Invher ni Bennain

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Invher ni Bennain
Por beninv.jpg
Nur wer sich selbst treu ist,
verdient die Treue anderer
Position: Königin von Albernia (1022-1032)im Exil
Stand: adlig
Profession: Keine Angabe
Ausbildung: Noviziat der Rondra-Kirche
Spezies: Mensch
Kultur: Keine Angabe
Geschlecht: weiblich
Magie: nicht magisch
Größe: 1 Schritt 79
Gewicht: 70 Stein
Augen: braun
Haare: dunkelbraun
Tsatag: 3. BOR 997 (44)
Wohnort: Kloster Leuenfried in Garethien
Gebiet: Ausland
Familie: Haus Bennain
Familienstand: verwitwet
Partner: Romin von Kuslik-Galahan (987Zu Boron gegangen)
Eltern: Cuanu ui Bennain (957)
⚭ Idra Bennain (966) 
Kinder: Finnian ui Bennainv1? (1021)

Branwyn ni Bennainv (1023)
Kronprinz Finnian (1021), Branwyn (1023)

Geschwister: Emer ni Bennainv0? (985Zu Boron gegangen)

Ruadh ui Bennain (998)
Padraig ui Bennainh (984Zu Boron gegangen)
Padraigin ni Bennainhv3 (984Zu Boron gegangen)

Verwandte: u.a. Rohaja von Gareth (Nichte), Selindian Hal von Gareth (Neffe), Yppolita von Gareth (Nichte), Yppolita von Kurkum Zu Boron gegangen (Nichte), Brin von Gareth Zu Boron gegangen (Schwager), Efferdan ui Bennain (Onkel), Isora Ulaman von Elenvina Zu Boron gegangen (Tante)


Wohlstand: Keine Angabe
Ruhm: Keine Angabe
Einfluss: groß


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: Keine Angabe


Wappen haus bennain krone.png

Angaben von: 1033




Offizieller Charakter
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Invher ni Bennain war von 1022 bis 1032 die Königin Albernias. Sie lebt derzeit im Exil.


Die 997 geborene Invher ni Bennain war hinter ihrer Schwester Emer zweite der albernischen Thronfolge und plante ihr Leben der Leuin zu weihen. Emer jedoch heiratete den späteren Reichsbehüter Brin von Gareth und verließ für ihn Albernia. So erhielt Invher 1022 von ihrem Vater, König Cuanu ui Bennain, die Delphinkrone und wurde zur Königin von Albernia als dieser abtrat.

Invher war verheiratet mit Prinz Romin von Kuslik-Galahan (Zu Boron gegangen 1032), dem Sohn der 1019 gestürzte Fürstin Kusmina von Kuslik. Seine Versuche das Erbe seiner Mutter für sich zurückzugewinnen stellten oft ein Problem für Albernia und das Mittelreich dar, da sie den Frieden mit dem Horasreich gefährdeten. Über das persönliche Verhältnis der Eheleute ist wenig bekannt. Ein ausgesprochen inniges Verhältnis wird Invher hingegen zu ihrem Bruder Ruadh ui Bennain nachgesagt. Dies mag auf ihre gemeinsamen Erfahrungen im albernischen Bürgerkrieg (1011-1013) basieren, in dem sie von ihrer Tante Isora Ulaman von Elenvina für zwei Jahre als Geiseln genommen wurden und in Leib und Leben bedroht waren.

Im Ingerimm 1027 verweigerte die Königin dem neuen Reichsregenten, Jast Gorsam vom Großen Fluss, die Gefolgschaft. Albernia löste sich vom Mittelreich, was zum Zerwürfnis mit ihrer Mutter Idra führte und im Albernia-Nordmarken-Konflikt (1027-1032) endete. Für diese Handlung und eine übergroße Nähe zu den Thorwalern warf Kaiserin Rohaja von Gareth ihrer Tante Invher im Rahja 1031 den Hochverrat vor und spracht die Aberacht über sie aus, was von der Praioskirche durch einen Bann bestätigt wurde.

Im Efferd 1032 ergab sich Invher in Abilacht als Büßerin der Gnade Kaiserin Rohaja von Gareths. Sie verhinderte so in letzter Minute den Einmarsch starker Reichstruppen, verliert jedoch ihre Krone und wird ins Kloster Leuenfried in Garethien ins Exil verbannt.

In Anbetracht des Endes aber auch der Beliebtheit Invhers bei ihren Untergebenen muss die Geschichte der (vorerst) letzten albernischen Königin als tragisch gelten, wollte sie selbst doch niemals diese Krone tragen. Sie kannte die Skrupellosigkeit und Machtbesessenheit der Isora Ulaman von Elenvina aus eigener Erfahrung bestens. Es war daher nicht verwunderlich, dass Invher schwor, Albernia niemals an ihre Tante fallen zu lassen. Auch erklärt es, warum sie nicht bereit war einem durch Jast Gorsam vom Großen Fluss gelenkten Reich die Treue zu halten, war der Herzog der Nordmarken doch ein stetiger Förderer Isoras gewesen, der sogar für sie den Anspruch auf den Thron Albernias erhob. Viele, nicht jedoch alle, ihrer Adligen waren bereit Invher auf diesem Wege bis zum Ende zu begleiten. Dass sie dennoch und in scheinbaren Widerspruch zu ihrem Eid gegen Isora das Knie vor der Kaiserin beugte, legt nahe, dass sie, wenn auch nicht für sich selber, so doch für ihr Land, begründete Hoffnung hatte. Und in der Tat blieb Invhers Sohn Finnian in der Thronfolge; das Land wird für ihn bis auf weiteres als reguläre Provinz des Reichs von Invhers Mutter Idra regiert, während die verhasste Isora von Elenvina fiel und erst ihrer Macht, dann ihres Lebens verlustig ging.


Zitate

Es gibt eine Zeit der Diplomatie und eine Zeit der Waffen. Die Zeit der Diplomatie ist nun vorbei.
(Invher zum Ausbruch des Konfliktes zwischen Albernia und dem Reich)


Mein Vater hatte seine Schlachten zu schlagen. Ich werde die meinen schlagen, und die Götter und unsere Kinder werden darüber urteilen.
(Invher bei Beratungen zu ihren Lehnsleuten)


Als die Königin sich erhob, kehrte Stille in der Versammlungshalle ein. Aus ihrem noch jungen Gesicht sprachen Ernst und Würde. In ihren braunen Haaren hatte sie nach albernischer Tradition einzelne Strähnen zu dünnen Zöpfen geflochten. An ihrer Seite hing ein Breitschwert über dem Waffenrock. So gewann sie den konservativen Adel, noch bevor sie ein Wort gesprochen hatte.
(aus dem Bericht eines weidenschen Adeligen über den großen Baihir)


Ihre königliche Majestät stand als zweite in der Thronfolge und ward erst durch die Verlobung ihrer älteren Schwester Emer mit dem Prinzen Brin von Gareth zur Erbin ihres Vaters. Dies durchkreuzte ihre Pläne, ihr Leben der Göttin Rondra zu weihen. Sie widmete sich jedoch dem Erlernen der Staatskunst mit Fleiß und Verbissenheit. Bis heute ist ihre königliche Majestät den Lehren des Rondra wie des Efferdkultes tief verbunden. Sie ist geschickt als Diplomatin, behindert sich jedoch durch ihre strickte Ablehnung von Falschheit und Intrige. Ihre Gradlinigkeit wird jedoch gerade vom einfachen Landadel sehr geschätzt. Beim Volke steht sie in hohem Ansehen, wozu insbesondere die ihr nachgesagte Fähigkeit Lüge von Wahrheit zu unterscheiden beiträgt. Dennoch vermochte sie es bisher nicht aus dem Schatten ihres großen Vaters hervorzutreten. Der Altadel Albernias steht ihr als nur schwer zu beherrschende innere Opposition gegenüber. Nach Außen mehren sich die Anzeichen eines Konfliktes zwischen ihrer kgl. Majestät und ihrer Schwester, der Reichsbehüterin. Diese wachsen in dem Maße, wie in Albernia der Ruf nach Unabhängigkeit und in Gareth der nach einer harten Hand gegenüber den Provinzen lauter werden.
(Dorian ya Graidelli, Vertraulicher Bericht über den Zustand Alberniens und seiner höchsten Männer und Frauen. 30 Hal, Havena)



Quelle

Offizielle Quellen

Fürstentum Albernia
S.88
Am Großen Fluss
S.22 (Inhaftierung durch Isora 1011, Heirat mit Romin 1015,)
S.23 (Erhebung zur Königin) S.24 (Kampf gegen Orks, Verweigert Jast Gorsam den Gehorsam, beginnender Unabhängigkeitskrieg)
S.25 (Ing 1027: Schacht am großen Fluss, Pra 1028: Schlacht auf Crumolds Auen, Phe 1028, erster Erfolg von Invher und Romin über Isora, 1029 Inthronisierte Kaiserin Rohaja lässt Reichsacht gegen ihre Tante Invher bestehen),
S.32 (als Kriegsfraktion)
S.35 (Ursachen des Unabhängigkeitskriegs)
S.37 (Gerücht über mißglückten Angriff auf Honingen)
S.38 (bekannte Anführerin)
S.46 (Land und Leute)
S.166 (Charakterbeschreibung)
Aventurisches Jahrbuch für das Jahr 1035
S.120
S.122