Bardenschule Weidenau

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Bardenschulen sind in Albernia eine uralte, lange ausgestorben geglaubte Tradition, die ihr Gegenstück wohl am ehesten in den Universitäten des Horasreiches findet. Wenngleich die Schule nicht mit der Größe einer solchen Universität mithalten kann, so ist sie doch nicht von geringer Bedeutung. Der Barde genießt in Albernia das hohe Ansehen eines weitgereisten Gelehrten, im gesellschaftlichen Rang vergleichbar vielleicht dem studierten Magier oder einem gebildeten Geweihten. Nicht wenige der Zöglinge der Schule sind adeligen Geblütes und die Ausbildung zum Barden ist vielen Zweit-, Dritt- oder Viertgeborenen adeligen Sprösslingen eine Alternative zur militärischen Laufbahn oder zu einem Leben als Geweihter oder fahrender Ritter.

Die Halle der Lebendigen Erinnerung - Talla dhe bed cuimhne

Inmitten des Großen Flusses, fast genau in der Mitte des Stromes doch nominell zu Weidenau gehörend, liegt auf einer kleinen, bewaldeten Insel die
Talla dhe bed cuimhne - Halle der lebenden Erinnerungen, Bardenschule und landeskundliches Seminar zu Weidenau – Hohelucht.
Das Gebäude der Bardenschule wurde auf Betreiben des vormaligen Barons Durin Arodon von Weidenau und der früheren Baronin von Hohelucht auf den Ruinen einer ehemaligen Wassermühle errichtet. Die Einweihung im Rondra 1024 BF nahm Baron Durin Arodon damals zu Anlass, den Adel Albernias für die Wiederbelebung der alten Traditionen zu gewinnen.

Lehrkörper

Geleitet wird die Schule von Malachias Ui Gial einem ältlichen, rundlichen Mann, der mehr an einen Gnom, denn an einen Menschen gemahnt. Malachias ist jedoch ein begnadeter Erzähler und Kenner alter Geschichten.

Ihm zur Seite steht der Skalde Sandor von Prem, der sich hier nach zwölf Jahren der Wanderung zumindest vorübergehend niedergelassen hat. Der mittlerweile Dreißigjährige hat Aventurien von den Landen der Nivesen im Norden bis zur Khom im Süden durchwandert. Neben der Unterweisung der Schüler an der Laute gibt er auch sein umfasendes Wissen der Derographie und so manche Sprache an die Studiosi weiter. Mit einem stattlichen Wohlstandsbäuchlein wirkt der große, weißblonde Mann gemütlich und gesetzt, auch wenn er noch nicht von der thorwalschen Sitte Abstand genommen hat, sich alle möglichen Mitbringsel und Talismane in die langen Haare einzuflechten.

Die Auelfe Allacayasa Katzenauge hatte sich hier als Instrumentenbauerin niedergelassen und lehrte die Schüler zugleich das Spiel auf der Flöte und das Singen. Die schlanke, rahjagefällige Figur der Elfe mit den langen schwarzen Haaren und schillernden, dunkelvioletten Augen und ihrer sehr freizügigen Kleidung hat schon viele der jungen männlichen Schüler in arge Verlegenheit gestürzt. Allacayasa genoß das Spiel mit dem männlichen Geschlecht, auch wenn sie sich nach außen hin unerfahren, unbedarft und naiv präsentierte.
Die talentierte Elfe wurde leider 1033 im Hoheluchtschen Broirwick beim Vergeltungsschlag des Thorwalpiraten Thurbold aus der Blüte ihrer Jahre gerissen.

Historie

Die Insel war aber, seit die Wassermühle kurz nach ihrer Errichtung vor rund hundert Jahren in einem Brand zerstört wurde, nicht mehr bewohnt. (Aus-)Bau und Unterhalt der Schule sind trotz der widrigen Umstände in den letzten Jahren immer noch gemeinsame Sache der nur durch den Großen Fluss getrennten Baronien Weidenau und Hohelucht. Erreichbar ist die Insel mit der Fähre von Neuhaven auf Weidenauer und von Hoheluchter Seite von Broirwick aus, oder mit jedem anderen Boot über den eigens gebauten kleinen Anleger. Mit der Schule haben sich auf der Insel auch einige Fischer angesiedelt und zusammen mit den Bewohnern der Schule leben nun gut fünfzig Bewohner auf dem kleinen Eiland – fast schon ein eigenes Dorf.´

Der Wassermühle war in früheren Zeiten angeblich schon einmal eine der Bardenschule ähnliche Einrichtung vorausgegangen, doch aus dieser Zeit fehlen gesicherte Informationen. Die Schule besteht aus einem großen Hauptgebäude und zwei Nebengebäuden die in U-Form um einen Hof gebaut sind. Das Hauptgebäude beherbergt die Hörsäle, die Bibliothek, die Talla, also die große Versammlungshalle und andere zentrale Einrichtungen. In zwei kleineren Nebengebäuden, die wie das Hauptgebäude im landes-typischen Baustil errichtet sind, sind die Unterkünfte für Gesinde, Studiosi und Lehrkräfte untergebracht.


verwandte und weiterführende Seiten

Baronie Weidenau

Quellen

offizielle Quellen

keine

inoffizielle Quellen

Beschreibung der Bardenschule auf der LARP-Seite der "Eichentempler"
mit freundlicher Genehmigung von Robert B. Albrecht