Cuneriel ui Niamad

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Boronsrad.png Cunériel ui Niamad
Position: Ritter der Krone
Stand: adlig
Profession: Keine Angabe
Ausbildung: Albor von Hohenfels
Spezies: Mensch
Kultur: Keine Angabe
Geschlecht: männlich
Magie: nicht magisch
Borontag: Praios 1028
Gebiet: Keine Angabe
Familie: Haus Niamad
Familienstand: Keine Angabe
Partner:
Eltern: Bedwyr ui Niamad (979)
⚭ Theyra ni Bennain () 
Kinder:
Geschwister: Ghuno ui Niamad (0Zu Boron gegangen)

Lyn ni Niamadv0? (1005)


Wohlstand: Keine Angabe
Ruhm: Keine Angabe
Einfluss: Keine Angabe


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: Keine Angabe


Wappen haus niamad.png

Angaben von: 1040




Inoffizieller Charakter

Cuneriel ui Niamad war bis zu seinem Tod ein Ritter der Krone.

Er war der Sohn von Bedwyr ui Niamad, dem Baron zu Otterntal.
Cuneriél fiel in der Schlacht bei Crumolds Auen im Praios 1028.

Cuneríel wurde als drittes Kind Bedwyrs und dessen zu Boron gegangenen Gattin Theyra ni Bennain im frühen Rahja des Götterlaufes 1007 in der Baronie Tannwald geboren. Seine Geschwister waren Ghuno und Lyn.
In seiner frühen Kindheit plagte er Eltern, Geschwister und Bedienstete, da er sich einfach nicht in die Gesellschaft einordnen wollte und von einem außerordentlich unstetem Wesen geprägt war und nichts, was er anfing, vollendete. Später beging er genug Streiche, um den Jahresbedarf eines kleinen Dorfes zu sättigen und lief oft in die Wälder, was in seinen Eltern sowohl viel Sorge, als auch großen Ärger hervorrief. Sie hofften, ihren Sohn durch eine Knappschaft in Diensten des Königshauses bei den Rittern der Krone zur Vernunft zu bekommen und so kam es, dass er dem Veteranen Albor von Hohenfels unterstellt wurde. Damit war er zweiter Knappe in der Familie nach Ywain ui Niamad, dem Sohn seines Onkels Enda ui Niamad, welcher die Baronie Tannwald regierte.

Anfangs fühlte sich Cuneriél in den Reihen der Kronenritter noch beengter, als in den heimatlichen Mauern und stahl sich manches mal davon, was ihm dort jedoch weder so leicht gelang, noch so tolerant hingenommen wurde, wie zu Hause. Als er es jedoch einst wieder einmal geschafft hatte, traf er im Wald auf eine Dryade, die sich anscheinend sehr für ihn interessierte und der er auf ihren Wunsch hin alles Erwähnenswerte berichtete. Er war von ihrem Wesen so eingenommen, dass er lange erzählte. Sie entließ ihn mit dem Ratschlag zu erschaffen, statt zu zerstören, worüber er lange sinnierte und schließlich zu der Sinneswandlung gelangte, die Rebellion größtenteils zu beenden und für die Dryade, die Götter und die Menschheit etwas Gutes tun zu wollen.
So nahm er die Strafe für sein Verschwinden tapfer auf sich, als er am nächsten Morgen zu seinem Vorgesetzten zurückkam und integrierte sich fortan so gut er konnte in die Ausbildungsstrukturen. Er dachte viel an die Dryade und wählte sich ihre Worte als persönlichen Lebenssinn aus. Dabei widmete er sich verstärkt der Etikette, Literatur und Gedichtskunst, sowie anderen Kunstformen, was seinen Kampffertigkeiten nicht gerade zuträglich war. Nur mit Mühe erreichte er jedoch stets seinen Soll und so zeigte sich Ritter Albor schon darüber zufrieden, dass sich Cuneríel zu einem anständigen, ehrenhaften und gebildeten, wenn auch nur mäßig kampfstarken und etwas sonderlichen jungen Mann entwickelte und nicht der kleine Rebell geblieben war.
Mit der Zeit festigte sich sein Charakter und er erfuhr auch eine größere Akzeptanz. Nach einigen Unklarheiten und Unsicherheiten erhielt er im Jahre 1025 seinen Ritterschlag.

Cuneriél sah mit seiner großen, aber nicht übermäßig kräftigen Statur, den rotbraun-goldenen Augen, dem goldbraunen, kinnlangen Haar und dem stets freundlichen Lächeln auf dem angenehm geformten Gesicht wie ein typischer albernischer Held aus den Märchen aus, der gewitzt jede Gefahr meistern kann und immer eine passende Bemerkung bereit hat. Letzteres entsprach auch tatsächlich der Wahrheit. Gesellschaftlich war er sehr gewandt, wenn auch für Adelskreise, besonders konservative, etwas zu direkt und zu liberal. Dafür sprach er gerne in Reimen und Rätseln und drückte seine Meinung gerne auch ehrlich aus, wobei er gesellschaftlich eine sehr geringe Hemmschwelle hatte, leider aber auch auf seine Art ziemlich nachtragend war.
Wohl war er ein guter Kämpfer, dafür aber, dass er eine Ritterausbildung durchlaufen hat, waren seine Kampfkünste nur mäßig, wobei er sowieso so selten wie möglich davon Gebrauch machte, getreu den Worten der Dryade, nicht zu zerstören. Das hatte er so verinnerlicht, dass er Gewalt zwar durchaus als Mittel erkannte, aber weder Gefallen an ihrer Ausübung, noch an ihren Resultaten hatte.
Die Natur hatte für ihn etwas sehr Angenehmes und er hielt sich gerne dort auf. Allerdings waren ihm längerfristige Aufenthalte in freier Wildbahn eher unangenehm, wobei er phasenweise die Nähe von vielen Menschen suchte und ab und zu auch seine Ruhe brauchte und sich dann etwas zurückzog und seinen Gedanken nachhing.
Zum Leidwesen seines Vaters waren die heimatlichen Besuche Cuneriéls bald sehr selten geworden. Umso härter traf es den Otterntaler Baron, als er seinem Sohn nach langen Monden der Trennung erst wieder auf den Schlachtfeldern bei Crumolds Auen begegnete. Beiden war es nicht mehr vergönnt gewesen, auch nur wenige Worte miteinander zu wechseln, denn Cuneriel fiel in diesem ungleichen Kampf wider den Streitern des Nordmärker Herzogs.