Heckenfehde (1039-1040) Teil 14: Kämpfe am Gemhar: Unterschied zwischen den Versionen

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Als die Nachricht von der Niederlage in der Schlacht der drei Vögte Burg Tommeldomm erreichte entschloss sich Truchsess [[Yaron Ildborn]] umgehend zum Handeln. Für den Marsch nach Gemhar standen Herrn Yaron nur wenige Wege offen: Im Süden von Tommeldomm wacht bekanntlich auf Bockshager Seite das wehrhafte [[Burg Furansmott|Fûransmott]] über einen schmalen Saumpfad durch das [[Orkenmoor]]. Der Vorstoß auf Bockshag wäre vermutlich an den dunklen Moorlöchern und den entschlossenen Verteidigern der alten Moorfeste blutig zum Erliegen gekommen. Das Herr Yaron hier einer defensiven Taktik den Vorzug gab bezeugt auch die Befestigung von Holdenhag. Das Tommeldommer Dorf an der Grenze zu Bockshag ließ er dabei schon vorsichtshalber vor Wochen mit Palisaden und Gräben schützen und Übertrug den Befehl über die Verteidiger seinem ehemaligen Schildknappen, Herrn [[Caran von Krähenfel]]s.
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Als die Nachricht von der Niederlage in der Schlacht der drei Vögte Burg Tommeldomm erreichte entschloss sich Truchsess [[Yaron Ildborn]] umgehend zum Handeln. Für den Marsch nach Gemhar standen Herrn Yaron nur wenige Wege offen: Im Süden von Tommeldomm wacht bekanntlich auf Bockshager Seite das wehrhafte [[Burg Furansmott|Fûransmott]] über einen schmalen Saumpfad durch das [[Orkenmoor]]. Der Vorstoß auf Bockshag wäre vermutlich an den dunklen Moorlöchern und den entschlossenen Verteidigern der alten Moorfeste blutig zum Erliegen gekommen. Das Herr Yaron hier einer defensiven Taktik den Vorzug gab bezeugt auch die Befestigung von [[Holdenhag]]. Das Tommeldommer Dorf an der Grenze zu Bockshag ließ er dabei schon vorsichtshalber vor Wochen mit Palisaden und Gräben schützen und Übertrug den Befehl über die Verteidiger seinem ehemaligen Schildknappen, Herrn [[Caran von Krähenfel]]s.
  
 
In einem Gewaltmarsch zog Junker Yaron mit weit über 100 Waffentreuen sodann von [[Burg Moranshall|Burg Môranshall]] flussaufwärts. Das Gros seines Aufgebotes bestand dabei aus freien Männer und Frauen aus Tommeldomm, zumeist mit Bögen bewaffnet und gewillt die Burg des verfemten Vogtes schon im ersten Sturmangriff zu nehmen. Um nicht über die [[Gemharspforte]] ziehen zu müssen, einem schmalen und verruchten Saumpfad entlang des Farindel, ließ er seine Getreuen bei [[Unkengrund]] zahlreiche Flusskähne requirieren.
 
In einem Gewaltmarsch zog Junker Yaron mit weit über 100 Waffentreuen sodann von [[Burg Moranshall|Burg Môranshall]] flussaufwärts. Das Gros seines Aufgebotes bestand dabei aus freien Männer und Frauen aus Tommeldomm, zumeist mit Bögen bewaffnet und gewillt die Burg des verfemten Vogtes schon im ersten Sturmangriff zu nehmen. Um nicht über die [[Gemharspforte]] ziehen zu müssen, einem schmalen und verruchten Saumpfad entlang des Farindel, ließ er seine Getreuen bei [[Unkengrund]] zahlreiche Flusskähne requirieren.

Aktuelle Version vom 8. September 2019, 22:11 Uhr


Chronologie

Peraine
Ende Peraine: Vogt Yaron Ildborn erfährt in Tommeldomm von der Niederlage der Waffentreuen des Hauses Stepahan in der Schlacht der drei Vögte. Daraufhin zieht Yaron Ildborn mit über 100 Waffentreuen auf die entblößte Feste Nyallin im Norden von Gemhar.
23. Peraine: Der Kampf um Burg Nyallin beginnt. Die wenigen Verteidiger unter Beorc ui Aerendain können die Burg vorerst gegen die Übermacht halten.


Begleitartikel in der Havena Fanfare 44

Kämpfe am Gemhar
Artikel
Gebiet: Grfs. Bredenhag
Ort: Gemhar
Zeitraum: PER 1039
Publikation: Havena-Fanfare
Ausgabe: 44

Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Kämpfe am Gemhar

Gemhar, Peraine 1039 – Yaron Ildborn belagert Burg Nyallin

Als die Nachricht von der Niederlage in der Schlacht der drei Vögte Burg Tommeldomm erreichte entschloss sich Truchsess Yaron Ildborn umgehend zum Handeln. Für den Marsch nach Gemhar standen Herrn Yaron nur wenige Wege offen: Im Süden von Tommeldomm wacht bekanntlich auf Bockshager Seite das wehrhafte Fûransmott über einen schmalen Saumpfad durch das Orkenmoor. Der Vorstoß auf Bockshag wäre vermutlich an den dunklen Moorlöchern und den entschlossenen Verteidigern der alten Moorfeste blutig zum Erliegen gekommen. Das Herr Yaron hier einer defensiven Taktik den Vorzug gab bezeugt auch die Befestigung von Holdenhag. Das Tommeldommer Dorf an der Grenze zu Bockshag ließ er dabei schon vorsichtshalber vor Wochen mit Palisaden und Gräben schützen und Übertrug den Befehl über die Verteidiger seinem ehemaligen Schildknappen, Herrn Caran von Krähenfels.

In einem Gewaltmarsch zog Junker Yaron mit weit über 100 Waffentreuen sodann von Burg Môranshall flussaufwärts. Das Gros seines Aufgebotes bestand dabei aus freien Männer und Frauen aus Tommeldomm, zumeist mit Bögen bewaffnet und gewillt die Burg des verfemten Vogtes schon im ersten Sturmangriff zu nehmen. Um nicht über die Gemharspforte ziehen zu müssen, einem schmalen und verruchten Saumpfad entlang des Farindel, ließ er seine Getreuen bei Unkengrund zahlreiche Flusskähne requirieren.

Noch bevor die Angreifer in den Nebelschwaden des Gemhar Nyallin am 23. Peraine erreichten, wurden sie von den aufmerksamen Burgwachen entdeckt. Dumpfe Hornsignale waren auf beiden Seiten zu vernehmen und die Gegenwehr der Verteidiger war erbittert. Die fünf in Pech getauchten und zur Schau gestellten Köpfe auf den Burgzinnen ließen nur einen Schluss zu: Der Überraschungsangriff war gescheitert noch ehe er begonnen hatte und die ausgesandten Mannen, welche sich einen Zugang zur Burg erschleichen sollten hatten für ihr Versagen mit dem Leben bezahlt. So gab Herr Yaron kurzerhand seinen Plan auf und ließ die Boote nicht in der Nähe des gut zu verteidigenden Burgtores anlanden, sondern die Kähne zum Teil direkt in den ungeschützten Flusshafen rudern, wo die Gegenwehr alsbald zusammenbrach. Zwar hatte Junker Yaron jetzt das Dorf besetzt aber noch lange nicht die Burg, welche noch immer wehrhaft das Umland überblickte und mit einem Signalfeuer Hilfe herbeirief. Sogleich sandte der Truchsess den Recken Tangred Diistra mit zahlreichen Kundschaftern in Richtung Albenwasser aus, um über jedweden Truppenaufmarsch auf dem Farindelstieg unterrichtet zu werden.

In den kommenden Tagen versuchte er dann nur noch halbherzig die Mauern der Burg zu bestürmen, prüfte ihre Schwachstellen und beließ es oftmals nur bei einem symbolischen Pfeilbeschuss. Eine Unterredung um die Übergabe der Burg auszuhandeln lehnte der erfahrene Waffenmeister von Burg Nyallin, Beorc ui Aerendain mit erzürnter Miene rundherum ab.

Wie der Fanfare inzwischen bekannt wurde, versuchte Herr Yaron mit dem Angriff auf Burg Nyallin vor allem ein Ziel zu erreichen: Den verfemten Vogt Kendrick zurück an den Oberlauf des Gemhar zu locken und so einen möglichen Angriff auf Burg Bredenhag durch die Mannen des Hauses Riunad zu vereiteln. Damit hätte er auch Kanzler Turon Taladan wertvolle Zeit verschafft, die Waffentreuen des Hauses Stepahan nach der verlorenen Schlacht der drei Vögte neu zu formieren. Aus diesem Grund bestürmt Herr Yaron wohl auch nicht weiter die Burg und schont so seine Kräfte für den finalen Kampf mit Vogt Kendrick.

Für die Fanfare, Cianna Seestern