Draustein

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Baronie Draustein
Draustein (Lage)
Region: Abagund
Vogt: Luran Falkraun
Residenz: Burg Draustein
Lehnsfolge: Grfs. Abagund
Einwohner: 2.892
Freie: gering
Truppen: Weiße Löwen, Steinlöwen (Burgwache Drausteins)
Detailkarte Draustein
Lehen: Steinvasallengut Flusswacht (900), Steinvasallengut Nebelwacht (624), Steinvasallengut Schildwacht (400), Edlenherrschaft Orkenheck (200), Steinvasallengut Dunkeltann (200), Edlenherrschaft Birchfehn (100), Edlenherrschaft Leuenblick (70)
Städte: keine
Orte: Draustein (Dorf) (560), Trutzbach (500), Wietaun (250), Wegscheid (200), Brandholz (100), Farnacker (80)
Tempel: Sturmtempel der göttlichen Leuin vom Draustein, Tempel der heiligen Domara
Burgen: Burg Draustein (120), Burg Falkenwacht (50), Burg Jasalintir (40), Wehrhof Dunkeltann (35), Burg Nebelwacht (35), Wehrhof Grimmwald (22), Turm Leuenblick (20), Wehrhof Gundelbrück (15), Hohe Halle Birchfehn (10), Turm Alte Wacht (4), Turm Drakenruf (1)
Wege: Großer Fluss, Leuenstieg, Schilfweg, Krummweg, Heckenpfad, Finstergrund
Besonderes: EW 4000, Gundelwald, Draufall, ’Treffen der Besten’
Wappen: Schreitender weißer Löwe auf rotem Grund
Wappen haus stepahan.png

Angaben von: 1042
Kennziffer: ABA-06
NSC-Lehen: Nein
Betreuer: Taladan

"Schild und Lanze, altes Blut - Drausteins Ritter, höchstes Gut"
(bekannter Vers aus dem ’Lied von Fluss und Stein’ - der Familienchronik von Haus Stepahan)



Hofhaltung Baronie Draustein

Die Baronie Draustein liegt im Süden der Grafschaft Abagund und gehört derographisch zur Region Abagund. Das Stammlehen von Haus Stepahan wird seit der Berufung von Baron Arlan Stepahan zum Grafen von Bredenhag von Vogt Luran Falkraun verwaltet, dem Familienoberhaupt des zum alteingesessenen Adel zählenden Steinvasallengeschlechts Falkraun.


Land & Leute

Unterregionen: Abagund, Großer Fluss

Wälder, Heiden und Moore: Alteich, Erlenbruch, Gundelwald, Leuenforst, Schwarzholz, Harnischheide, Holderheide, Lanzenheide, Aichmoor, Unkenmoor

Seen, Inseln und Flüsse: Birchengrund (See), Draue, Großer Fluss, Gundel

Verkehrswege: Finstergrund, Großer Fluss, Heckenpfad, Krummweg, Leuenstieg, Schilfweg

Angrenzende Baronien: im Süden das Reichsland Flachstein, im Südwesten Grenzmarken, im Westen Hohelucht, im Nordwesten Niriansee, im Nordosten Gräflich Abagund und im Südosten Crumold


Altes Land am Großen Fluss

Das Kulturland am Unterlauf des Großen Flusses zählt seit alters her zum Stammlehen von Haus Stepahan. Seit den Dunkle Zeiten leitet das altehrwürdige Herrschergeschlecht von Burg Draustein aus die Geschicke des Landes. Die Grablege des zu den Großen Alten zählenden Adelshaus befindet sich ebenso in der 'Heimstätte der Löwen', wie der Sturmtempel der göttlichen Leuin vom Draustein, einer der bedeutendsten Rondra-Tempel der Siebenwindküste. Im Schutz der hochaufragenden Ringmauer schmiegt sich mit der Vorburgsiedlung eine der größeren Dörfer der Baronie an die berühmte Höhenburg.


Grundholde, Viehhirten & Flussfischer

Die meisten Menschen in Draustein sind leibeigene Bauern, die so genannten Grundholde. Diese sind sesshaft und leben nicht selten von der Hand in den Mund. Ein Grundhold darf seine Scholle nach eigenem Gutdünken nicht verlassen und ist zur Leistung von vielfältigen Frondiensten verpflichtet. Dies und die hohe Abgabenlast sorgen immer wieder für Unmut in der Bevölkerung. Im norden der Baronie trifft man vereinzelt auf die Wanderhirten der Abagunder Heide, die hier ihre Heidschnucken und seltener auch Rinder weiden. Entlang der Uferniederungen bestreiten viele Menschen durch die Gaben des Herrn Efferd ihren Lebensunterhalt. Für die Bauern und Fischer am Rande der Flussaue, ist der mächtige Strom die wichtigste Lebensgrundlage. Die mit dem Frühjahrshochwasser angeschwemmte Erde ist sehr fruchtbar und von großem ackerbaulichem Nutzen. Auf den ertragreichen Lehm- und Tonböden der Uferniederungen gedeihen Gerste, Roggen und Weizen. Hier liegen auch die alten Flussdörfer Trutzbach und Wietaun.


Weg & Steg

Der Große Fluss ist Drausteins bedeutendster Handelsweg. Auf ihm gelangt man verhältnismäßig wohlbehalten nach Kyndoch, Elenvina oder Havena. Der meist genutzte Überlandweg ist hingegen der Leuenstieg. Jeder fahrende Händler der ihn begeht steht nach altem Brauch unter dem Schutz 'des Löwen'. Die über 40 Meilen lange Landstraße führt vom Grenzweiler Gundelbrück über Wietaun und Draustein nach Trutzbach. Ihre festgestampfte und bisweilen mit Gesteinsschotter aufgefüllte Straßendecke verlässt westlich von Wietaun die grünen Auenniederungen des Steinvasallengutes Nebelwacht und steigt bis zum Leuenblick beständig an. An der alten zerfallenen Turmwacht lädt eine Frischwasserquelle zur Wegrast ein. Von hier oben hat man einen weitläufigen Ausblick auf das breite Tal des Großen Flusses und zu den nahgelegenen Windhag-Bergen, deren hohe Gipfel sich am südlichen Horizont verlieren.
Der weitere Hochweg führt an den Ausläufern des berüchtigten Gundelwaldes vorbei nach Burg Draustein. In unruhigen Zeiten trieben an diesem Teilstück immer wieder Wegelagerer ihr Unwesen. Der Siedlungsname Galgenholz erinnert noch heute an den altbewährten Umgang mit solch liederlichem Raubgesindel. Auf halber Wegstrecke zwischen Draustein und Trutzbach, passiert der Reisende mit der alten Turmwacht Drakenruf, ein weiteres wehrhaftes Zeugnis längst vergangener Tage. Auch diese Turmwacht wurde einst zum Schutz gegen brandschatzende 'Torwjaler' errichtet und vermutlich auch von diesen zerstört. Eine Wegstunde vor dem Steinvasallengut Flusswacht windet sich der Leuenstieg in das stark eingetiefte Trutzbachtal, ihm folgend, die Ufergestade des alten Stromes erreichend.
Ab Trutzbach beginnt der Schilfweg. Die befestigte Landstraße führt durch eine vielgestaltige Flusslandschaft. Während sich in unmittelbarer Siedlungsnähe noch saftige Viehweiden und ertragreiches Ackerland finden, kündet schon nach wenigen hundert Schritt das flötende Zwitschern verschiedener Waldvögel, die artenreiche und dichtbewachsene Flussaue an. Der ursprüngliche Bruchwaldsaum aus Eichen, Eschen und Feldulmen teilt sich mit goldbraunen Schilfgürteln und verlandeten Altarmen das Landschaftsbild. Nach wenigen Wegstunden erreicht man schließlich das Dorf Schilfeck.
Nördlich von Burg Draustein führt der Krummweg über die einfachen Weiler Rossfeld und Brandholz zum Dorf Wegscheid. Der einfache Karrenweg folgt dem Flussverlauf der Draue, stromaufwärts in die karge Heidelandschaft des südlichen Abagund. Die beschauliche Hofansammlung Brandholz verweist noch heute auf die großflächige Rodung der einstigen Waldwildnis während der Siedlerzeit. Nach Wegscheid beginnt der gut ausgetretene Heckenpfad zur Hofstätte Hohleich. An seinem Wegsaum wachsen unzählige stachelbewehrte Wacholder- und Ginstersträucher, auf die der Trampelpfad seinen Namen zurückführt. Dieser wird auch gerne von den umherziehenden Wanderschäfern begangen, die mit ihren Herden von der Holderheide bei Wegscheid, über die Harnischheide bei Weißenquell, bis zur Lanzenheide bei Grimmwald ziehen, stets begleitet von mehreren großen Drausteiner Hirtenhunden. Der Heckenpfad endet schließlich vor den Ringmauern der Höhenburg Jasalintir, der ältesten 'Schildwacht' Drausteins.
Von hier gelangt man auf dem unwirtlichen Finstergrund bis nach Grimmwald an der Grenze zu Gräflich Abagund. Der Wildnispfad ist gezwungen das unwegsame Aichmoor zum Teil auf Holzbohlen zu durchqueren. Die abergläubischen Bewohner der Schildwacht würden die düsterkalte Moorlandschaft nur in Begleitung eines ortskundigen Torfstechers betreten. Schon manch ein unachtsamer Wandersmann beschritt hier seinen letzten Weg und wurde fortan nicht mehr gesehen. Die erfahrenen Hirten der Umgebung nehmen mit ihren Schafherden deshalb gerne einen Umweg von vielen Wegstunden auf sich, um das bedrohliche Hochmoor an seinem Nordrand weitläufig zu umgehen. Hat man aber erst einmal den vermeintlich sicheren Rand des Gundelwaldes erreicht, muss man nur noch dem Waldsaum gen Norden folgen um zum Wehrhof Grimmwald zu gelangen.

Turm Drakenruf.jpg


Glaube & Aberglaube

  • Praios und Rondra

Aufgrund der Schreckensherrschaft der Priesterkaiser, ist die Verehrung des Götterfürsten Praios unter dem Landadel eher schwach ausgeprägt. Das unerschütterliche Bekenntnis des Hauses Stepahan an die ’göttliche Sturmbringerin’ formte schon früh auf Burg Draustein die rondrianischen Tugenden eines entstehenden Rittertums. Der tief verwurzelte Glaube an die ’göttliche Leuin’ spiegelt sich auch beispielhaft in der gemeinen Wappenfigur des Adelshauses Stepahan wieder. Alljährlich wird der 4. Travia, in Gedenken an das Garether Erntefestmassaker durch den Priesterkaiser Aldec Praiofold II., in der ganzen Baronie als Trauertag begangen.

  • Efferd und Flussvater

Die meisten Drausteiner glauben an die Zwölfgötter. Am Ufersaum des Großen Flusses trifft man verstärkt auf die Gläubigen des unergründlichen Herrn Efferd, der hier nicht nur unter den Flussfischern in hohem Ansehen steht. In jeder größeren Flusssiedlung findet sich ein mit Flussperlmuscheln, Fischernetz und Treibgut geschmückter Opferschrein. Auf ihm legen auch die Bauern der Flussniederungen ihre einfachen Gaben ehrfürchtig nieder, um ’den Launenhaften’ zu besänftigen. Nur der Flussvater als Verkörperung des schicksalhaften Gewässers steht bei manchen in noch höherem Ansehen.

  • Peraine und Travia

Unter der einfachen Landbevölkerung erfährt vor allem die gebende Göttin Peraine, als Herrin über Feldfrüchte und Fruchtbarkeit und die gütige Mutter Travia, als Herrin des Herdfeuers und der Gastfreundschaft, besonderer Verehrung.

  • Sumu und Feen

Am Rande des Gundelwaldes finde sich auch immer wieder Anhänger der Erdmutter Sumu. Für viele Drausteiner ist der Wald aber schlicht verflucht und böse. So mancher Druide soll sich in den Tiefen der dunklen Waldwildnis verborgen halten. Waldräubern dient er als sicherer Unterschlupf. Die Drausteiner sind ein abergläubischer Menschenschlag und fürchten sich besonders vor den Geschöpfen des nahen Gundelwaldes. Es gibt nur wenige Drausteiner, die aus freien Stücken diese urwüchsige Waldwildnis betreten würden. Die Herrin des Waldes ist nach Auffassung des gemeinen Landvolkes die Hexe Gundel. Nicht wenige Menschen glauben aber, dass es sich bei Gundel nicht um eine Hexe handelt sondern um eine unsterbliche Fee mit Namen Gunderiel. In der Nebelau wird sie aufgrund ihres boshaften Wesens gefürchtet und in der Schildwacht als weise Mittlerin zur Anderswelt im Stillen verehrt. Verführerische Dryaden, arglistige Waldgeister, grausame Biestinger und rachsüchtige Waldschrate sollen hier ihr Unwesen treiben. An kalten Winterabenden erzählt man den Kindern die düstere Sage vom Unhold aus dem Gundelwald. Dieser soll vor etlichen Jahrhunderten das Land verheert und in seinem furchtbaren Zorn viele Drausteiner mit Haut und Haar verschlungen haben.


Drausteins Wehr

Drausteins bewaldete Flussböschungen und felsige Steilufer sind weithin bekannt für ihre ehrwürdigen Trutzburgen und Turmwachten, von denen noch so manche aus der Zeit ’des Alten Bosparan’ stammen und unvergänglich über Land und Fluss wachen. Turmburgen wie Falkenwacht, Nebelwacht und das im Norden Drausteins gelegene Jasalintir, zeugen noch heute von der großen Wehrhaftigkeit der Drausteiner Bevölkerung. Diese Turmwachten sind seit vielen Jahrhunderten die Heimstätten der Niederadelsgeschlechter Falkraun, Wellenstein und Taladan. Aufgrund ihrer unverbrüchlichen Treue zum Hause Stepahan, werden deren Familienoberhäupter auch als Steinvasallen bezeichnet. Mit den Steinvasallengütern Flusswacht, Nebelwacht und Schildwacht, verfügen diese Familien zudem über die bedeutsamsten Niederadelsgüter innerhalb der Baronie. Die einstmals prächtigen Turmwachten Leuenblick und Drakenruf dienen heute nur noch den umherziehenden Schafhirten als notdürftiges Nachtlager. Eine alte Drausteiner Sage berichtet von einer weiteren, längst in Vergessenheit geratenen Turmwacht inmitten des dunklen Gundelwaldes.
Neben den Befestigungen gelten die Waffentreuen der Leuenlande als Speerspitze von Drausteins Wehr: Die Steinlöwen sind die Gardisten der Burg Draustein und bedecken den Baron und seine Angehörigen auf seinen häufigen Reisen. Daneben sind die Dienstritter der Baroniehofhaltung zu nennen und die Lanzen der regierenden Ritter. Einer der bedeutendsten Machtpfeiler des Adelshauses Stepahan ist jedoch der beinahe siebenhundert Jahre alte Schwertbund der Weißen Löwen zu Draustein. Die in der Priesterkaiserzeit begründete Schwurgemeinschaft hat sich wie das Haus Stepahan den zwölf ritterlichen Tugenden verpflichtet und besitzt auch außerhalb Albernias einen achtbaren Leumund. Nicht wenige Weiße Löwen bekleiden zudem hohe Ämter in der Baroniehofhaltung.

Erwähnenswert ist außerdem die Drausteiner Pagen- und Knappenschule, die nach der Abberufung von Morgan Kerkall und später dem weidener Josold von Firunsgrund nun wieder Isewain von Windisch als Waffenmeister Drausteins untersteht.


Adelsherrschaften

Hochadel

Wappen haus stepahan.png

Haus Stepahan - Die Rondrianischen

Eigenlehen von Haus

Wappen haus arland.png

Edlenherrschaft Birchféhn
Wappen haus crumold.png Edlenherrschaft Orkenheck
Wappen haus windisch.png Edlenherrschaft Leuenblick


Junker- und Ritterherrschaften des Niederadels

Wappen haus taladan.png

Steinvasallengut Schildwacht
Wappen haus wellenstein.png Steinvasallengut Nebelwacht (624)
Wappen haus falkraun.png Steinvasallengut Flusswacht (900)
Wappen haus kerkall.png Steinvasallengut Dunkeltann (200)
Wappen haus dunlaith.png Ritterherrschaft Gundelbach (80)

Draustein nach dem Haffax-Feldzug (1040)

Die Geschicke der Baronie lenkt auch nach dem Haffax-Feldzug Steinvasall Lûran Falkraun alleine, da Rhéged Taladan schwer versehrt aus dem Osten zurückgekehrt war und auch gegenwärtig noch nicht wieder bereit ist, die Amtsgeschäfte als designierter Lehensvogt zu übernehmen. Der Feldzug und auch die Erhöhung von Arlan Stepahan zum Grafen von Bredenhag haben den Drausteiner Hof personell geschwächt: Das Amt des Wehrmeisters ist nach dem Schlachtentod des tapferen Arnvald Wellenstein zu Nebelwacht gegenwärtig noch immer vakant und viele der niederadligen Güter können nur mit Mühe verwaltet werden, da viele Ämter am Baronshof besetzt gehalten werden müssen. So übernahm nach dem Weggang von Josold von Firunsgrund wieder Isewain von Windisch auf Geheiß von Lûran Falkraun die Aufgaben des Waffenmeisters, der auf Draustein auch die Betreuung der Pagen- und Knappenschule obliegt. Diese Entscheidung des Oberhaupts der Falkraun mag ein deutliches Zeichen für die verzweifelte Lage in der Baronie sein: Die meisten jungen Ritter sind mit Graf Arlan nach Bredenhag gegangen und ohne dessen Gemahlin fehlt dem Drausteiner Hof nun der Glanz des Hochadels.
Es ist aber auch möglich, dass sich in den überlegten Entscheidungen Lûran Falkrauns der ausgleichende Einfluss von Rondirai Mardhûr bemerkbar macht: Die Gemahlin Rhéged Taladans, kehrte noch im frühen Sommer aus Schartengras zurück und unterstützt den Vogt wie auch den neuen Waffenmeister nach Kräften. Weitere Hilfe darf man sich auf Draustein sicherlich von Arnbrecht Wellenstein versprechen, der Mitte Boron - nach langen Jahren der Eiderfüllung gegenüber der rommilyser Markgräfin Swantje Rahjandraêl von Rabenmund – mit seiner Familie auf der Burg eintraf. Ob er jedoch das Amt seines Vaters zugesprochen erhält, ist trotz seiner Erfahrung in der Fremde ungewiss - siehe HF45.


Chronik

1026
Winter: Der Heerwurm von Sadrak Wassoi schlägt sich auf seinem Weg in Richtung Havena auch durch Draustein.
1028
Boron: Angehörige der Steinvasallenfamilien Falkraun, Taladan und Wellenstein werden noch vor dem Fall von Burg Draustein unter dem Schutz der Weißen Löwen Rheged Taladan, Arlan Stepahan, der dienenden Ritterin Eâchain Arland und Khorena Dunlaith über den Großen Fluss in die Grenzmarken in Sicherheit gebracht. Das Ziel ist die Höhlenburg Windischhöh in der Baronie Rondbirge inmitten des unwegsamen Windhaggebirges.
1032
Travia: die Stepahan kehren nach Kriegsende gemeinsam mit ihren Steinvasallen nach Draustein zurück; auch die verbliebenen Edlen aus Windischhöh - darunter Khorena Dunlaith, Arnbrecht Wellenstein, (...) - erreichen Draustein.
02.Travia: in der Nebelwacht verwüsten marodierende Söldner der Boronsottern den Freibauernhof der Aurand und erschlagen mehrere Bewohner.
1038
Praios: Heimkehr des Barons nach langer Abwesenheit und Kriegsrat auf Burg Draustein. Arland Stepahan legt die Knappschaft von Erb-Baroness Linbirg Madahild Farnwart in die Hände von Lûran Falkraun gelegt, während Thalania vom Draustein im Tausch der Schwertväter in die Obhut von Arlan Stepahan wechselt.
Rondra: Ritterschlag von Khorena Dunlaith auf dem Treffen der Besten (1038) durch Arnvald Wellenstein vor Fürst, Fürstin und allen Teilnehmern unmittelbar nach der Kür der Sieger.
Ende Ingerimm: am Tag des Blutes wird Jaran von Heckendorn in den Ritterbund der Weißen Löwen aufgenommen.
1039
Travia: die Verwaltung der Baronie wird mit dem Aufbruch der Drausteiner Streiter zum Heerlager von Honingen von Lûran Falkraun übernommen, der als Vogt herrscht.
30.Rahja: Tod von Arnvald Wellenstein in der Schlacht von Mendena, Morgan Kerkall und Rhéged Taladan werden teils schwer versehrt.
1040
Travia: mit dem albernischen Tross unter dem Befehl von Aife von Nymphensee erreichen schließlich die Versehrten der Stepahan und ihrer Vasallen ihre heimatlichen Baronien. Auch Rhéged Taladan erreicht Draustein; schwer gezeichnet an Leib und Seele, bleibt Lûran Falkraun bis auf Weiteres Vogt.
Boron: Die Asche von Maelwyn Stepahan wird im Beisein von Arlan und vielen Vasallen in einer großen Trauerzeremonie im Sturmtempel der göttlichen Leuin auf Burg Draustein verwahrt. Nach den Trauerfeierlichkeiten erfolgt der Ritterschlag von Linbirg Madahild Farnwart und Ardan Falkraun. Rückkehr von Arnbrecht Wellenstein und seiner Familie nach Draustein, nachdem er seinen Eid gegenüber der Markgräfin von Rommilys erfüllt hat.
01.Hesinde: Arlan Stepahan wird in Havena zum Grafen von Bredenhag erhöht. Linbirg Madahild Farnwart verlässt in seinem Gefolge Draustein und kehrt nach der Grafenkür etwa Mitte Hesinde zusammen mit Rondirai Mardhûr und Isewain von Windisch heim in die Grenzmarken. Aife und Mara geleiten den versehrten Morgan Kerkall nach Draustein auf sein heimatliches Lehen.
Phex bis Mitte Peraine: Luran Falkraun und Arnbrecht Wellenstein reisen zusammen auf die Honinger Turney. Nach Begegnung mit der horasischen Tanzmeisterin Rahjana di Caroso spricht Arnbrecht eine Einladung an sie nach Draustein aus, um dem versehrten Kanzler - entsprechend ihrer Vorschläge - Hilfe angedeien zu lassen. Rhéged Taladan reist zur Mitte des Mondes nach Crumold.
bis Anfang Ingerimm: Rhéged Taladan verläßt nach Begebenheiten in Crumold Albernia und lässt seine Tochter auf Draustein zurück.
bis Ende Ingerimm: Graf Arlan reist nach seiner Erhebung zum Grafen zum Tag des Blutes nach Draustein - Aufnahme von Isewain von Windisch in den Schwurbund der Weißen Löwen. Der Löwenrat beschloss, das Mardred Taladan vorübergehend als Wehrmeister Drausteins dienen und der junge Arnbrecht Wellenstein vorerst der Pagen- und Knappenschule vorstehen soll. Die Rückkehr von Ritterin Eâchain Arland auf ihr heimatliches Gut, macht nun auch endlich die Entlassung der verdienten Ceit ni Beornsfaire als Vögtin von Birchféhn möglich.
Um diesen Zeitpunkt herum hat sich Baron Kaigh Fenwasian mit seiner Gemahlin Avana und weiteren Edlen mit Gefolge zu einem Besuch angekündigt. Er wird auf der Burg traviagefällig empfangen (HF47).
Rahja: Der Graf und Baronin Linbirg reisen nach den Feierlichkeiten nach Burg Leuwenstein ab.
1041
Efferd: Rückkehr von Isewain von Windisch aus den Grenzmarken an den Hof. Er übernimmt wieder die Leitung der Pagen- und Knappenschule - unterstützt von Arnbrecht Wellenstein.
1043
Ende Praios: Ewaine ni Niamrod schickt aus der Nebelwacht Hilfen nach Traviarim darunter Getreide, Feldfrüchte, einige Schafe, Ziegen und Federvieh. Der kleine Wagenzug wird von Gesinde (darunter einige Handwerker und Wehrfähige) begleitet.
Anfang Rondra: nach Briefwechsel von Arnbrecht Wellenstein mit Randor Biwarscar von Donnerbach und Anselm von Hohenfels sendet Lûran Falkraun zwei Fuhrwerke mit Lebensmitteln sowie Schlachtvieh (12 Rinder, 24 Schafe) unter der Bedeckung von Roric Crumold, der Lanze Orkenheck (unter Sollstärke) sowie sechs Steinlöwen unter Bardan Bruckwasser nach Hohenfels.

Briefspiel


Quellen

Kiesow, U.: Das Fürstentum Albernia, Eching 1991, S.16
Falkenhagen, L. und Weste, A.: Das Königreich Albernia. In: Am Großen Fluss, Erkrath 2005, S.43, 57, 68
Raddatz, J. und Kamaris, H.: Ritterburgen & Spelunken, 2007, S. 6
Raddatz, J. und Kamaris, H.: Handelsherr und Kiepenkerl, Waldems 2009, S.77

inoffiziell