Hohenfels

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Dieser Artikel beschreibt die Baronie Hohenfels.

Andere Einträge befassen sich mit dem Haus Hohenfels und der Burg Hohenfels

Baronie Hohenfels
Hohenfels (Lage)
Detailkarte Hohenfels
Wappen haus hohenfels.png

Angaben von: 1038
Kennziffer: HON-06
NSC-Lehen: Nein
Spieler: Hohenfels



Hofhaltung Baronie Hohenfels

Die Baronie Hohenfels liegt im Süden der Grafschaft Honingen an der Grenze zum Herzogtum Nordmarken am Oberlauf des Rodasch. Die berg- und waldreiche Grenzbaronie an den Ausläufern der Ingrakuppen ist schon seit der Ulamanzeit das Stammlehen des Hauses Hohenfels. Seit PER 1040 herrscht Burggraf Anselm von Hohenfels als Vertreter für die noch nicht volljährige Baronin Praiolynna von Hohenfels. Im Tsa 1042 zerstörte eine schwere Überflutung durch den Rodasch den Hauptort der Baronie und das weite Umland

Hoch- und Niederadel der Baronie Hohenfels

Der Adel der Baronie entspringt vielfältigen Wurzeln und ist in Teilen noch nicht lange in Amt und Würden.

Der Hohenfelser Zwist, der Bürgerkrieg und die isoritische Besatzung sind nur ein paar der zahlreichen Opfergänge des Hohenfelser Adels. Nach dem Hohenfelser Zwist waren kaum noch Häuser aus der Gründungszeit der Baronie vorhanden. Isoras Folterknechte und Mordbrenner sorgten dann für ein rasches Ende der jüngeren Hohenfelser Häuser.

Als 1032 die Seitenlinie aus Seshwick den Titel des Barons erbte, war die Lehensstruktur in großen Teilen vakant. Mittlerweile haben sich die Adelshäuser der Baronie erholt beziehungsweise sind neue Vasallen an das Land am Rodasch eingetroffen.

Derographie

Region: Honinger Land (Honinger Waldbaronien)
Flüsse und Bäche: Rodasch, Schwarzbach, Güldenrinn, Syand, Wanning, Auenbach, Eisbach
Seen, Sümpfe und Inseln: Calmoor, Ellernmoor
Wälder/Täler: Firunswald, Lichterforst, Waller Forst, Buchforst, Lohforst, Praiostal, Köhlertal, Syandtal, Wanningklamm, Haintal, Talländer Wälder
Verkehrswege:Rodasch, Rodaschpfad, Sonnenstieg

Historie der Baronie

Siehe hier Historie der Hohenfelser Lande

Niederadelsgüter der Baronie Hohenfels

LehenHerrschaftEinwohnerFreieWohlstand
Edlenherrschaft GrausteinGreifax II. von Hohenfels100hochgering
Junkertum MeilerringSean Branwyn380ausgewogenansehnlich
Junkertum WidrimRaike ni Muir470hochgroß
Ritterherrschaft AlventhalTrivana von Alvenbruck110geringgering
Ritterherrschaft ErlinauGerfrid von Bösenbursch320ausgewogenhinlänglich
Ritterherrschaft IbenholtWulfher Ronderadh von Rotwassern140geringgering
Ritterherrschaft LohwachtRumpo von Brandstein160ausgewogenhinlänglich
Ritterherrschaft RodaschtrutzJerold Korvin Koschward120geringhinlänglich
Ritterherrschaft WallertrutzPraiolynna von Hohenfels60geringminimal

Dörfer und Weiler der Baronie Hohenfels

Bedingt durch die teils sehr bergige Landschaft ist die Zivilisation und Besiedlung der Baronie auf einige wenige Stellen konzentriert. Wie an der Perlenschnur aufgereiht sind die Dörfer und Weiler entlang des Rodaschpfads bzw. an der Karether Landhegge zu finden.


Bekannte abgegangene Wehranlagen, Orte und Lehen

  • Reodrim, steinerner Wachturm bei Leinwig
  • Heggewacht, Landwarten entlang der Karether Landhegge
  • Marcas Burlihi, Lioth, Erlindrim, Sundan, Brimmadrim, Rodasch
  • div. Turmruine entlang der Stiege und am Rodasch
  • Ogertrutz, Dorf am Waller Forst

Schwert und Schild der Baronie Hohenfels

Auf Grund der Geschichte als wehrhafte Grenzbaronie gibt es in Hohenfels zahlreiche Burgen oder abgegangene Burgstellen. Die wichtigste Burg ist der Stammsitz der Hohenfelser: Burg Hohenfels. Die ehemalige Residenz von Isora ist für eine einfache Baronsburg sehr groß und wehrhaft. Ein immenser Aufwand für das Herrscherhaus und seine Vasallen.

Zur Wehr stehen die Aufgebote des Adels, organisiert im Hohenfelser Bund zur Wacht am Rodasch, in Form klassischer Ritterlanzen zur Verfügung. Die klassische Landwehr ist in Hohenfels in den Rodaschjägern organisiert. Die Besonderheit der Rodaschjäger ist eine Spezialisierung auf den Langbogen. Im Norden der Baronie gibt es hochwertige Holzvorkommen und der Bogenbau wird dort seit Jahrhunderten betrieben. Dementsprechend ist der Langbogen in jedem Haus eines Freien zu finden.


Glaube

Der Zwölfgötterglaube ist die dominierende Glaubensrichtung in der Baronie.

Im Volk sind es wie häufig in Albernia

  • Peraine und Traiva die am meisten Anbetung erfahren. Jedes Dorf und fast jeder Weiler haben einen oder zwei Schreine zu Ehren der Göttinnen. Wobei die Pflege von einem der Geweihten aus den Tempeln in den größeren Dörfern übernommen wird.
  • Ingerimm erfährt durch die intensive Forstwirtschaft und das Holzhandwerk in Hauwalde eine überraschend große Anbetung in der Baronie. Insbesondere das Haus Muir tut sich hier als Förderer des Ingerimmkult hervor.
  • Efferd wird vor allem entlang des Rodasch verehrt und um Schutz vor den Frühjahrsfluten und eine reiche Fischernte gebeten.
  • Boron erfährt die übliche notwendige aber auch nicht zu intensive Verehrung. Der bedeutsamste Ort der Boronverehrung in Hohenfels ist der Anger in Greifenhain. Dort gibt es einen gut erhaltenen und von den Dorfbewohner gepflegten uralten Schrein des Schweigsamen. Die Seelsorge wird wie so oft von reisenden Boronis übernommen.

Der Adel hegt eine für Albernia ungewöhnlich starke Verehrung des Herren

  • Praios: Vor allem durch den starken Praiosglauben des Hauses Hohenfels wird der Glaube an den Götterfürsten hier stark gelebt. Zentrum der Praiosverehrung ist Finrishaven, die [[Sonnenhallen der Gerechtigkeit|Burgkapellen auf der Veste Hohen Fels. Nicht alle Adelshäuser folgen dem Herrscherhaus bei der Verehrung des Götterfürsten, doch kann eine gewisse Nähe nicht übersehen werden.
  • Rondra: Die Sturmleuin hatte es trotz der wehrhaften Grenzbaronie sehr schwer Fuß im Adel der Baronie zu erlangen. Dies lag vor allem in dem Praiosglauben des Herrscherhauses. Erst gegen 900 erhielt der Rondraglaube in Form eines Tempels Einzug nach Hohenfels. Ein Bruch in der Familie Hohenfels hob sehr rondragläubige Barone in Amt und Würde und erst mit der isoristischen Besetzung und der Auslöschung der rondrianischen Hohenfelser und deren Vasallen fand die Verehrung der Kriegsgöttin ein vorläufiges Ende. Doch erlebt mit dem Wiederaufbau des Rondratempels, einem neuen Geweihten und einer mittlerweile sehr rondragefälligen Ritterschaft der Glaube an die Leuin eine Wiedererweckung.

Feste, Feiertage und Traditionen

Neben den üblichen derischen und kirchlichen Feiertagen gibt es noch einige besondere Feste in Hohenfels:

  • 1. Praios: Sommersonnenwende "Tag des Greifen": Feierliche Prozession in Finrishaven und Festbankett auf Burg Hohenfels
  • 2. Praios: Bogenturney
  • 3. Praios: Rügetag
  • 30. Efferd: Fischerfest - Höchster Feiertag der Fischer mit Hinzunahme der Flößer und Floßbauer am Rodasch
  • 1.-3. Travia: Tag der eingebrachten Früchte, Zehnttag
  • 29. Travia: Tag des Heiligen Gilborn - Der Rodaschbund gedenkt mit Praiosdienst und Wettstreiten, zu Füßen der Greifenhainer Blutulme, dem Erzheiligen und Schutzpatron des Rodaschbundes.
  • 1. Boron: Totenfest - feierliche Prozession aus Bockrade zum Pfaffenstieg
  • 1. Firun. Tag der Jagd - Besonderer Feiertag an der Jagdresidenz in Krosstieg
  • 10.Peraine: Tempelweihe Leudanas Wacht am Hohen Fels, Markt und Schausteller, Festessen vom Haus Muir gestiftet
  • 1. Phex: Rügetag in Frinishaven mit anschließender Bogenturney
  • 21. Ingerimm: Tag der Waffenschmiede - Hoher Feiertag mit Prozession und Fest in Hauwalde

Nachbarn der Baronie

Die Baronie Hohenfels grenzt im Firun an die Baronie Tannwald, im Rahja an die Baronie Rodaschquell, gelegen im Herzogtum Nordmarken, im Praios an die Baronien Brüllenbösen und Tandosch, ebenfalls gelegen in den Nordmarken, im Efferd an die Baronie Traviarim, gelegen in der Grafschaft Abagund, im Firun-Efferd an die Baronie Lyngwyn.


Stimmung in der Baronie

Das Leben in der kargen Bergbaronie ist hart und entbehrungsreich. Die Holzfäller arbeiten in den oft schwer zugänglichen Bergwäldern und die Landwirte ringen im harten Kampf den wenigen fruchtbaren Böden alles ab. In dieser Abgeschiedenheit der Berge hat man sich bisher erfolgreich gegen den thorwalschen Einfluss gewehrt. Hier lebt man noch nach alter albernischer Sitte die teilweise bis in die Siedlungszeit zurückreicht. Das harte Leben hat den Hohenfelser kämpferisch und götterfürchtig gemacht. Er ist ausgesprochen wortkarg, aber sehr gastfreundlich.


Besonderheiten der Baronie

  • Auf der Burg Hohenfels ist der Zutritt für magiebegabte Personen verboten. Des Weiteren gilt ein Magieverbot für die gesamte Baronie
  • Praioskapelle im Stil der Priesterkaiserzeit auf Burg Hohenfels
  • Greifenhainer Blutulme - Man sagt, dass nur der Tod eine magischen Wesen oder eine Zauberers eine Blutulme enstehen lässt. Angeblich wurden an der Stelle wo sich heute die Ulme und das Dorf erheben in der Priesterkaiserzeit Hexen verbrannt. Andere behaupten hier habe das Haus Hohenfels einen der Ihren, der ein Magier war, hingerichtet. Wiederum andere Gerüchte besagen, dass an dieser Stelle ein großer Schamana der Orks, Goblins oder Elfen im Kampf besiegt wurde.
  • Ruinen in den Talländern
  • Burg Markswacht - Wo sich heute der Stammsitz des Hauses Muir erhebt, sind keinerlei Spuren von Vorgängerbauten zu finden. Die Burg, aus Holz gebaut, ist erst einige wenige hundert Jahre alt und eine Burg Markswacht ist schon aus der Zeit der Karether Fehde (um 200) nachgewiesen. Warum ist die alte Marksburg dann nicht mehr zu finden oder hat sie ganz woanders gestanden?
  • Haintal - tbd
  • Köhlertal – Trotz der malerischen Heidelandschaft gegen seltsame Geschichten über dieses Tal umher. Vor allem in den Nächten des Praiosmondes ist es jedem Reisenden geraten bei Nebel schnellst möglich eine der Schäferhütten zu suchen oder sich ohne Feuer und Licht in der Dunkelheit zu verbergen. Es wird von seltsamen Lichtererscheinungen, markerschüttenden Schreien und seltsamen urtümlich anmutenden Gesängen berichtet. Des öfteren wurden schon die Leichen unachtsamer Wanderer gefunden die Spuren von Materungen und Verbrennungen zeigten.