Ciria Herlogan

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Ciria Herlogan
Portrait CiriaHerlogan.jpg
Das Leben dem Wahren weihen
Position: Rittmeisterin Honinger Grafengarde (Reiter) (1036-1040), Erbbaroness von Niederhoningen (seit 1031)
Dient: Ordhan Herlogan
Stand: adlig
Anrede: Hochgeboren
Profession: Ritter
Ausbildung: wikav:Ungolf vom Berg
Charakter: pflichtbewusst, rondrianisch, aufrecht, loyal
Spezies: Mensch
Kultur: Alteingesessen
Geschlecht: weiblich
Magie: nicht magisch
Größe: 8 1/2 Spann
Augen: grau
Haare: dunkelblond
Tsatag: 19. HES 1005 (39)
Wohnort: Caerbroch
Gebiet: Grfs. Großer Fluss
Familie: Haus Herlogan
Familienstand: verheiratet
Partner: Gishelm von Rotwassern (996)

Kilian von Rickenbach (1005)

Eltern: Ordhan Herlogan (980)
⚭ Meara Baryll (985) 
Kinder: Caylen Herlogan (1032)

Cathmora Herlogan (1041)
Rondric Herlogan (1043)

Geschwister: Callan Herloganv2 (1009)

Caia Herlogan (1011)
Cei Herlogan (1017)
Leomara Herloganh (1043)

Turniere: Keine Angabe


Wohlstand: gering
Ruhm: gering
Einfluss: minimal


Gesinnung
Bürgerkrieg: nicht möglich
Unabhängigkeit: isoristisch


Wappen haus herlogan.png

Angaben von: 1041
NSC: Nein
Betreuer: Ciria

Inoffizieller Charakter



Ciria Herlogan ist das erstgeborene Kind von Ordhan Herlogan, welcher heute Baron von Niederhoningen ist. Zuletzt diente sie der Gräfin Franka Salva Galahan als Rittmeisterin in der Honinger Grafengarde. Derzeit ist sie vom Dienst freigestellt.


Erscheinung und Charakter

Ciria Herlogan trägt ihr dunkelblondes Haar nach albernischer Mode meist zu mehreren schmalen Zöpfen geflochten. Den jahrelangen Dienst als Soldatin sieht man der sehnigen Frau mit den kräftigen Schultern an, auch wenn sie von eher durchschnittlicher Größe ist. Ciria Herlogan bevorzugt praktische Reitkleidung und ist weitaus häufiger in leichter Rüstung anzutreffen denn in einem höfischen Kleid.

Seit Kriegsende ist Ciria bestrebt, sich einen Ruf aufzubauen und ihren nach Kriegsende nicht wohlgelittenen Vater zu überstrahlen. Nicht zuletzt ihre große Loyalität diesem und ihrer Familie gegenüber hindern sie allerdings zuweilen daran, sich einen eigenen Namen zu machen. Sie gilt als aufrechte, rondratreue Ritterin, die zu ihren Worten und Taten steht und sich durch einen trockenen Humor auszeichnet, wenngleich sie ein eher ernster Mensch ist.


Werdegang

Kindheit

Ciria wurde am 19. HES 1005 BF als erstes Kind von Ordhan Herlogan und seiner Gemahlin Meara Baryll auf Schloss Andoain in Niederhoningen geboren. Ihr Vater diente zu dieser Zeit seinem älteren Bruder, dem damaligen Baron Tuachall Herlogan, als Wehrvogt. Während des Bürgerkrieges stellte Ordhan Herlogan in Abwesenheit seines Bruders die Niederhoninger Truppen unter Isora Ulaman von Elenvinas Befehl. Seine Parteinahme für die Usurpatorin beendete jäh Cirias bis dahin vergleichsweise behütete Kindheit.


Jugend im Exil

Ciria hat durch die Verbannung ihres Vaters nach dem Bürgerkrieg in ihrer Entwicklung stets gelitten. Ab 1013 wurde sie in den Nordmarken am Hof des Barons vom Berg, Ungolf vom Berg-Berg zum Berg auf Berg, ausgebildet. Schwer traf sie im ING 1019 die Nachricht vom Tod ihrer Mutter, just, als sie ihre Zeit als Schildmaid angetreten hatte. Ihre Knappenzeit war eine harte Prüfung: Als einzige Albernierin wurde sie von den Nordmärker Knappen und Schildmaiden herablassend behandelt. Nichtsdestotrotz übernahm sie die streng rondrianischen Tugenden ihres Lehrherrn, dem sie später noch als Edelmagd diente, da ihr die finanziellen Mittel für den Ritterschlag fehlten.


Rückkehr nach Albernia

Erst im Jahr 1029 kehrte Ciria an der Seite ihres Vaters nach Albernia zurück, zunächst an den Hof der damaligen Fürstin Isora von Elenvina. Hier konnte sie verspätet ihren Ritterschlag erhalten, der ihr von Madard Aldewen, einem angesehenen Ritter am Hofe Isoras verliehen wurde.

Ihr Vater zwang sie 1030 in die Ehe mit dem Sohn seines Waffenfreundes Angrist Goswin von Rotwassern, einem alten Getreuen Isoras, kurz bevor er selbst 1031 von der Honinger Gräfin Rhianna Conchobair den Titel des Barons von Niederhoningen empfing. Ciria heiratete den Edelmann Gishelm von Rotwassern, der damals schon den Ruf eines allzu feierfreudigen Mannes hatte. Die Ehe war von Beginn an nicht sonderlich glücklich. 1032 wurde dem Paar eine Tochter geboren: Caylen. Die Familie residierte in einem Stadthaus des Barons in Honingen.

Rittmeisterin der Honinger Grafengarde

Ciria wurde im Jahr 1036 zur Rittmeisterin der Gräflich Honinger Garde ernannt. Sie führte die Schwadron der leichten Reiterei. Die Gräfin wollte ihr als zukünftige Vasallin offensichtlich die Gelegenheit geben, sich zu beweisen und einen Ruf aufzubauen.

Anfang 1040 wurde Ciria zur Festungskommandantin der Feste Tiefenforst an der Grenze der Baronien Albentrutz, Tannwald und Fürstlich Baumwassern berufen, um die Grenzlande zu sichern und gegen Renegaten zu verteidigen. Nach anfänglichen Erfolgen beim Wiederaufbau der Festung und gegen eine Wildererbande, häuften sich Beschwerden aus der Bevölkerung über die Gräflichen. Zu spät zog Ciria den dafür verantwortlichen Leutnant Beran Crannval aus dem Verkehr. Zum Skandal kam es, als die neu bestallte Wehrvögtin von Tannwald, Tegana von Alvenbruck, im Boron die Festung durch einen nächtlichen Hinterhalt in ihre Gewalt brachte und die Gräflichen Gefangen setzte. Crannval und weitere Gardisten, aber auch Tannwalder Soldaten kamen dabei ums Leben. Der plötzliche Wintereinbruch schnitt Tiefenforst für Monate von der Umgebung ab. Nur ein beherztes Vorsprechen des Albentrutzer Barons, Glennir ui Llud, bei der Gräfin konnte eine weitere Eskalation verhindern.

Nach ihrer Freilassung kehrten die Gräflichen nach Honingen zurück, Ciria wurde vom Dienst freigestellt und durch ihren zweiten Leutnant, Gwynna Meriwen von Faunsheck ersetzt. Der lange Hungerwinter hatte Ciria so zugesetzt, dass sie bald nach ihrer Rückkehr an der Blauen Keuche erkrankte und nur dank der segensreichen Betreuung durch ihren Oheim, den Hüter der Saat, Agalmyr Baryll, im Honinger Peraine-Tempel vor dem Zugriff Golgaris bewahrt wurde.

Feenbande

Während der Honinger Gnadenturney Ende Phex 1040, an der die noch rekonvaleszente Ciria selbst nicht teilnehmen konnte, erhielt sie überraschend Nachricht von ihrer seit sieben Jahren im Farindelwald verschollenen Schwester Caia, die ihr ein magisches Alicorn überbringen ließ und Ciria mahnte, sich alter Pakte zu besinnen.

Im PRA 1041 war Ciria als Zeugin im Prozess gegen Tegana von Alvenbruck geladen, in dem sie einen Großteil der Verantwortung für die Geschehnisse in Tiefenforst übernahm. Im Anschluss daran begab sie sich mit ihrem jüngsten Bruder Cei auf die Suche nach ihrer vermissten Schwester Caia. Die Geschwister kehrten ohne ihre Schwester aus dem Farindel zurück, aber mit der Nachricht, dass Caia Herlogan einen seit Jahrhunderten bestehenden Pakt ihrer Familie mit einer Holden erfülle, um finstere Feenmächte vor dem Einfall nach Dere zu bewahren. Zurück in Honingen verdiente sich Ciria das Wohlwollen der Gräfin, indem sie bei der Abwehr des Paktierers Lomoch ui Muir eine entscheidende Rolle spielte, dessen dämonische Umtriebe die Grafenstadt bedrohten.

Bereits vor der Queste der Herlogan-Geschwister hatte der Baron von Niederhoningen die Scheidung seiner Tochter Ciria von ihrem Gemahl Gishelm von Rotwassern eingeleitet, in welche die Travia-Kirche aufgrund wiederholter Untreue des Ehemanns im EFF 1041 schließlich einwilligte. Den Winter über ward die weiterhin außer Dienst gestellte Rittmeisterin in Honingen nicht mehr gesehen. Erst Ende des Jahres wurde bekannt, dass sie im PHE 1041 auf Schloss Andoain nachehelich eine zweite Tochter ihres geschiedenen Ehemanns zur Welt gebracht hatte.

Ordhan Herlogan stellte seiner Tochter ein Ultimatum, alsbald einen neuen Gemahl zu finden, sonst werde er einen solchen für sie benennen. Ciria rief ein Turnier im Namen Rondras aus, in welchem sich die Bewerber um ihre Hand - Wulfgrimm ui Niamrod, Bérynn Stepahan, Marnion von Sturmfels und Kilian von Rickenbach - mit einem Vertreter der Rondra-Kirche maßen: Randor Biwarscar von Donnerbach. Hätte dieser gewonnen, wäre sie ein Jahr in den Dienst der Kirche getreten, doch das dramatische Turnier konnte der Nordmärker Kilian von Rickenbach für sich entscheiden, den Ciria aus ihrer Zeit als Schildmaid und Edelmagd in den Nordmarken kannte.

Auf dem Weg zu ihrem Bruder Callan Herlogan wurde Ciria in düstere Geheimnisse des Hauses von dessen Gemahlin verstrickt: Ciria konnte helfen, das Haus Albenbluth von einem alten Feenpakt mit dem Roten Wyrm zu befreien. Dabei wurde sie von einem düsteren Feenwesen schwer verletzt - eine Verletzung, die ihr noch lange zu schaffen machte und wohl mit der Prophezeiung zusammenhing, welche ihre Schwester ihr ein Jahr zuvor ausgesprochen hatte: Sie werde eine Rolle spielen in einem heraufdämmernden Feenkrieg.

Ciria heiratete den in der Zwischenzeit zum Edlen von Caerbroch erhobenen Kilian von Rickenbach am 14. Travia 1042 auf Schloss Andoain - vor Travia und Rondra. Am selben Tag, als ihr Vater ebenfalls noch einmal den Ehebund einging - mit Harlindis Unnia vom Berg. Anschließend zog sie mit ihm nach Caerbroch in der Baronie Hohelucht in der Grafschaft Großer Fluss - zunächst ohne ihre Töchter, die jüngere verblieb auf Andoain.

Im Boron ereilte sie eine Schreckensnachricht: Ihr jüngster Bruder Cei gelte in Havena als vermisst. Er war in die Fänge von Charyptoroth-Paktierern geraten, doch gemeinsam mit dem Kronenritter Praiodin zu Naris und einigen Glücksrittern gelang es Ciria, ihren Bruder zu befreien und die Paktierer, die es auf die Novizen der Efferd-Kirche abgesehen hatten, unschädlich zu machen.


Historie

1005
Geburt auf Schloss Andoain
1013
nach der Verbannung ihres Vaters aus Albernia in die Pagenschaft außerhalb Albernias 'abgeschoben'; Pagin am Hof des Nordmärker Barons Ungolf vom Berg
1019
Schildmaid von Ungolf vom Berg
ING:Tod der Mutter
1025
Dient als Edelmagd bei Ungolf vom Berg
1029
An der Seite des Vaters Rückkehr nach Albernia an Isoras Hof
Zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Callan zur Ritterin erhoben
1030
An der Seite des Vaters nach Niederhoningen gezogen
Hochzeit mit Gishelm von Rotwassern
1032
TSA: Geburt der Tochter Caylen Herlogan
1036
Von der Gräfin Franka zur Rittmeisterin der Honinger Garde erhoben
1040
PRA: Von der Gräfin zur Burgkommandantin der Feste Tiefenforst ernannt
BOR: Gefangene der Tegana von Alvenbruck in Tiefenforst
TSA: Freilassung und einstweilige Suspendierung als Rittmeisterin der Gräflichen Garde
1041
PRA: Zeugin im Prozess gegen Tegana von Alvenbruck
RON: Suche nach Caia Herlogan im Farindel; Verteidigung Honingens gegen den Paktierer Lomoch ui Muir
EFF: Scheidung von Gishelm von Rotwassern
PHE: Geburt der Tochter Cathmora Herlogan
1042
PRA: 12.: Turnier im Imman-Stadion Havenas um Ciria Herlogans Hand
EFF: Verletzung durch ein Feenwesen im Farindel bei Hilfe fürs Haus Albenbluth, einen Pakt mit dem Roten zu brechen
TRA: 14: Doppelhochzeit auf Andoain, Ciria heiratet Kilian von Rickenbach
BOR: Suche nach dem vermissten Cei Herlogan und Sieg über Charyptoroth-Paktierer


Zitate

von Ciria

Ob ich glücklich bin, Base? Ich weiß nicht, Peraylla, diese Frage hat sich mir nie gestellt. Ich habe immer meine Pflicht getan.
(zu ihrer Base Peraylla Baryll während der Honinger Gnadenturney 1040)


Ihr schuldet mir nichts und ich schulde Euch nichts, aber der Gerechtigkeit schulden wir alles.
(zu Tegana von Alvenbruck während der Honinger Gnadenturney 1040)


Ich habe Euch immer gehorcht, Vater, habe Euch immer gedient. Einmal nur habe ich Euch um etwas gebeten: Lasst mich einen anderen heiraten, nicht diesen! Nein, Ciria, habt Ihr gesagt, wenn ich das sage, dann wirst du ihn heiraten! Ja, habe ich gesagt, ja, Vater, ich werde ihn heiraten. Warum nur habt Ihr mir diesen versoffenen Taugenichts ins Bett gelegt?
(zu Ordhan Herlogan während der Honinger Gnadenturney 1040)


Ehrlichkeit ist der Grundstein des Vertrauens.
(zu diversen Gelegenheiten im Praios 1042)


Was einen umbringt, ist nicht die Narbe, das sind die Splitter der Klinge in einer alten Wunde.
(zu Wulfgrimm ui Niamrod im Rondra-Tempel im Praios 1042)



Turnierprofil

Die Angaben richten sich nach den Vorgaben für Ritterliche Turniere in Albernia.

  • Kennziffer: --
  • Stand: 1040
  • Wappen: weißes Einhorn auf grünem Grund
  • Helmzier: weißes Einhorn
  • Reittier: (...)
  • Sattelfestigkeit: Veteran
  • Kampfstil: Defensiv
  • Turnierdisziplinen:
    • Leichte Handwaffen (LH): Erfahren
    • Schwere Handwaffen (SH): Geübt
    • Schusswaffen (SW): Geübt
    • Wurfwaffen (WW) Unerfahren
    • Lanzenreiten (LR); Erfahren
    • Buhurt (BH): Erfahren


Quellen

Inoffizielle Quellen

Briefspiele