Havener Flussgarde

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Havener Flussgarde
Banner Regiment 2 Flussgarde.png
Kaiserliches und Königliches Albernisches Garderegiment "Havener Flußgarde"
Garde-Regiment
Gattung: Leichte Infanterie
Dient: Finnian ui Bennain
Kommando: Grifo von Streitzig
Standort: Havena
Gliederung: 3 Banner, 2 Schwadronen
Stärke: unter Sollstärke, teilweise inaktiv
Moral: 15 (tapfer - ehemals, heute zerrissen)
Aufgestellt: 982
Kommando und Trabanten, l. Reiterei
  Kommando: Anselm von Hohenfels
  Standort: Havena
I.Banner, l. Fussvolk
  Kommando: Grifo von Streitzig
  Standort: Havena
II.Schwadron, Panzerreiter
  Kommando: N.N.
  Standort: Havena
III.Banner, l. Fussvolk
  Kommando: Aleydis Wolfhelm von Leihenhof
  Standort: Hanufer
IV.Banner, Schützen
  Kommando: Gephard von Hartsteen
  Standort: Havena und Hanufer
Waffenrock regiment flussgarde.png


Die Havener Flussgarde sind ein albernisches Garderegiment, welches primär aus leichtem Fußvolk besteht.


Die Havener Flussgarde heute

Das Albernische Garderegiment Havener Flussgarde dient unter seinem Oberst Grifo Rudegar von Streitzig ä.H. dem Fürsten von Albernia Finnian ui Bennain und untersteht somit, entsprechend der Ochsenbluter Urkunde, direkt der Provinz Albernia und seiner Königin Rohaja

Seit dem Jahr 1032 und dem Ende des Albernia-Nordmarken-Konflikts befindet es sich im Wiederaufbau als reguläre Armeeeinheit. Wenn es auch seine ursprüngliche Sollstärke von vier Bannern wohl auf absehbare Zeit nicht mehr erreichen wird, stehen mit zwei Bannern in Havena und einem dritten in Hanufer kampfstarke und erfahrene Truppen bereit (siehe Gliederung unten). Wie sein Vorgänger Lupold von Greifenberg wünscht sich Oberst von Streitzig die Wiederaufstellung des vierten Banners, was er, je nach Aufgabenlage (oder Stimmung) entweder in Weidenau sieht um das Seenland zu sichern, oder in den großen Kasernen bei Burg Crumold um den Abagund kontrollieren zu können.

Geschichte

Obschon das Regiment in seiner heutigen Form erst seit der Reichsgrundreform Kaiser Retos existiert, rühmt es sich weit älterer Traditionen; verschiedene Havener Aufgebote werden als Vorläufer gesehen. Aus der Zeit des Orksturms im Jahre 600 etwa ist die Existenz einer Einheit belegt, deren Feldzeichen in Form eines goldenen Orkschädels beim Großen Seebeben (702) verschollen ging.

Früh übernahm das Regiment zusätzlich zu den Pflichten des stehendes Heeres im Kriegsfall auch die Aufgabe den Großen Fluss in Friedenszeiten gegen Piraten zu sichern. Zu Kaiser Hals Tagen setzte die Garde hierzu eigene Flussgaleeren ein (vergleiche Seekrieger für die Piratenjagd per Schiff im heutigen Albernia).

Insgesamt war der Dienst bei den Havenern nicht sonderlich attraktiv. Nicht selten landeten diejenigen im Regiment, die keine andere Anstellung fanden. Gegen Ende der Borbaradianischen Invasion wurde das Regiment durch Marschall Helman zudem mit Strafgefangenen örtlicher Gefängnisse aufgefüllt.

Dennoch bewährte sich die Garde bei der Schlacht von Sensenhöh (1020) und an der Trollpforte (1021), fiel dann aber durch die Teilnahme an der Desertation Albernischer Reichstruppen (1026) in Ungnade. Ihr Opfer bei der Schlacht von Berstenbein (1026) ermöglichte den Abilachter Reitern die Flucht über den Greifenpaß.

Unter Oberst Lupold von Greifenberg wurde das Regiment 1027 neu aufgestellt. Unter seinem Kommando dienten kaum noch Albernier, stattdessen stellen Nordmärker den größten Anteil. Im Volksmund hieß es daher schnell, dass die Wappenröcke der Havener Flußgarde dieser Tage in Elenvina genäht wurden. Bei Isoras Marsch auf Havena (1028) bildete das Regiment neben Söldnerverbänden die Speerspitze der Angriffstruppen. Es erlitt hierbei schwere Verluste, so wurde etwa die aus schweren nordmärkschen Panzerreitern bestehende zweite Schwadron nahezu vernichtet und dann aufgelöst.

Nach dem Ende des Albernia-Nordmarken-Konflikt (1027-1032) bezog die Flussgarde wieder ihre alten Quartiere in Havena und Hanufer und dient weiterhin als Albernisches Garderegiment.

1033 marschierte Oberst von Greifenberg mit großen Teilen der Flussgarde, im Rahmen einer persönlichen Fehde, gegen die Stadt Weidenau und die Baronin Macha Arodon. Nach der Kapitulation der Stadt kam der Oberst und die Baronin in einem Handgemenge auf den Zinnen der Burg durch einen Sturz ums Leben.

Im PRA 1034 wurde der ehemalige Marschall Albernias Grifo von Streitzig zum neuen Kommandanten und Oberst der Flussgarde ernannt.

In den folgenden Jahren, auch als Vorbereitung für den Feldzug der Albernier gegen Haffax, wurden unter großen Widrigkeiten neue Recken rekrutiert und neue Teileinheiten aufgestellt. Auch wurde die Stationierung weniger der Tradition denn der Zweckmäßigkeit organisiert. Zum einen wurde die aufgelöste 2. Schwadron neu aufgestellt. Auf Grund der widrigen Umstände, knappe Kassen und ein Mangel an geeigneten Rekruten, wurde die 2. Schwadron als leichte Reiterei aufgestellt. Zum anderen wurde begonnen die I. Schwadron von leichter Bewaffnung auf schwere Infanteriewaffen umzurüsten. Vor allem dieses Vorhaben erscheint sehr fragwürdig. So ist ein Banner schweres Fußvolk für die eigentliche Aufgabe der Flussgarde ungeeignet. Es wird vermutet, dass dies auf eindringlichen Wunsch des Reiches geschieht, um genügend schwere Truppen für den Feldzug zu haben. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurde auch Leutant Anselm von Hohenfels zur Unterstützung des Oberst vom III. zum I. Banner versetzt.

Im TRAV 1039 marschierte das verstärkte I. Banner als schweres Fußvolk unter dem Kommando des frisch bestallten Hauptmanns Anselm von Hohenfels gen Osten. Bei den anschließenden Kämpften schlug sich das Banenr wacker, um beim Sturm auf die Stadttore von Mendena schwere Verluste zu erleiden, aber auch Ruhm zu erlangen.

Im PER 1040 trat Anselm von Hohenfels im sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück um als Burggraf die Baronie Hohenfels für seine Nichte zu verwalten. Es ist offen wer seine Position als Hauptmann des I. Banners übernimmt.

Obristen

Gliederung

Die Havener Flussgarde gliedert sich in vier Teileinheiten zuzüglich dem Kommando mit der Leibgarde des Oberst.

Leibgarde und Stab: Panzerreiter

Unter Oberst Grifo von Streitzig in Havena

Die vor der Umstrukturierung durch Oberst von Streitzig noch leichte Reiterei ist mittlerweile eine schwer gerüstete und erfahrene Leibgarde. Unter dieser kleinen Gruppe Reiter befinden sich auch ein praiotischer Feldkaplan und Bannstrahler.

I. Banner: Schweres Fußvolk

Unter Hauptmann Anselm von Hohenfels (bis PER 1040)

  • 50 Pikiniere (Soll)

Nach Erreichen der Sollstärke und der Umrüstung auf Schweres Fußvolk wurde der vormalige Leutnant Anselm von Hohenfels zum Hauptmann befördert und zog mit dem I. Banner gen Haffax. Nach schweren Verluste vor Mendena befindet sich das stark dezimierte Banner im Wiederaufbau. Wobei eine Neuaufstellung als Leichtes Fußvolk angestrebt wird.

II. Schwadron: Leichte Reiterei

Unter einem/einer Rittmeister/Rittfrau in Havena

Neu aufgestellt als leichte Reiterrei nachdem die ehemalige II. Schwadron, nach dem Scheitern des Marsches auf Havena im Winter 1028 scheiterte, aufgelöst wurde. Vormalige Kommandantin war Rittfrau Rondwige von Sturmfels mittleres Haus

III. Banner: Leichtes Fußvolk

Unter Hauptmann Aleydis Wolfhelm von Leihenhof und Leutnant Barras ui Cerwyn ab 1032 in Hanufer

  • 30 Langschwerter
  • 10 Pikeniere

Aleydis von Leihenhof kommandiert den starken abagunder Verband, der jedoch unter innerer Zerrissenheit leidet, treffen hier doch albernische Kämpfer auf ehemalig nordmärkscher Gardisten aufeinander.

IV. Banner: Schützen

Unter Hauptmann Gephard von Hartsteen in Havena und Hanufer

  • Leutnant Hauwin Brinion Groterian
  • 20 Armbrustschützen (je 10 in Havena und Hanufer)
  • 20 Langbogenschützen (je 10 in Havena und Hanufer)

Die aus den Reichstruppen stammenden Armbruster unter Gephard von Hartsteen wurden im Laufe 1032 durch albernische Langbögen verstärkt, viele von ihnen aus den Reihen der Nirianseer Wölfe. Um die beiden Banner Fußvolk zu unterstützen wurde das IV. Banner geteilt und je zur Hälfte in Havena und Hanufer stationiert.