Aiwiallsfest

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Baronie Aiwiallsfest
Aiwiallsfest (Lage)
Region: Winhaller Land
Baron: Kaigh Fenwasian
Residenz: Aiwiallsfeste
Lehnsfolge: Grfs. Winhall
Einwohner: 1800
Freie: gering
Detailkarte Aiwiallsfest
Wappen haus fenwasian aiwallsfest.png

Angaben von: 1038
Kennziffer: WIN-06
NSC-Lehen: Nein
Betreuer: Pelle


Die Baronie Aiwiallsfest liegt im Südwesten der Grafschaft Winhall. Das Land ist stark bewaldeten und zum Teil spärlich besiedelt, es gibt nur wenige ausgebaute Wege, geschweige denn Straßen. Die Menschen leben vor allem in den beschriebenen Dörfern. Zusätzliche Weiler und einzelne Gehöfte findet man zumeist um das Flüsschen Tharânellwasser, welches das am dichtesten besiedelte Gebiet der Baronie ist. Die westliche Grenze des Lehens bildet der Fluss Gemhar auf dessen anderer Seite die Grafschaft Bredenhag beginnt. Das Land gehört geschichtlich zu den drei Stammlehen der Familie Fenwasian (Weyringen, Eichenwald und eben Aiwiallsfest, zu dem früher auch Teile der Baronie Neuwiallsburg gehörten), die einst von den drei Kinder des legendären Stammvaters Sian von den Feen begründet sein sollen. Die Bezeichnung des Lehens leitet sich von dem mythischen Helden Vael ab, welcher zum einen ein Enkel Sians gewesen sein soll, als auch sehr viel später ein Held aus den Dunkler Zeit der das Land am Gemhar vor großer Gefahr bewahrt haben soll und noch bis heute Verehrung erfährt. Trotzdem war Aiwiallsfest mehr als dreihundert Jahren nicht in der Hand dieser uralten albernischen Familie. Denn in den Wirren um den Verlust der Grafenwürde Winhalls ging auch das Lehen Aiwiallsfest verloren. Erst im Tsa 1035 BF wurde mit Kaigh Fenwasian wieder ein Mitglied der Familie offiziell mit dem Land belehnt.


Hofhaltung der Baronie

Güter des Niederadels

Geographische und politische Lage

Die Baronie Aiwiallsfest liegt in der Grafschaft Winhall im Fürstentum Albernia. Die Westgrenze der Baronie bildet der Fluss Gemhar, im Südosten gibt es den so genannten Arnarionwall bzw. das Arnarionwasser, die zum Teil die Grenze zum Grafenland Neuwiallsburg bildet. Ansonsten sind die genauen Grenzen zu den Nachbarlehen schwer zu ziehen, da diese oftmals im tiefen Farindelwald liegen. Die Baronie ist in Ost-West Ausdehnung etwa 45 Meilen breit und an der längsten Nord-Süd Strecke in etwa gleichfalls 45 Meilen lang. Benachbarte Lehen sind gräflich Neuwiallsburg (Südosten), die Baronien Fairnhain und Eichenwald (Norden), die Pfalzgrafschaft Tommelgau (Osten) und im Westen, auf der anderen Seite des Gemhar, die Bredenhagschen Baronien Gemhar und Tommeldomm.

Grobe Übersicht der Regionen der Baronie:

Der Farindelwald ist wie fast überall in Winhall das beherrschende Gebiet, dies gilt für Aiwiallsfest im Besonderen. Denn der Wald bedeckt fast dreiviertel der Fläche der Baronie. Somit haben auch fast nur die von Menschen bewohnten Gebiete/Regionen Namen.

Aiwiallsau: Umland von Aiwiallsfest östlich des Tharanelwassers – sanft hügeliges Land. Die bescheidene „Kornkammer“ der Baronie (das weiter östliche anschließende Neuwialsburg gilt ebenfalls als Kornkammer der Grafschaft, wenngleich diese Bezeichnung vielleicht etwas irreführt. Es ist keinesfalls mit der goldenen Au in Garetien zu vergleichen).

Felder von Barras Gorbal: Sanfte Hügellandschaft westlich des Tharânelwassers und östlich bzw. südlich des Farindels. Vor allem Gras- und Heidelandschaft. Die Bewohner betreiben Viehwirtschaft, halten vor allem Schafe.

Ebene von Eradân: Im Hinterland der Baronie, jenseits der ersten Ausläufer des Farindels. Gras- und Heidelandschaft. Viehwirtschaft und ein wenig Ackerbau.

Eradânhügel: Die Hügelkette ist fast vollständig vom Wald bedeckt, nur an der Nordflanke am Fluss Belen leben einige Menschen.

Norwiesen: Gras- und Heidelandschaft im Hinterland der Baronie – fast vollständig vom Wald umgeben. Das Moor Fenn Widirlae sperrt einen Teil der Zuwege zu dieser Region. Es führt nur ein Knüppeldamm durch das Moor.

Aradhhöhen: Grüne Hügelgraslandschaft zwischen Farindelwald und dem Forst Grünschatten (der Wald ist Heimstatt der Elfen), hier wird vor allem Viehwirtschaft betrieben.

Gemhar Auen: Auenland entlang des Flusses Gemhar, Viehwirtschaft, Fischfang und ein wenig Ackerbau.

Siedlungen der Baronie

Wie zuvor beschrieben, ist bedingt durch die Dominanz des Farindelwaldes, die Besiedlung der Baronie vor allem auf einige Telle konzentriert.

  • Dörfer
    • Aiwiallsburg (400 Ew.), Baronsland, Herrschaftssitz mit Burg Aiwialsfeste, Marktflecken, zum Teil alte Wälle
    • Ahawarsgrund (250 Ew.), Edlendomäne, Amtstitel des Erben der Baronie, Burgruine
    • Norstein (150 Ew.), Junkerdomäne
    • Aradh Gemhar (100 Ew.), Edlendomäne
    • Graugard (80 Ew.), Junkerdomäne
    • Fischersweiler (50 Ew.), Fischerdorf, Domäne des Junkers zu Graugard
    • Moorwacht (60 Ew.), Ritterdomäne zu Junker zu Norstein
    • Eradansgrund (50 Ew.), Junkerdomäne zu Eradanswacht
    • Buchholz (50 Ew.), Freisassendomäne im Junkertum Eradanswacht
    • Gemharsfurt (50 Ew.), Sitz einer Lanze Distelritter somit nominell Edellehen, Furt über den Fluss Gemhar
    • Grünweiler (50 Ew.), Ritterdomäne zu Baron von Aiwiallsfest
    • Lileyan (30 Ew.), Weiler zu Junkertum Lileyan

Hoch- und Niederadel der Baronie

In Aiwiallsfest gibt es einige alt eingesessene Adelshäuser, die teilweise schon seit Jahrhunderten ihr Lehen in der Baronie haben und somit bereits in der Zeit vor dem Verlust der Lande des Herrscherhauses Fenwasian den Disteln treu ergeben waren. Nach der Belehnung von Kaigh und somit der Rückkehr des Hauses Fewasian auf den Haselnussthron folgten viele der alteingesessenen Familien mit Vorliebe wieder den Kindern Aylias und ihres Sohnes Aiwiall.

Neben den angesprochenen, gibt es aber auch einige jünger belehnte Häuser, die nicht diese traditionelle Bindung aufweisen.


Hochadel

Wappen haus fenwasian aiwallsfest Haus Fenwasian - Kinder Aylias oder auch Aiwiallsfester Zweig

Niederadel

Wappen des Hauses Belenduir Junkergeschlecht Belenduir- Zweig der Falken

  • Lehen: Junkertum Eradanswacht
  • Ortschaften: Eradansgrund, Buchholz
  • Ursprung: Das zum Niederadel zählende Haus Belenduir ist seit den Dunklen Zeiten im Gefolge des Hauses Fenwasian und stammt von einer Raubritterin ab. Es gibt drei Zweige, wobei einer untergegangen ist und ein weiterer in der Baronie Eichenwald ihren Stammsitz hat.


Wappen des Hauses Flanarag Junkergeschlecht Flanarag

  • Lehen: Junkertum Graugard
  • Ortschaften: Graugard, Fischersweiler
  • Ursprung: Das Haus entstammt der Stadtmark Havenas. Das Rittergut ist aber vor einiger Zeit im Schlamm der Muhrsape verschwunden. Seitdem lebt die Familie in der Kapitale Havena. Der Junker kam im Gefolge der letzten Baronin aus dem Hause Niamrod in die Baronie und wurde von ihr zum Junker erhoben. Die Flanarags gehören somit zu den jung bestallten Häuser, die die Fenwasian eher kritisch sehen.


Wappen des Hauses Schüttrand Junkergeschlecht Schüttrand

  • Lehen: Junkertum Lileyan
  • Ortschaften: Lileyan
  • Ursprung: Der Junker verdiente sich seine Sporen zu Zeiten des Orkeinfalls, Bürgerkrieges und Roten Fluchs, als er das geschundene Land Feentreu beschützte. Ehemals Reichsedler, wurde Schüttrand vom Grafen auf der Schicksalsturnier persönlich zum Junker erhoben.


Wappen des Hauses Crumold Edlengeschlecht Crumold


Wappen des Hauses Berwain Rittergeschlecht Berwain

  • Lehen: Ritterherrschaft Grünstein
  • Ortschaften: Grünweiler
  • Ursprung: Das Haus Berwain stellte einst als gemeine nur die Haushofmeister der Baronie, wurde aber kurz vor der Zeit der Garether Herrschaft vom Winhaller Grafen zu Rittern in den Niederadelsstand erhoben.


Wappen des Hauses Graugard Rittergeschlecht Graugard

  • Lehen: Einst das Junkergut Graugard
  • Oberhaupt: Almarick Graugard, Waffenmeister Aiwiallsfests und getreuer Gefolgsmann des Barons
  • Ursprung: Die Graugards sind ehemalige Gefolgsleute der Fenwasian. Wurde nach einer Drachenhatz kurz vor der Garether Ägide zu Junkern erhoben und verloren ihr Lehen unter der Herrschaft des Haus Niamrod.



Wappen des Hauses Barenstag Kriegergeschlecht Baerenstag

  • Lehen: keines, stellen Burgvogt zu Aradh Gemhar
  • Oberhaupt: Durak Baerenstag, Burgvogt zu Aradh Gemhar, Gefolgsmann des Edlen Annlair Crumold und inzwischen auch Getreuer des Barons
  • Ursprung: Die Baerenstag sind Freisassen und Gefolgsleute der Crumolds. Mit dem Burgvogt Durak ist ein Teil der Familie nach Aiwiallsfest gekommen.


Ehemalige Adelshäuser Aiwiallsfest

In der langen Geschichte gibt es viele ehemalige Häuser in den Landen am Farindel, von denen einige aus den Analen verschwunden sind. Einige sind aber noch immer bekannt.

Wappen des Hauses Belenduir Haus Belenduir- Zweig der Schwäne

  • ehem. Lehen: Burg Belenduir, irgendwo im Hinterland der Baronie
  • bekannte Personen: Keira , Stammmutter des Schwanenzweiges

Historie: Seit der Bluthochzeit von Weyringen (731) ist der Zweige der Familie verschollen, als der Stammsitz vor den Angreifern im Wald verhehlt wurde.

Wappen des Hauses Weißendorn Haus Weißendorn

  • ehem. Lehen: Gut Weißendorn, einst im Nordosten der Baronie gelegen. Inzwischen vom Farindel überwuchert.

Historie: Das einstige Aiwiallsfester Adelsgeschlecht folgte zur Priesterkaiserzeit dem Weg des Götterfürsten. Nach dem Fall der Praioten wurde die Familie entlehnt und aus der Grafschaft vertrieben. Sie lies sich in Honingen nieder, wo sie mit der Ritterherrschaft Dornenklamm ein neuen Familiensitz errichteten, den sie bis heute verwesen.

Wappen des Hauses Aradh Haus Ahrad

Historie: Das einstige Aiwiallsfester Adelsgeschlecht beherrschte für lange Zeit ein wichtiges Junkertum welches die gesamten Lande am Fluss Gemhar umfasste. Doch das Blut der Familie wurde immer schwächer und mit ihm sein Samen. So waren die Köpfe zu Beginn der vielen Krisen, mit Bürgerkrieg, Orkeinfall, Freiheitskampf und den Roten Schrecken, die auch und teilweise vor allem die Winhaller Lande erfassten, wenige geworden. Der letzte Edle, sowie der Erbe aus dem Hause Ahrad starben schließlich bei Kämpfen gegen die Orks. Der Knappe, der einst sein stolzes Haus weiterführen sollte, nun aber der letzte Spross einer einst stolzen Familie wurde.


Belehnte Adelige


Ritter im Aiwiallsfester Land

Anzahl der Ritter in Aiwiallsfest: 11

PersonPositionWohnortGeschlechtGeburtsjahr
Aereborn FenwasianJunkerBurg Norsteinmännlich969
Almarick GraugardDienender RitterAiwiallsfestemännlich990
Berwyn BelenduirJunkerBurg Eradanswachtmännlich988
Bruun AhawarDienender RitterAiwiallsfestemännlich1002
Erborn BerwainRegierender RitterWehrhof Grünsteinmännlich973
Fergal FenwasianRegierender RitterRittergut Eibenhof in der Baronie Wolfenbinge (Herzogtum Weiden)männlich1018
Kaigh FenwasianBaronAiwiallsfestemännlich1005
Larric BerwainDienender RitterAiwiallsfestemännlich1014
Melchor FenturDistelritterAiwiallsfestemännlich1009
Randuria BelenduirDistelritterGemharsfurtweiblich1017
Rhys von HohenfelsDienender RitterAiwiallsfestemännlich1015


Jüngere Historie

Die Baronie war Jahrhundertelang eines der drei Stammlehen des Haus Fenwasian, ehe man vor etwa 300 Jahren den Haselnussthron verlor und ihn erst in jüngerer Zeit zurück gewann. Im Orkensturm von 1026 verlor Aiwiallsfest seine zuvor letzte Baronin Rhiannod ni Niamrod, welche von den Orks gemeuchelt wurde. Danach war das Lehen über Jahre nicht neu vergeben worden. In den folgenden Götterläufen brach in Aiwiallsfest jegliche Ordnung zusammen und das Lehen wurde immer wieder von marodierenden Banden heimgesucht. Ab 1031 begann das Haus Fenwasian sich wieder verstärkt in Aiwiallsfest einzusetzen. Den Distelrittern gelang es dabei nach und nach wieder Ordnung in der Baronie herzustellen. 1035 wurde schließlich Kaigh Fenwasian zum neuen Baron erhoben.


1022
EFF: Rhiannod ni Niamrod wird von der frisch bestallten Gräfin Rhianna Conchobair zur Baronin erhoben. Die Gräfin erfüllt damit den Wunsch ihres Vaters Raidri Conchobair.
1026
HES: Baronin Rhiannod ni Niamrod kommt im Vorfeld des Orkeinfalls in Winhall ums Leben.
Das Kloster Barras Gorbal wird von plündernden und brandschatzenden Orks zerstört.
1028
Die Ordnung bricht zusammen, viele Einwohner der Baronie flüchten nach Lileyan
1031
Das Haus Fenwasian beginnt verstärkt im Süden der Baronie für Ordnung zu sorgen.
1033
Auf der Winhaller Schicksalsturnier von 1033 wird Annlair Crumold aufgrund seines Sieges bei der Turney durch den Grafen Bragon Fenwasian zum Edlen von Aradh Gemhar erhoben. An gleichem Ort wird Leomar von Schüttrand durch den Grafen zum Junker von Lileyan erhöht.
1035
PRA: Kaigh Fenwasian wird neuer Baron von Aiwiallsfest
BOR: Auf dem Distelrat wird beschlossen, dass zerstörte Kloster Barras Gorbal als Haus des Boron wieder zu errichten. Den Großteil der Kosten will das Grafenhaus selber bringen. Das Vorhaben wird zusätzlich durch den Boron Tempel in der Reichsstadt Winhall unterstützt.
TSA: Die Elfen des Grünschatten greifen offenbar ohne Gründe den Turm Durras Ordrim an. Die Hintergründe dafür offenbaren sich erst während der Namenlosen Tage.
PER: Der Orkschamna Rote Krähe taucht innerhalb der Baronie auf und erweckt das Untier "Schwarzgrimm". Streiter der Distel bannen die Bestie.
RAH/NAM: Durch die Machenschaften der Laille Albenbluth herrscht im Süden Winhalls die Rote Wut. Das Land wird von den Wesen des Roten Wyrms kurzzeitig übernommen, ehe Streiter der Distel die Machenschaften beenden.
1036
TRA: Baron Kaigh verweigert dem Rodaschbund den Zutritt zu seinem Land. Dieser dem Hause Hohenfels nahestehnder Orden wollte, nach den zerstörerischen Ereignissen um die Namenlosen Tage, Hilfe bringen, die aber entschieden abgelehnt wurde.
BOR: Der neu errichtete Gebetshalle zu Barras Gorbal wir feierlich eingeweiht. Zahlreiche Adelige sind hierbei anwesend. Die Elfen des Grünschatten Waldes fordern einen freien Zugang zur "Quelle des Lebens" nahe des Klosters.
Das Thâranelwasser friert auf unnatürliche Weise zu. Der Schutz des Landes scheint geschwächt. Wieder breitet sich das "Rote" aus.
PER: Nachdem immer wieder Orks durch die Baronie streifen, ruft Baron Kaigh zur Orkhatz auf.
1038
EFF: Auf der Burg Aiwiallsfeste findet die Hochzeit zwischen Baron Kaigh und Avana Taladan statt.
BOR:: Auf dem Winhaller Distelrat taucht mit Ailill ni Niamrod unerwartet die totgeglaubte Tochter der ehemaligen Baronin Rhiannod ni Niamrod auf und fordert ihr Erbe vom Grafen und somit die Haselnusskrone von Aiwiallsfest. Graf Bragon läd Ailill auf die Iauncyll, um ihr Anliegen zu prüfen.
1039
TRA: Große Teile der Bewaffneten der Baronie Aiwiallsfest ziehen mit ihrem Baron Kaigh Fenwasian auf den Feldzug der Albernier gegen Haffax.
RAH: Baron Kaigh stirbt in der nähe von Mendena im Zuge der Schlacht um die Stadt am Perlenmeer.
1040
EFF: Ereignisse des Schwanenfall (1039-1040) überziehen die Baronie. Dabei erobern und plündern Söldner und Marodeure weite Teile der Baronie. Avana Taladan wird von ihnen entführt, jedoch kurze Zeit später von den Elfen des Grünschatten befreit. Die Winhaller Teilnehmer des Feldzuges kehren in diesem Moment zurück und stellen, durch teilweise blutige Kämpfe, die Ordnung wieder her. In der Sicherheit des Grünschatten, bringt Avana Taladan die Erbin des Haselnusthrons, Ailya Siana Fenwasian, bei den Elfen zur Welt. Nach ihrer Rückkehr auf die Aiwiallsfeste, schwören die anwesenden Vasallen der jung geborenen Baronin die Treue.
PER: Kaigh Fenwasian kehrt nach Aiwiwallsfest zurück und übernimmt wieder den Titel des Barons. Seine Tochter wird zur Herrin der Edlenherrschaft Ahawarsgrund erhoben.

Herrschaftliche Familie

Der Baron und seine engsten Verwandten (Aiwiallsfester-Zweig der Fenwasian)


Vater: Ritter Beregund Fenwasian (Zu Boron gegangen 1011), dritter Sohn des damaligen Junkers von Nôrrstein

Mutter: Caillynn Herlogan (975 BF), Zwillingsschwester des ehemaligen Barons zu Niederhoningen Tuachall, dem Vater der Baronin zu Glydwick, Rahjalyn Herlogan

Geschwister: Edler Burunian Fenwasian zu Ahawarswacht (1000 BF), Baronsgemahlin Gwynifar Fenwasian (Zu Boron gegangen 1021 BF als angebliche Hexe von ihrem Ehemann verbrannt)

Der weitere Stammbaum des Aiwiallsfester Fenwasian-Zweig findet sich hier

Kaigh gehört zum Fenwasian Zweig der Kinder Ailiyas oder Nachfahren Aiwialls, ihre Sohnes. So werden die Nachfahren bezeichnet, die sich auf die Tochter Sians von den Feen beziehen, auch der Aiwiallsfester-Zweig genannt. Denn wie die Söhne Sians, zog auch Ailiya aus , um die Wacht am „Immergrünen Wald“ zu beziehen und zwar im südlichen Teil des Waldes. Dabei war sie aber mehr Wandererin, als Gründerin eines festen „Wohnsitzes“. Sie galt laut den Legenden (weit mehr als ihre Brüder) als eine Mittlerin zwischen den Feen und somit dem Wald und den Menschen. Ihr Sohn Aiwiall gründete die heutige Stammburg und ist der Namensgeber der Baronie. Lange Zeit beherrschte dieser Zweig der Fenwasian das Land (welches damals aber etwas andere Grenzen besaß, gab es im westlichen Bereich doch lange Zeit noch das Lehen Ahawarsgrund), bis es durch die Bluthochzeit von Weyringen im Jahr 731 BF erst zur Schwächung des Hauses Fenwasian kam und dann, mit dem Verlust der Grafenwürde der Familie (745 BF), auch endgültig zum Verlust der Baronskrone in Aiwiallsfest. Seitdem lebte die Familie auf dem Junkergut Norstein, weit im Hinterland der Baronie. Der Junker ist gemeinhin auch das Oberhaupt dieses Familienzweiges. Wobei der derzeitige Junker Aereborn weder in der Baronie noch in der Familie sonderlich angesehen ist. Er ist inzwischen ein alter Greis und erfreut sich zahlreicher Kinder und Enkel. Dabei auch viele Bastarde, denn er ist bekannt für seine fleischlichen Gelüste. Er verlässt seinen Turm fasst nie und erhält auch wenig Besuch von seinen Anverwandten. Der Großvater des heutigen Barons Kaigh (und somit Vater des genannten Junker Aereborn) hatte seinen ersten Sohn Carion mit der Patrizierfamilie Overstolz verheiratet (was im Rest der Familie mit Abscheu beobachtet wurde), die großen Einfluss auf das damalige Grafenhaus Grasberger besaß. Er hatte die Hoffnung, dass eines seiner Kinder dadurch den Baronsthron zurück erlangen könne. Dies führte jedoch (auch wegen zahlreicher Intrigen) nicht zum gewünschten Erfolg. Baron Kaigh ist ein Spross des drittgeborenen Beregund und Caillinnis Herlogan. Somit erlangte er die Braonswürde aufgrund seiner Taten, da er sich von jung an den Pflichten und Traditionen seiner Familie verbunden fühlte und – wie es sich sein zu früh verstorbener Vater für alle seine Kinder gewünscht hatte - erst Knappe und später Ritter der Schwarzen Distel wurde. Denn eigentlichen hatten von der Erbfolge (wenn man das Land noch immer als Erblehen ansehen würde, was es aber natürlich nicht mehr war) andere Angehörige größere Ansprüche, unter anderem sein älterer Bruder Burunian. Burunian hat keinerlei Talente für das Ritterhandwerk entwickelt und hat sich mehr der Gelehrsamkeit und der Diplomatie gewidmet. Er verbringt viel Zeit in der Stadt Winhall. Ebenso wie die Tante des Barons, die bürgerliche Kaufherrin Celissa Overstolz. Sie ist die Frau des oben genannten bereits verstorbenen Onkels des Barons, Carion Fenwasian. Aus der Ehe entstanden zwei Kinder, die von der Familie aber nicht wirklich anerkannt sind und somit eher bürgerlich aufwuchsen. Die Schwester Kaighs wurde vor mehr als einem Jahrzehnt nach verschiedenen Intrigen von ihrem eigenen Mann, dem damaligen Baron von Aiwiallsfest, als angebliche Hexe verbrannt.

Neben den genannten Verwandten aus dem Zweig Ailiyas gibt es zusätzlich noch zahlreiche Neffen und Nichten Kaighs, nämlich die Kinder seines Onkels Aereborn, der dreimal offiziell verheiratet war und zusätzlich zahlreiche Bastarde zeugte. Zu erwähnen ist hier aber notwendigerweise, dass die Familie Fenwasian insgesamt nicht nur eine alte und mächtige, sondern auch eine große Familie ist. Denn neben dem hier genannten und beschriebenen Aiwiallsfester Zweig gibt es ja noch die Weyringer und Eichenwalder Linie der Fenwasian. Üblicherweise werden die zahlreichen Verwandten aus diesem Zweigen als Vettern und Basen bezeichnet.


Schild und Wehr der Baronie

Wie alle Herrscher aus dem Hause Fenwasian stützt sich die Verteidigung vor allem auf die Ritter der Schwarzen Distel. Kaigh selber ist Lanzenbundmeister des Lanzenbundes von Aiwiallsfest.

Der Lanzenbund besteht aus:

Letztere hat ihren Drim allerdings in der Baronie Neuwiallsburg.

Darüber hinaus verfügt der Baron über ein bis zwei Rotten Burgwachen (je nach Bedarf und Finanzlage) und einige Landwachen.

Die weitere Verteidigung der Baronie stützt sich auf die anderen Adeligen von Aiwiallsfest und deren Gefolge. Hierbei ist ein jeder Junker oder Edler gefordert im Kriegsfalle mindestens eine ritterliche Lanze unter das Banner der Distel zu stellen. Traditionell (und im besten Falle) besteht diese Lanze in Aiwiallsfest aus vier Schwertkämpfern, drei Bogenschützen, drei mit Stangenwaffen (Speer, Hellebarde, Pike etc.) bewährte und eben den Adeligen Ritter.

Leibritter des Barons: Rhys von Hohenfels

Waffenmeister der Baronie: Ritter Almarick Graugard (führt die Burgwachen und ggf. die Landwehr der Orte Aiwiallsfest und Aharwarsgrund)

Burgwachen: 2 Waibel, 10-20 Burgwachen

Viehzucht und Landwirtschaft

Das nur dünn besiedelte Aiwiallsfest lebt vor allem von der Landwirtschaft. Natürlich wird in allen Dörfern Felderwirtschaft betrieben und Vieh gehalten, trotzdem gibt es verschiedene Schwerpunkte bei den einzelnen Dörfern der Baronie. So sieht man die goldgelben Felder der Kornwirtschaft vor allem um Aiwiallsfest. Das relativ flache Land ist recht fruchtbar und das weiter östlich gelegene Neuwiallsburg gilt nicht umsonst als die Kornkammer der Grafschaft Winhall (diese Aussagen sind natürlich auf die bescheidenen Winhaller Verhältnisse bezogen). Im nahen Aharwarsgrund und auf der gesamten Ebene von Barras Gorbal sieht man neben Feldern vor allem Viehwirtschaft. Zwar gibt es auch einige Rindern, doch ist hier vor allem die Schafhaltung sehr verbreitet. Fast überall in der Baronie werden Schweine gehalten, die in manchen Orten in den ersten Ausläufer des Waldes behütet werden, wo sie sich an Eicheln und anderen Dingen rund fressen (das wird von den Distelrittern aber nicht gern gesehen und immer wieder gibt es deshalb Streit). Im Hinterland der Baronie, jenseits der Alten Klamm, sieht man ebenfalls Schafe und in den bergigeren Regionen Ziegenwirtschaft (Eradânsgrund). Dazu wird auf den Böden Kohl und Rüben angebaut. Auch die aus dem bornischen stammende Kartoffel erwächst sich hier großer Beliebtheit. Entlang des Gemhars leben die Menschen neben der Landwirtschaft vor allem von dem was der Fluss hergibt. Neben dem Fischfang wird hier auch in moorigen Ausläufern Torf gestochen und Schilf/Reet geerntet. Der Torf wird vor allem als Brennmaterial genutzt, das Reet zur Bedachung der Häuser, denn es durch den kaum vorhandenen Holzeinschlag ist diese Alternative sehr hilfreich.


Handel und Handwerk

In der bäuerlich geprägten Baronie spielt der Handel keine größere Rolle. Einziger Händler mit einem Krämerladen ist der Fuhrmann Arbolf Caradoc. Er hat einen Wagen und ein halbes Dutzend Esel (für das schlecht zu erreichende Hinterland der Baronie), mit denen er Waren bewegt. Er schafft die wenigen Handelswaren der Baronie zumeist weiter südlich nach Bredenhag oder nach Norden zur Halbinsel Grâugard, von wo sie dann über den Fluss weiter verfrachtet wird. Sein eigenes kleines Geschäft liegt in Aiwiallsfest und hat allerlei Handelsware in teilweise wechselnder Auswahl. Von weiterer wichtiger Bedeutung ist der ehemalige Schäfer und heutige Wollhändler Tamlin Laorach, der zwar aus Aiwiallsfest stammt und hier auch noch ein Hof besitzt (wird von seiner Tochter verwaltet), aber durch den Wollhandel so reich geworden ist, dass er inzwischen auch ein Haus in der Grafenstadt Honingen sein Eigen nennt. Durch die familiären Verbindungen, werden einige Güter der Baronie inzwischen auch von der Familie Overstolz aufgekauft. Zusätzlich macht das in Honingen und Winhall ansässige Leih- und Handelshaus auch den Gowindals (die traditionell den Fenwasian eng verbundenen sind) inzwischen die Belieferung des Baronshofs streitig. Entlang des Gemhars (und auch des Tommels) treibt das Haus Flanarag auf/mit ihrem kleinen Flussegler Tommelstolz Handel. Die Tochter des Kaufherrn Elin ni Flanarag fährt mit ihrem kleinen Kahn, der gesegelt und gerudert werden kann, die Flüsse entlang und treibt mit allen möglichen Waren Handel. Handelsgüter der Baronie sind neben den weiter hinten genannten Handwerksprodukten vor allem Wolle und Stoffe. Daneben sind die Pechfackeln, die in Nôrstein hergestellt werden und Töpferware aus Eradânsgrund Handelsgüter. Dazu kommen noch die wenigen mühsam erarbeiteten Erträge aus der Zinngewinnung in Nôrstein und von Zinnober in Eradânsgrund, aus dem das magische Metall Arkanium gewonnen wird. Das Handwerk ist ebenfalls insgesamt nur wenig ausgeprägt. Es gibt nur zwei Mühlen innerhalb der Baroniegrenzen, eine Wassermühle im Ort Aiwiallsfest und eine Windmühle in Aradh Gemhar. In Aharwarsgrund haben sich einige Gewerke rund um die Wolle gebildet, so Weber, Tuchmacher und Färber. Die Gewerke sind dem Wollhändler Laorach ein Dorn im Auge, befürchtet er doch, dass zukünftig vielleicht die Rohwolle direkt hier vor Ort verarbeitet wird, was sein Handelsaufkommen schmälern würde. Fast in allen Ortschaften gibt es Schmiede. Herausragende Könner sind aber nur der Aiwiallsfester Dorfschulze Bergol Ceardach, und der Waffenschmied Ulfert Brandersen, der ausgezeichnete Klingen herstellt und angeblich sein Handwerk bei einem Zwerg gelernt haben soll. Einigermaßen bekannt ist auch der Schnitzer und Bildhauer Lennir Staoig, der kleinere und größere Skulpturen schnitz/meißelt und dabei eine hohe Kunstfertigkeit erlangt hat. Durch das Verbot des Holzschlagens sind die so genannten Farindelköhler von großer Bedeutung, um das überall benötigte Brennmaterial zu erzeugen. Von ihnen gibt es einige und sie leben zumeist recht einsam am Rande des Farindelwaldes, in dem sie Fallholz für ihr schmutziges und stinkiges Tagewerk sammeln. Neben der so hergestellten Holzkohle wird in Aiwiallsfest zum heizen und kochen zusätzlich Fallholz und -wo vorhanden- auch Torf verwendet. In den wenigen nicht direkt zum Farindel gehörenden Wäldern und Hainen ist der Holzeinschlag, absolutes Privileg des Baronshauses. Denn durch die Verschonung des Farindels herrscht Holzknappheit und größere Stämme müssen aus anderen Regionen eingeführt werden. Auch der einzige Steinbruch Aiwiallsfest ist eine barönliche Domäne.


Diebe und Schurken

Im Orkensturm von 1026 verlor Aiwiallsfest mit Rhiannod ni Niamrod, welche von den Orks gemeuchelt wurde, seine letzte Baronin vor dem jetzt herrschenden Kaigh Fenwasian. In den Wirrnissen der Orkangriffe und den darauffolgende Ereignisse um den Bürgerkrieg und die in Winhall herrschenden „Rote Fluch“, samt den kriegerischen Auswirkungen, wurde lange kein neuer Baron eingesetzt. Auch dadurch brach in den folgenden Jahren in Aiwiallsfest jegliche Ordnung zusammen und das Lehen wurde immer wieder von marodierenden Banden heimgesucht. Durch den Kampf gegen Rhianna Conchobair und den roten Muiradh war auch die Ritterschaft der Schwarzen Distel geschwächt oder durch andere Kämpfe gebunden. Für längere Zeit war deshalb die im Farindelwald verborgene kleine Burg Lileyan Rückzugspunkt für viele der bedrohten Menschen (vor allem der am Gemhar und rund um den Baronssitz lebenden Einwohner). Ab 1031 begann das Haus Fenwasian sich wieder verstärkt in Aiwiallsfest einzusetzen. Den Distelrittern gelang es zumindest im Süden der Baronie wieder die Ordnung herzustellen. Dabei drängten die Fenwasian schon früh darauf, dass die großen Flüchtlingsmengen - die sich in den Wäldern um Lileyan geschart hatten - den Farindel wieder verließen und in ihre alten Heime zurückkehrten. Dabei tat sich Kaigh Fenwasian so hervor, dass er – wohl auch deshalb – von Graf Bragon 1035 zum Baron erhoben wurde. Doch auch jetzt nachdem die Baronie (weltlich) als wieder befriedet gilt, sind noch immer negative Hinterlassenschaften vorhanden. Namentlich sind vor allem drei Gruppen als größere Gefahrenquelle zu nennen. Zum einen natürlich die Anhänger des Roten Wyrms, die im Verborgenen für die Sache ihres Herrn und gegen die Fee Farindel streiten. Wer sich hinter den „Kultisten“ verbirgt und wie viele Anhänger es gibt ist aber derzeit unbekannt. Neben diesen Anhängern des „Roten“ gibt es eine Gruppierung die ebenfalls zur Zeit des „Roten Fluchs“ in die Baronie gekommen ist. Dabei handelt es sich um verblendete Praiosgläubige, die mit einem selbsternannten Propheten hierherkamen, um mit der Hilfe des Götterfürsten alles unheilige – zu dem auch die Fee Farindel gezählt wurde – von Dere zu tilgen. Jeder der ihnen nicht folgte, sollte notfalls durch Schwert und Stahl getötet werden. So wurden 1027 BF eine größere Gruppen Abilachter Reiter, die der Gefahr Herr werden sollte, von den Jüngern in einen Hinterhalt gelockt und fast alle Gardisten getötet. Auch Streiter aus den Häusern Fenwasian und Stepahan wurden attackiert und teilweise getötet. Der Kult dieses namentlich nicht bekannten Predigers wurde zwar später zerschlagen, doch soll es im Untergrund und sogar in den Wäldern (?) noch versteckte Anhänger des Predigers geben. Ihre Zahl und Verstecke sind aber nicht bekannt. Inzwischen werden sie als die Prediger oder Gurvan-Kult bezeichnet, da die Anhänger oft die Choräle Gurvans gesungen haben bei den genannten Kämpfen. Jüngste Bedrohung in Aiwiallsfest ist der Orkschamane Grikwach, der von allen nur die „Rote Krähe“ genannt wird. Er tauchte im Peraine 1035 BF erstmals in der Baronie auf und wurde seitdem immer wieder nahe dem Farindelwald gesichtet. Er scheint irgendwelche Orkartefakte zu suchen, die er dem Göttergesandten Aikar Brazoragh zum Geschenk machen möchte. Dazu hat er ein Bündnis mit dem Orkhäuptling Zurzusch geschlossen und gemeinsam bilden sie das Harordak der Schwarzpelze, die einst beim Orkensturm von den Hauptheeren abgesplittert wurden und die sich seitdem vor allem in der Baronie Gemhar in den dichten Wäldern versteckt hatten. Neben den namensgebenden Krähen, die dem Schamanen Kundschafter, Spion und notfalls auch Kampfhelfer sind, folgen Grikwach zumeist zwei Orklandminotauren, mit deren Hilfe er sich den zahlreichen Feentoren bedient und dadurch oftmals nicht nur unerkannt in die Lande eindringt, sondern seinen Häschern auch immer wieder entkommt.


Magie und Mystisches

Die Magie spielt wie überall in Winhall eine große Rolle. Feenmagie ist nahezu -vor allem im Farindel- allgegenwärtig. Die hier lebenden Menschen wissen dies und handeln entsprechend. Als Zauberkundige Menschen gibt es vor allem die Druiden, wobei namentlich kaum welche bekannt sind in Aiwiallsfest (Ausnahme ist zum Beispiel die Hüterin Inaya aus Lileyan). Zumeist wandern aber die Hüter des Waldes überall am Farindel entlang und kommen somit auch nach Aiwiallsfest. Dazu gibt es als bekannte Zauberkundige noch die Hexe Aranxia, der Beraterin des Junkers auf Nôrstein. Sie ist eine undurchsichtige, boshafte Person. Seltsam und undurchschaubar ist der Vagabund der oft auch einfach der „Wanderer“ oder „Bärenhüter“ genannt wird, ist er doch zum einen in einem Bärenfell gewandet zum anderen begleitet ihn immer ein Braunbär. Wer oder was der Vagabund aber ist, ist nicht genau bekannt.


Elfen

Waren die Elfen im gesamten Gebiet des Farindels früher sehr zahlreich, sind inzwischen nur noch sehr wenige Elfen zu finden. In der Baronie gibt es eine Sippe am Gemhar die dort sehr zurückgezogen lebt. Sie leben im Wald Grünschatten, den sie selber Lao´bha Biunda (in etwa mit Waldversteck der Auen zu übersetzen) nennen. Diesen Bereich sehen sie als ihr Hoheitsgebiet an das sie gegebenenfalls auch mit Gewalt verteidigen. So wird der Abschnitt auch von den Menschen zumeist gemieden. Die Sippe der Elfen nennt sich selber entweder Val a´Mar (frei übersetzt: Hüter der Quelle) oder Latala´jah (Kinder des Waldes).