorzugehen. Erst im Rondra 1031 konnte Muiradh gefangen genommen werden. Der Prozess begann im Boron 1031 und Laille und ihre Getreuen reisten nach Weyringen, um den Prozess zu verfolgen.

Im Anschluss an den Prozess wurde Laille im Praios 1032 von Bragon Fenwasian zur Baronin von Niamor bestimmt.

Laille hat zwei Kinder von ihrem ehemaligen Gatten: den Sohn Ilaen, welcher im Rahja 1032 seinen Ritterschlag erhalten hat und die Tochter Grainne.

Im Rahja 1035 kam es erneut zu heftigen Unruhen und merkwürdigen Vorfällen in Winhall, die nur zu gut an den Schrecken des Roten Fluchs erinnerten. Während Laille einen Großteil ihrer Ritter in den Norden entsandte, reiste sie selbst offenbar nach Neuwiallsburg. Als die Distel am 13. Praios 1036 dort eintraf, waren alle Burgbewohner tot, die Baronin von Niamor offenbar dem Wahnsinn anheim gefallen und die Wasserburg Jasalinswall selbst ein Ort von Chaos und Zerstörung. Laille Albenbluth entzog sich der Festnahme durch einen Sprung in die Tiefe. Ihr Leichnam wurde im unheimlichen Wasser unterhalb der Burg nicht gefunden. Dennoch wurde sie für tot erklärt.


Zitate

über Laille

Ihr, Laille, habt bewiesen auf wessen Seite ihr steht. Der Süden Winhalls braucht nun nichts mehr als Ruhe. Die hier Versammelten sind willens für Ruhe und Ordnung zu kämpfen, ohne Frage. Aber die verwaisten Landstriche benötigen einen neuen Herren. Einen Herren der sie kennt und mit ihren Tücken und Gefahren umzugehen weiß. Einen Herren auf dessen Rechtschaffenheit wir bauen können. Dieser Herr... Herrin... seid in unseren Augen ihr, werte Laille.
(Aedan ui Bennain, während der Ernennung Lailles zur Vögtin PER 1027)


Die Herrin ist eine bemerkenswerte Frau, schön, intelligent, warmherzig, den Göttern sei Dank, dass sie den Tyrann Muiradh nicht mehr ertragen muss. Sie hat besseres verdient und solange ich eine Ritterin von Niamor bin, werde ich an ihrer Seite stehen. Die Leute lieben sie - sie ist ohne Zweifel ein Segen für das Land.
(Laria von Albenbluth-Lichtenhof PER 1027)


Wir können ihr nicht trauen. Wir können hier niemandem trauen.
(Laria von Albenbluth-Lichtenhof auf Burg Feyrenwall Namenlose Tage 1035)


Sie ist Schuld! Sie ist für alles verantwortlich...
(Grainne Albenbluth PRA 1036)



Historie

992
Geburtsjahr
1009
Traviabund mit Muiradh von Niamor-Jasalin
1011
Geburt des Sohns Ilaen
1013
Geburt der Tochter Grainne
1027
Laille wendet sich gegen ihren Gatten.
Kampf gegen Muiradh auf Seite der albernischen Adligen
Erhebung zur Vögtin über Niamor und Neuwiallsburg durch Aedan ui Bennain, den Kanzler der Königin.
1030
Laille schwört dem Grafen Bragon Fenwasian den Lehnseid und ist von diesem seitdem als gräfliche Vögtin von Neuwiallsburg bestätigt.
1032
Praios: Graf Bragon Fenwasian erhebt Laille zur neuen Baronin von Niamor
1035
Laille erlangt Macht über drei Feenwesen und gebietet hierdurch über eine vierte, die "schwarze Fee". Sie richtet von Jasalinswall aus großes Chaos und Zerstörung an. Viele Menschen finden den Tod, bevor sie gestoppt werden kann. Um einer Verhaftung oder dem Tod durch die Klinge zu entgehen, stürzt sie sich in die Tiefe.


Verwendung im Spiel

Laille ist nur höchst selten außerhalb ihres Lehens Niamor, oder des benachbarten Neuwiallsburg, anzutreffen. Sie kann bis 1031 als Auftraggeberin für Missionen gegen ihren ehemaligen Gatten Muiradh von Niamor-Jasalin fungieren. Hierbei wird die sonst so zart und liebreizend wirkende Adlige eine überraschende Skrupellosigkeit an den Tag legen.
Ab Praios 1032 wird sie zur Baronin von Niamor erhoben, nach jahrelangen Kriegswirren ist sie bemüht Recht und Ordnung wieder herzustellen. Jeder Reisende der die offiziellen Wege verlässt, findet sich schnell in der Rolle des ungebetenen Störenfrieds wieder. Besonders Forschern die sich für die Ursprünge des Roten Fluchs interessieren, wird Laille Steine in den Weg legen.


Quellen

offizielle Quellen

Spielhilfe Am Grossen Fluss
S.38 (königinnentreue Vögtin)
S.61 (Regionalbeschreibung Niamor)
S.62 (Beschreibung Tommelgau)
Aventurisches Jahrbuch für das Jahr 1035
S.131