Familie Overstolz

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Das Winhaller Fuhr- und Handelshaus Overstolz ist neben der Familie Herxen eine bestimmende Größe in der Reichstadt am Tommel. Die Overstolz arbeiteten sich von kleinen Krämern zu über die Region hinaus bekannten Händlern hoch. Eine Rolle bei deisem Aufstieg spielte wohl auch der Niedergang der Familie Grasberger, denn von dieser konnten die Overstolz einige Geschäfte erfolgreich übernehmen.

Während das Haus Herxen vor allem auf den Pelzhandel setzt und hier quasi ein Monopol hat, sind die Aktivitäten der Familie Overstolz breiter gestreut. Beim Import nach Winhall sind sie vor allem im Salzhandel aktiv und bringen das weiße Gold über zwei eigene Kähne von der Küste in die Reichstadt und von hier weiter auf Wagen in die Grafschaft und die Streitenden Königreiche. Zusätzlich ist man im Handel mit Kerzen, Weihrauch und anderen Artikeln die in Tempeln benötigt werden aktiv. Somit pflegt man ausgezeichnete Beziehungen zum mächtigen Boron-Tempel von Winhall, aber auch zu anderen Tempeln außerhalb der Grafschaft, zum Beispiel, dem Praiostempel in Honingen.

Beim Export hat sich das Handelshaus, durch eine Heirat in einen Seitenzweig der Fenwasian, exklusiv den Ankauf von Rohzinn und Zinnober gesichert, der im Hinterland in Aiwiallsfest gewonnen und vor allem in Havena weiterverarbeitet wird. Neben allerlei weiteren Handelswaren, wird vor allem viel Schafswolle aus den Baronien aufgekauft und nach Honingen verbracht, wo diese zu Stoffen und Tuchen weiterverabeitet wird.

Neben dem Handelstätigkeiten und dem bereits genannten Fuhrgeschäft ist das Haus seit der Übernahme durch Celissa Overstolz auch im Geldverleihg tätig. Es heißt, dass seit den Jahren 1036 und 1037, als die zahlreichen Feste und Heiraten im Hochadel den Edlen der Region sehr viel Geld durch Sondersteuern gekostet hatten, nicht wenige winhaller Adlige beim Haus Overstolz verschuldet sind.

Neben den genannten einfachen Lastkähnen, nennt das Haus auch ein halbes Dutzend Wagen und zwei Dutzend Packesel ihr eigen, womit die eigene, gegen gutes Gold aber auch fremde Ware entsprechend transportiert wird.

Das Unternehmen wird seit dem Jahr 1001 von Celissa Overstolz geführt.

Kontore

  • Hauptniederlassung: Winhall unter Celissa Overstolz
  • Kontor: Honingen unter Celia Overstolz


Geschichte

Cullen Overstolz erbte eine kleinen Wagenbaubetrieb von geringer Bedeutung. Da er sehr phexgefällig war, begann er aber schließlich die Wagen für sich selber zu nutzen und begründete damit das Fuhrunternhemen. Dabei beförderte er vornehmlich die Waren der mächtigen Familie Grassberger und es entstanden freundschaftliche Bande. So heiratete Cullen schließlich die Nichte des Grassberger Grafen Elwene. Diese hatte das Blut ihrer Familie in den Adern und so eröffnete sie wenig später einen Krämderladen. So entstand ein kleines aber feines Unternehmen.

Unter Cullens Enkelin Scherin geriet das Haus wegen einiger Fehlinvesttionen in Schieflage und man verkaufte den Wagenbaubetrieb und verlor auch einige Fuhrkarren.

Erst unter der heutigen Leiterin Celissa Overstolz gelangte das Haus zu neuem Reichtum. Dabei war ihr erst eine anderer Weg bestimmt, wurde sie doch auf bestreben der Fenwasian mit dem alten und stolzen Adelshaus vermählt. Der damalige Junker zu Nôrstein hatte diese Verbindung angestrebt und seinen ersten Sohn Carion mit der Patrizierfamilie verheiratet, da diese damals noch immer freundschaftliche Verbindungen zum damaligen Grafenhaus Grassberger pflegte. Der Junker hatte die Hoffnung, dass eines seiner Kinder dadurch den Baronsthron in Aiwiallsfest zurück erlangen könne, den die Familie Fenwasian dreihundert Jahre zuvor verloren hatte. Dies führte jedoch nicht zum gewünschten Erfolg und so übernahm Celissa, nach dem zu frühen Tod ihrer Geschwister, das Handelshaus ihrer Mutter.

Aus der genannten Ehe mit Carion entstanden zwei Kindern. Da die Heirat mit einem Sproß von gemeinen Pfeffersäcken aber in der Familie Fenwasian angefeindet worden war, wurde den Nachkommen der Name Fenwasian von Seiten der Disteln verwehrt. Ein Umstand der Carion sicher verletzte, während Celissa mit hoch erhobenem Kopf verkündete: "Der Name Overstolz ist ein guter und stolzer Name. Meine Kinder brauchen den Namen Fenwasian nicht. Der Unsrige ist nicht geringer oder weniger Wert als der der Disteln!"

Trotzdem erlernte der Sohn dieser Verbindung das Ritterhandwerk. Bran Overstolz ging in Knappschaft und reiste nach seinem Ritterschlag als Hoher Herr durch die Lande und ist inzwischen ein eifriger Turnierteilnehmer bei den Kampf- und Ehrenspielen des Adels.

Celissas jüngere Tochter hingegen strebt nach ihrer Mutter und leitet das Kontor in Honingen.

Stammbaum

  • Cullen Zu Boron gegangen (878-942) ∞ Elwene Grassberger Zu Boron gegangen (890-989)
    • Perstall Zu Boron gegangen (911-971)
      • Scherin Zu Boron gegangen (935-999)∞ Branhil Oberbrandner Zu Boron gegangen (924 -972)
        • Galrik Zu Boron gegangen (965-972)
        • Phexlieb Zu Boron gegangen (968-1013)
        • Celissa Overstolz (73, *970) ∞ Carion Fenwasian Zu Boron gegangen (968-1011)
          • Bran Overstolz (50, *993), Ritter
          • Celia Overstolz (40, *1003), Leiterin Kontor Honingen
            • Ricard Overstolz (24, *1019), erlent das Handelshandwerk bei seiner Großmutter
          • Rodowan Overstolz (38, *1005), auf Wanderschaft verschollen