Eillyn ni Beornsfaire

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Eillyn ni Beornsfaire
Position:
Stand: adlig
Profession: Keine Angabe
Charakter: sprunghaft, temperamentvoll, kühn
Spezies: Mensch
Kultur: Keine Angabe
Geschlecht: weiblich
Magie: nicht magisch
Größe: 87 Finger
Gewicht: etwa 62 Stein
Augen: grün-grau
Haare: rot
Tsatag: 17. Phex 1003 (38)
Wohnort: Havena
Gebiet: Stadtmark Havena
Familie: Haus Beornsfaire
Familienstand: ledig
Partner:
Eltern: Dearec ui Beornsfaire ()
⚭ Brianna ni Cerwyn () 
Kinder:
Geschwister: Rhonwian, Lidhwaen
Verwandte: Aiden ui Beornsfaire, Darren ui Beornsfaire, Ceit ni Beornsfaire, Cuana ni Beornsfaire
Verbündete: Haus Beornsfaire, Idra Bennain, Meriyana Turaca


Wohlstand: Keine Angabe
Ruhm: Keine Angabe
Einfluss: minimal


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: Keine Angabe


Angaben von: 1033




Inoffizieller Charakter

Eillyn ni Beornsfaire war die ehemalige Heroldin der Krone, mit der Fürstenkrönung von Finnian ui Bennain im Praios 1038 wurde das Amt an Rondred Stepahan übergeben.

Eillyn wurde am 17. Phex 1003 als unverhofftes Nachzügler-Kind von Brianna ni Cerwyn und Daerec ui Beornsfaire auf Kendras Klippe geboren. Mit mehr als 10 Jahren Altersunterschied zu ihren beiden Brüdern Rhonwian und Lidhwaen war sie stets das verwöhnte Nesthäkchen der Familie. Zwar wurde die Kleine wie ihre Brüder auch im Schwertkampf unterrichtet, doch zeigte sie darin weder das Geschick noch die Lust ihrer Geschwister. Auch bei anderen Aktivitäten zeigte sie wenig Ausdauer. Zwar konnte sie sich schnell für etwas begeistern, doch verlor sie ebenso schnell wieder die Lust daran. Während ihrer recht unbeschwerten Kindheit und Jugend beschäftigte sie sich mit vielen Dingen, unter anderem mit Calligraphie, Kryptographie, Jonglage, Wappenkunde, dem Jurga-Lied, Laute spielen und Dichterei. Doch nichts davon vermochte sie längerfristig zu begeistern.

Einzig zwei Ausnahmen bildeten sich aus: Seit Eillyn das erste Mal im zarten Alter von 6 Jahren die damalige Fürstin Albernias, Idra Bennain, traf, ist sie eine glühende Verehrerin der Adligen. Wochenlang hörte ihre Familie nichts anderes mehr als „Idra hier, die Fürstin da...“. Auch wenn man hoffte, daß die Begeisterung einmal abflauen würde so wie es mit allem anderen geschah, so war dies nicht der Fall. Die andere Ausnahme ist das Imman-Spiel. Eillyn sieht sich nicht nur mit Begeisterung jedes Spiel der Havena-Bullen an, sie gibt auch selbst eine ganz passable Imman-Spielerin ab.

Während ihre Brüder zu Kriegern nach dem Vorbild der Mutter und des berühmten Onkels Fenn heranwuchsen, genoß Eillyn weiterhin eine gewisse Narrenfreiheit. Die unbeschwerte Jugend endete jäh, als sie auf einen Schlag sowohl Mutter als auch Brüder verlor: Ihre Mutter kämpfte an Cuanus Seite als Ritterin der Krone in der 3. Dämonenschlacht und fiel 1021 BF. Auch ihre Brüder, gerade zu Rittern geschlagen, ließen auf diesem blutigen Schlachtfeld ihr Leben. Vor Schmerz daraufhin halb wahnsinnig, kam ihr Vater in Obhut des Efferd-Tempels, wo er im darauf folgenden Jahr verstarb. Eillyns Strategie zur Bewältigung der Trauer und des Chaos um ihren Vater sah hingegen ganz anders aus: Sie trieb sich auf den Straßen Havenas herum, ertränkte ihren Kummer in Alkohol und suchte Zuflucht im Spiel.

Nach dem Tod ihres Vaters griff daraufhin ihr Cousin Aiden ein und schickte sie zu ihrer Tante Rhiannod ni Niamrod in die Baronie Aiwiallsfest. Dort fing sie sich langsam und fand nach und nach auch wieder zu ihrer alten Lebensfreude zurück. Einige Versuche ihrer Tante, sie gut zu verheiraten scheiterten jedoch daran, daß die Herren Eillyn allesamt nach kürzester Zeit langweilten. Auch lernte sie dort, wie man eine Baronie verwaltet. Doch ihr sprunghafter Charakter machte sie zu keiner potentiellen Nachfolgerin als Baronin, als ihre Tante 1026 BF bei dem Orkensturm ums Leben kam. Also zog sie wieder in das Stadthaus ihrer Eltern in Havena, zurück in die bekannte Stadt und zu dem einzigen Verwandten, den sie noch näher kannte: Aiden. Gerade versuchte sie am dortigen Hofe Fuß zu fassen, als Invher ni Bennain die Unabhängigkeit Albernias ausrief und Idra Bennain ins Elenviner Exil ging.

Eillyn sah ihre Chance bei Idra gekommen und folgte ihr 1027 BF nach Elenvina, sehr zum Entsetzen ihres Cousins Aiden. Dieser sah darin einen Verrat an Invher und die beiden gingen in heftigem Streit auseinander.

Ihre glühende Verehrung von und absolute Loyalität zu Idra brachten sie bald in den engsten Kreis Vertrauter der zwischen den Fronten stehenden Adligen. So sprunghaft sie auch sonst war, sobald Idra etwas befahl oder auch nur wünschte, setzte Eillyn alle Hebel in Bewegung, um das Gewünschte umzusetzen. Als Idra Bennain 1033 BF als Kronverweserin Albernias wieder an den Hof nach Havena zurückkehrt, folgt sie ihr und wird zur ersten Heroldin Albernias berufen. Diese Wendung hat sie zwar wieder ein wenig mit ihren Cousins versöhnt, doch herrscht noch immer ein ziemliches Spannungsverhältnis vor.

Ihr manchmal etwas ungestümes Temperament sowie ihre Liebe zum Imman-Spiel (und gerüchteweise auch zu manchen Spielern der Bullen) und ihr Hang zu Spiel und Wetten sind weitere Quellen für Skandälchen und Unmut am Hofe. Unter anderem hatte sie während eines Spiels der Havena-Bullen eine Massenschlägerei angezettelt, als sie einen Buchmacher des Wettbetrugs bezichtigt und auch gleich zur Rechenschaft gezogen hatte. Normalerweise kennt man sie im Stadion aber eher als friedliche Anhängerin, die mit ihrer lautstarken Begeisterung die Umstehenden regelmäßig anzustecken weiß. In ihre Pflichten am Hofe wächst Eillyn langsam herein. Sie handelt zwar oft immer noch recht vorschnell, doch weiß sie inzwischen – zumindest in Anwesenheit Idras – ihr Temperament immer mal wieder zügeln und bringt dann meistens recht vernünftige und durchdachte Ratschläge hervor.

Eillyn ist eine schlanke, mittelgroße Frau um die 30 Götterläufe. Zwar ist ihr Körper durchtrainiert genug, um ein Schwert ohne größere Mühen zu führen, doch wenn man sie im Kampf beobachtet, merkt man bald, dass sie nicht die Routine einer Kriegerin besitzt. Die meist hochgesteckten und teilweise in Strähnchen geflochtenen roten Haare umrahmen ein hübsches Gesicht mit grün-grauen Augen. Meist funkeln diese vor Lebenslust oder Schalk, aber wehe dem, der sie in Rage bringt: Manch einer hat schon beim Anblick ihrer vor Wut blitzenden Augen den Rückzug angetreten. Andere haben sich gewünscht, sie hätten es getan. Denn wenn erst einmal ihr Temperament mit ihr durchgeht, ist sie nur schwer zu stoppen und das endet für gewöhnlich mit etwas Zerbrochenem. Im besten Falle gehen nur Einrichtungsgegenstände zu Bruch, aber es können auch mal Knochen sein. Gekleidet ist sie meistens in Wildleder, wobei sie eine besondere Vorliebe für kurze Lederröcke und hohe Stiefel hat. Trägt sie nicht gerade den Wappenrock der Heroldin, so bevorzugt sie enge Ledermieder oder weite, sehr kurze Blusen. Dieser etwas eigenwillige Kleidungsstil dient manchen eher konservativen Parteien am Hofe als weiterer Stein des Anstoßes. Zu offiziellen Anlässen kleidet sich Eillyn dann aber doch auch ihres Amtes entsprechend – schließlich will sie Idra keinen Ärger bereiten.

Dieser Charakter wird betreut von Alex.