Klima und Wetter in Albernia

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Das albernische Klima - aus irdischer Sicht

Albernia hat ein gemäßigtes, maritimes Klima. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 10-13°C, ohne große Hitze- oder Kälteextreme: die Winter sind eher mild und die Sommer zwar warm aber selten heiß.

Dieses Klima ergibt sich aus den Rahmenbedingungen für Albernia. Das Land liegt an der Westküste von Aventurien, in einem Bereich, der, auf die Erde übertragen, dem nördlichen Teil der mittleren Breiten entsprechen würde. Das Klima wäre hier sehr viel kälter, gäbe es nicht, direkt an der Küste verlaufend, den Güldenlandstrom. Diese warme Meeresströmung sorgt in Albernia insbesondere in Küstennähe für relativ mildes Klima. Nur selten fällt im Winter Schnee oder treten lange Frostperioden auf. Ungemütlich ist es dann vor allem wegen des frischen und oft stürmischen Windes. Je mehr man sich von der Küste entfernt, desto trockener und “kontinentaler” wird auch das Klima. Dies bedeutet, dass es im östlichen Albernia im Winter häufig etwas kälter ist als in der Nähe des Meeres. Im Sommer ist es meist angennehm warm doch selten lange Zeit trocken.

Neben der derographischen Lage des Landes prägt auch das Meer der Sieben Winde das Klima Albernias. Die sieben Winde sind:

  • Der Beleman: ein stetiger Wind aus dem Westen, der auch die Feuchtigkeit des Meeres mit sich bringt. Er ist der häufigste Wind in Albernia.
  • Nuianna, die Nebelbringerin: ein Wind aus Nordwesten, der häufig weiter nördlich anzutreffen ist, doch auch in Albernia wohl bekannt ist. Insbesondere im Frühling und Herbst prägt Nuianna vielerorts das Bild der Region. Auch für die Seeleute ist sie wichtig, da sie auf See starke Nebelfelder mit sich bringt.
  • Rondrikan: ein stürmischer Wind aus Nordwesten, der bis ins Orkland dringen kann, und etwas seltener auch in Albernia tobt. Besonders im Boron und Peraine kann er Orkane hervorbringen, die mit Hagel, Blitz und Donner das Land überziehen.
  • Baltrir (bei den Thorwalern Harunka): ein rauher Westwind, der in östlicher Richtung zwischen Thorwal und Havena über Nostria, Andergast und bis ins Mittelreich weht. Er ist deutlich ungemütlicher als der Beleman.
  • Lakauta (auch Katla genannt): ein launischer und starker Wind über dem Meer, der Windhosen erschafft und für heftige Flutwellen sorgt, die auch die Küsten Albernias treffen können.

Die beiden anderen Winde sind für Albernia eher nebensächlich: die Doldrum beschreibt genau genommen keinen Wind sondern die Windflaute auf See. Der Horoban weht nur im äußersten Süden des Kontinents.

Klimadiagramme für einzelne albernische Städte

Die Klimadiagramme zeigen die monatlichen Durchschnittstemperaturen in den jeweiligen Städten, sowie die durchschnittliche Niederschlagsmenge. Dies heißt nicht, dass es nicht auch mal kälter oder wärmer sein kann. Auch die “Höchste Temperatur” ist keine absolute Temperatur, sondern ein mehrjähriges Mittel über die höchsten Temperaturen im jeweiligen Monat. Das bedeutet, typischerweise wird es in Havena im Praios nicht heißer als ca. 20 °C, aber das bedeutet nicht, dass es nicht auch mal an einem Tag wärmer werden kann. Ebenso kann es auch im Winter ganz selten mal Frost geben, typisch sind aber mildere Temperaturen zwischen 5 und 10 °C.

Klima Havena.png

Klima Honingen.png

Klima Winhall.png

Klima Crumold.png


Einzelne Regionen und besondere Phänomene (Auswahl)

Gewitterlagen über der Muhrsape

In den Sommermonaten, wenn es doch mal etwas wärmer wird in Havenas Hinterland, kann es sein, dass genug feuchte Luft aus den Sümpfen aufsteigt, die sich in großen Wolken und bis hin zu Gewittertürmen zusammenfindet. Dann lässt Rondra ihre Stimme erklingen und kein Wanderer sollte sich mehr auf der offenen Straße befinden. In den Sümpfen wird es besonders gefährlich: Rondra schlägt hier am liebsten zu und die Fluten, die ihrer Stimme folgen, haben schon so manch einem unbedachten oder zu kühnen Herausforderer das Leben gekostet.

Das Seenland und der Nebel

Nuianna mag es zwar am Liebsten über dem Meer, doch verirrt sie sich auch manchmal über dem flachen Land, ist doch der Übergang nicht immer so klar zu erkennen. Im Seenland stattet sie den süßen Gewässern besonders gerne mal einen Besuch ab. Die Wasser der Seen nähren sie manchmal ganze Tage, Tage in denen die Bewohner der Gegend den Himmel nicht sehen und zum Teil nicht einmal die Hand vor ihren eigenen Augen.

Draustein und Crumold: Föhn-Lagen

Es kommt vor, dass der Beleman stärker aus südlichen Richtungen weht und sich die feuchte, milde Luft am Windhag staut. Wenn sie dann aufsteigt und unangenehme Wolkengüsse über die Küsten des Windhags niedergehen, dann entweicht die nun trockene Luft über die Berge und fließt als milder Wind in Richtung des großen Flusses, wo sie in Kyndoch und bis nach Draustein und Crumold für sehr klares und warmes Wetter sorgt.

Der Gundelwald: auch Nebelwald

Der Gundelwald liegt auf Belemans Weg vom Meer zu den Bergen. Hinter dem flachen Flussdelta und den sanften Hügeln der Abagunder Heide erscheinen die Höhen des Gundelwaldes wie eine erste Hürde und so kommt es, dass sich in den höheren Waldstücken durchaus auch mal die Feuchtigkeit verfängt. Dichte Nebelschwaden hängen dort zwischen den Bäumen. Es tropft von den Ästen und Blättern. Kein Wunder, dass hier und dort etliche Quellen im Gundelwald das so gefangene Wasser wieder freigeben.

Die kalten Fallwinde aus den Koschbergen

Am Fuße der Koschberge ist es häufig trüb und nass, da der Beleman hier kontinuierlich feuchte Luft vom Meer heranbringt, die sich am Gebirge staut. Manchmal aber ist es, als ob jemand die kalte Luft aus den Bergen hinunterstößt und dann fallen die Winde mit hoher Geschwindigkeit aus den Bergen aufs Land. Diese kalten Luftströme, die stark genug sind, um den Beleman für ein paar Tage zu vertreiben, verjagen auch die Wolken und der Himmel ist dann blau und nachts so klar, dass Phexens Jünger jeden einzelnen Stern am Firmament erkennen könnten. Doch der Wind ist schneidend kalt und unerbittlich. Selten reichen die Koschwinde auch mal bis nach Winhall und Honingen.


Albernische Wetterschau


Quellen und weiterführende Seiten

Urheber

Eine Spielhilfe von Miriam Tivig.