In den Grenzmarken (1041): Unterschied zwischen den Versionen

Aus AlberniaWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
K
K
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 2: Zeile 2:
 
|TITEL=In den Grenzmarken
 
|TITEL=In den Grenzmarken
 
|REGION=WHB
 
|REGION=WHB
|ORT=[[Burg Leuwenstein]]
+
|ORT=[[Burg Feshaupt]]
 
|JAHRBEGINN=1041
 
|JAHRBEGINN=1041
 
|ZEIT=
 
|ZEIT=
 
|BEENDET=JA
 
|BEENDET=JA
|BETEILIGT=
+
|BETEILIGT=Linbirg Madahild Farnwart, Agylwart Mardhur|Agylwart Mardhûr, Reto Gerbald Helman, Johril Dragentrutz, Aillyn Faithur|Aillyn Faithûr, Aedan von Schwarzenklamm, Baerwen von Schwarzenklamm
 
}}
 
}}
  
Zeile 32: Zeile 32:
 
„Euer Gnaden, ich danke Euch für alles, was Ihr für mich und meine Frau Mutter getan habt. Was die Toten des Überfalls auf ihren Tross angeht, die nicht weit von hier notdürftig verscharrt und von Ihrer Gnaden von Waldbachtal gesegnet wurden, so biete ich Euch gern an, für den Rest unseres Aufenthalts mit anzupacken, um Gräber auszuheben, auf dass die Opfer des Räuberhauptmanns eine borongefällige Bestattung erfahren können. Wenn ich ehrlich bin, bin ich froh um jede Ablenkung. Und ich bin sicher, wir werden den ein oder anderen weiteren kräftigen Arm dafür gewinnen können. Ferner möchte ich noch einmal meine Bitte bekräftigen: Kümmert Euch um das Steingrab Jandos von Fuxwalden unter Burg Zwingfels, ehe es durch die Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen wird. Gern fertige ich Euch eine Skizze an, wie Ihr über den Geheimgang rasch dorthin findet."<br>  
 
„Euer Gnaden, ich danke Euch für alles, was Ihr für mich und meine Frau Mutter getan habt. Was die Toten des Überfalls auf ihren Tross angeht, die nicht weit von hier notdürftig verscharrt und von Ihrer Gnaden von Waldbachtal gesegnet wurden, so biete ich Euch gern an, für den Rest unseres Aufenthalts mit anzupacken, um Gräber auszuheben, auf dass die Opfer des Räuberhauptmanns eine borongefällige Bestattung erfahren können. Wenn ich ehrlich bin, bin ich froh um jede Ablenkung. Und ich bin sicher, wir werden den ein oder anderen weiteren kräftigen Arm dafür gewinnen können. Ferner möchte ich noch einmal meine Bitte bekräftigen: Kümmert Euch um das Steingrab Jandos von Fuxwalden unter Burg Zwingfels, ehe es durch die Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen wird. Gern fertige ich Euch eine Skizze an, wie Ihr über den Geheimgang rasch dorthin findet."<br>  
 
"Ein Dank ist nicht notwendig. Eure starke Hand ist jedoch dankend angenommen, um den ewig Ruhenden einen würdigen Platz zu verschaffen." Boronja faltete die Hände vor seinem Mund und schien einen Moment abwesend zu sein. "Sagt, ist das Grab des Herren von Fuxwalden eingesegnet worden?"<br>
 
"Ein Dank ist nicht notwendig. Eure starke Hand ist jedoch dankend angenommen, um den ewig Ruhenden einen würdigen Platz zu verschaffen." Boronja faltete die Hände vor seinem Mund und schien einen Moment abwesend zu sein. "Sagt, ist das Grab des Herren von Fuxwalden eingesegnet worden?"<br>
"Ich wage zu bezweifeln, dass der Graue Fuchs einen Geweihten in seinen Reihen wusste. Und ich bin mir sehr sicher, dass er keinen Tempel um Rat gefragt hat, nachdem er Schuld auf sich geladen hatte... Ähm, ist das nun gut oder schlecht für unser Vorhaben?"  
+
"Ich wage zu bezweifeln, dass der Graue Fuchs einen Geweihten in seinen Reihen wusste. Und ich bin mir sehr sicher, dass er keinen Tempel um Rat gefragt hat, nachdem er Schuld auf sich geladen hatte... Ähm, ist das nun gut oder schlecht für unser Vorhaben?"<br>
 
"OH!" entsprang es Boronjas Mund und eine Spur von Sorge umspielte sein Gesicht. "Wie lange liegt der Herr von Fuxwalden denn in seinem Grab?"<br>
 
"OH!" entsprang es Boronjas Mund und eine Spur von Sorge umspielte sein Gesicht. "Wie lange liegt der Herr von Fuxwalden denn in seinem Grab?"<br>
 
"Schon einige Zeit. Er verschwand 1030 Bosparans Fall und galt lange als verschollen. Erst aus dem Mund des Grauen Fuchses erfuhren wir von seinem Schicksal." Aillyn runzelte die Stirn. "Was bedeutet das denn? Was geschieht denn mit nicht eingesegneten Gräbern?"<br>  
 
"Schon einige Zeit. Er verschwand 1030 Bosparans Fall und galt lange als verschollen. Erst aus dem Mund des Grauen Fuchses erfuhren wir von seinem Schicksal." Aillyn runzelte die Stirn. "Was bedeutet das denn? Was geschieht denn mit nicht eingesegneten Gräbern?"<br>  

Aktuelle Version vom 10. September 2019, 21:25 Uhr

Briefspiel
In den Grenzmarken
Region: Windhager Berge
Ort: Burg Feshaupt
Ab Jahr: 1041 B.F.
Beendet:

Ja

Beteiligt: Linbirg Madahild Farnwart, Agylwart Mardhur
Kapitel:
Aillyn Faithûr eröffnet den anderen in einer ruhigen Unterredung auf Burg Felshaupt, dass sie überlegt beim Fürsten Klage gegen Aedan von Schwarzenklamm wegen der Unverhältnismäßigkeit der von ihm verhängten Strafe zu führen und bittet um Meinungen.

""Eure Mutter ist aus einem einzigen Grund in den Kerker geworfen worden, um sie dort klammheimlich verrotten zu lassen. Für mich geht es hier nicht um die Tilgung einer Schuld in Silber, sondern um die Begleichung einer alten Rechnung mit Blut! Oder hatte Euer Haus etwa Kunde über die geforderte Summe erhalten?" "Gerechtigkeit werdet ihr vor dem Fürsten nicht finden. Vertraut auf die Götter und auf Euren Schwertarm. Eure Zeit wird noch kommen!""
(Johril Dragentrutz, Rondra 1041)


"Man mag dem Fürsten wohl sein Alter vorwerfen, aber nicht mangelnden Gerechtigkeitssinn. Was das angeht, ist er seinem Großvater ähnlich. Schwierig wird sein, zu ihm durchzudringen, selbst wenn man die Wege bei Hofe kennt. Klage zu führen, ist ein langwieriges Unterfangen. Ebenso wie eine Fehde. Beides sollte man nicht unbedacht beginnen."
(Reto Gerbald Helman, Rondra 1041)


"Ich danke Euch für Euren Ratschlag. Zu Eurer Frage, Herr Johril: Nein, ich erhielt keine Kunde. Allerdings war ich auch in den letzten Götternamen in der Tat schwer erreichbar. Ob der Weg über den Bruder meiner Mutter in Garetien gewählt wurde, ist mir unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass Lechmin von Hardt ihn als Bürgen genannt hätte, hätte man sie danach befragt und mit den Forderungen konfrontiert. Was mein weiteres Vorgehen angeht, so gebe ich Euch beiden Recht. Ein vorschnelles Handeln ist hier sicher fehl am Platze. Mir selbst liegt das Schwert näher als die Feder, doch ich denke, ich werde warten, bis meine Mutter soweit genesen ist, dass ich mich auch mit ihr beraten kann. Sollte ich mich dafür entscheiden, vor den Fürsten zu treten, so hoffe ich darauf, dass Ihr das hier Gesehene nach bestem Wissen und Gewissen bezeugen werdet."
(Aillyn Faithûr, Rondra 1041)


Dienst an Boron

Aillyn am 07.Rondra in der Kammer ihrer schlafenden Mutter in einer Unterredung mit dem Borongeweihten Boronja:

„Euer Gnaden, ich danke Euch für alles, was Ihr für mich und meine Frau Mutter getan habt. Was die Toten des Überfalls auf ihren Tross angeht, die nicht weit von hier notdürftig verscharrt und von Ihrer Gnaden von Waldbachtal gesegnet wurden, so biete ich Euch gern an, für den Rest unseres Aufenthalts mit anzupacken, um Gräber auszuheben, auf dass die Opfer des Räuberhauptmanns eine borongefällige Bestattung erfahren können. Wenn ich ehrlich bin, bin ich froh um jede Ablenkung. Und ich bin sicher, wir werden den ein oder anderen weiteren kräftigen Arm dafür gewinnen können. Ferner möchte ich noch einmal meine Bitte bekräftigen: Kümmert Euch um das Steingrab Jandos von Fuxwalden unter Burg Zwingfels, ehe es durch die Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen wird. Gern fertige ich Euch eine Skizze an, wie Ihr über den Geheimgang rasch dorthin findet."
"Ein Dank ist nicht notwendig. Eure starke Hand ist jedoch dankend angenommen, um den ewig Ruhenden einen würdigen Platz zu verschaffen." Boronja faltete die Hände vor seinem Mund und schien einen Moment abwesend zu sein. "Sagt, ist das Grab des Herren von Fuxwalden eingesegnet worden?"
"Ich wage zu bezweifeln, dass der Graue Fuchs einen Geweihten in seinen Reihen wusste. Und ich bin mir sehr sicher, dass er keinen Tempel um Rat gefragt hat, nachdem er Schuld auf sich geladen hatte... Ähm, ist das nun gut oder schlecht für unser Vorhaben?"
"OH!" entsprang es Boronjas Mund und eine Spur von Sorge umspielte sein Gesicht. "Wie lange liegt der Herr von Fuxwalden denn in seinem Grab?"
"Schon einige Zeit. Er verschwand 1030 Bosparans Fall und galt lange als verschollen. Erst aus dem Mund des Grauen Fuchses erfuhren wir von seinem Schicksal." Aillyn runzelte die Stirn. "Was bedeutet das denn? Was geschieht denn mit nicht eingesegneten Gräbern?"
Boronja faltete die Hände zusammen und entspannte seine Gesichtszüge. "In den meisten Fällen geschieht nichts. Die Seele des Verstorbenen wird von Golgari über das Nirgendmeer getragen und tritt vor Rethon." Dann erhob er seine linke Hand und deutete mit erhobenem Zeigefinger gen Himmel. "Jedoch kann ein fehlender Segen die Ruhe des Toten stören und ihn an seiner Reise über das Nirgendmeer hindern. Ein so lange nicht eingesegnetes Grab ist untragbar für jeden Gläubigen und Diener des Ewigen Raben" Er blickte sich um als suche er etwas. "Wie weit ist dieses Zwingensfeld weg?"
"Zwingfels. Etwa 15 Meilen. Mit dem Pferd wäre es ein halber Tag... aber Ihr geht lieber zu Fuß, wie ich weiß. Und mein Pferd gehört jetzt dem Hause Schwarzenklamm", fügte die Ritterin mit einem schiefen Grinsen nach. "Aber ich bin gern bereit, Euch dorthin zu führen, sobald meine Mutter in Sicherheit ist."
Der Geweihte schien nachzudenken, zumindest tippte er sich mit dem Zeigefinger der linken Hand an die Unterlippe. "Mmmh mmh mmh", dannb blickte er Aillyn in die Augen. "Eure Mutter geht vor, das steht gar nicht zur Debatte. Dem Ewigen Raben liegen auch die Lebenden am Herzen. Sobald ich ob ihrer Sicherheit und Gesundheit überzeugt bin, gehen wir nach Zwingfels und dann kümmere ich mich hier um die Toten. Danke für eure Begleitung!"
"Sollten wir weitere Begleiter mitnehmen? Ich gehe davon aus, dass noch einige Räuber in den Wäldern lauern. Vielleicht sollten wir die Baronin in Kenntnis setzen. Es ist zwar nicht ihr Lehen, doch ich denke, dass sie es wissen sollte. Und vielleicht stellt sie uns noch ein oder zwei Kämpfer zur Seite."
"Ich muss noch viel über diese Lande lernen. Zwingfels gehört zum Haus Schwarzenklamm? Und ihr meint wirklich, dass die Räuber hier in den Landen einen Geweihten ausrauben würden?", der Boroni wirkte schockiert.
"Zum Verhalten der Leute in diesen Landen möchte ich mich, wie Ihr sicher versteht, eher bedeckt halten. Schwarze Schafe gibt es sicher überall. Und Zwingfels, seit dem Jahr 1029 nur mehr eine Ruine, gehörte einst dem Haus Eichentreu, dessen letzter Vertreter mit dem Grauen Fuchs starb. Das Haus ist verloschen. Somit geht die Ritterherrschaft Zwingfels zurück an den Baron und somit ans Haus Schwarzenklamm. Ihr erinnert Euch vielleicht, dass sein Sohn davon berichtete, dass die Burg wieder aufgebaut werden soll."
"Hm hm hm", wieder überlegte Boronja eine Weile. "Nun gut, bei Boron wir sollten eurem Bauchgefühl vertrauen und mit Bedeckung reisen. Es ist jedoch unerlässlich, dass ich das Haus Schwarzenklamm über das ungeweihte Grab in Kenntnis setze. Ich empfehle dringend von jeder Baumaßnahme abzusehen, solange das Grab nicht im Namen Borons geweiht wurde."
"Das ist der Grund, warum ich Euch angesprochen habe, Euer Gnaden. Ich bin mir recht sicher, dass meine Worte in dieser - ebenso wie in jeder anderen - Sache beim Haus Schwarzenklamm ungehört verhallen würden."