Aedre Glenngarriff

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Aedre Glenngarriff
Aedre.png
Salutationem festumque (Ein Fest und ein Willkommen)
Position: Baronin von Yantibair (seit 1032)
Dient: Hagrobald Guntwin vom Großen Fluss
Stand: adlig
Profession: Ritter

(Baron)

Ausbildung: Sidhric ui Arghail
Zöglinge: Godric Glenngarriff (1020)

Jelwin Falkraun (1026)
Roric von Galyn (1027Zu Boron gegangen)

Wappen: Weißer Schwan mit ausgebreiteten Flügeln auf Grün
Charakter: geradeheraus, politisch geradlinig, spitzzüngig, impulsiv, loyal
Spezies: Mensch
Kultur: Alteingesessen
Geschlecht: weiblich
Magie: nicht magisch
Größe: 1,78 Schritt
Augen: dunkelbraun
Haare: dunkelblond
Tsatag: 12. FIR 1011 (31)
Wohnort: Yantibair (Burg)
Gebiet: Grfs. Großer Fluss
Familie: Haus Glenngarriff
Familienstand: verheiratet
Partner: Gaelwic Crumold (1003)
Eltern: Turlough Glenngarriff (985)
⚭ Edlynn Glenngarriff (987) 
Kinder: Aelfric Crumold (1035)

Aelred Glenngarriff (1035)
Silwen Glenngarriff (1042)
Sangwen Glenngarriff (1042)

Geschwister: Finn Glenngarriff der Ältere (1009Zu Boron gegangen)
Finn Glenngarriff der Ältere
Verwandte: Cintara Arodon, Aneirin Glenngarriff, Finn Glenngarriff der Jüngere, Aelfgar Glenngarriff
Verbündete: Haus Crumold, Haus Stepahan
Gegner: Felim Crimmthain, Hesindion Gorm von Schwertleihe
Besonderes: Feenfreund, herausragendes Gehör, Pechmagnet, hervorragende Reiterin


Wohlstand: ansehnlich
Ruhm: ansehnlich
Einfluss: ansehnlich


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: loyalistisch


Wappen Aedre.jpg

Angaben von: 1041
NSC: Nein
Betreuer: Aedre

Inoffizieller Charakter

Aedre Glenngarriff von Yantibair ist die Baronin von Yantibair.

In dem, was sie tut, ist die Baronin von Yantibair schnell. Schnell zu verärgern, verraucht ihr Zorn auch recht bald wieder. Schnell hat die hochgewachsene Frau das Schwert gezogen und schnell hat sie etwas gesagt, das sie später bereuen könnte. Doch auch ein Lächeln erscheint ebenso schnell auf ihrem Gesicht wie sie einen Freund in die Arme schließt und in ihren Augen ist stets der Schalk zu sehen. Doch immer häufiger legt sich dieser Tage ein dunkler Schatten über die sonst so offenen Züge der gestandenen Ritterin und Sorgenfalten lassen sie vor ihrer Zeit altern, wenn sie sich unbeobachtet wähnt und ihren eigenen düsteren Gedanken nachhängt. Auch ihre spitze Zunge, die sonst eher freundlich spottet, lässt sich immer häufiger zu Hohn und Sarkasmus hinreißen.
Neben den kämpferischen Fähigkeiten, die während ihrer Knappenzeit in Weidenau geschult wurden, verfügt Aedre über ein gutes Gehör und etwas musikalisches Talent. Letzteres wurde von ihrem Vater gefördert, der sie das Harfespiel zu lehren versuchte, was vor allen Dingen an Aedres Faulheit beim täglichen Üben scheiterte. Sein Wunsch wäre ein Noviziat oder eine Ausbildung an der Weidenauer Bardenschule gewesen, doch ihre streng rondragläubige Mutter setzte sich durch und schickte Aedre, wie auch ihren Bruder, zunächst in die Pagen- und dann Knappschaft bei den Weißen Löwen der Stepahan.
Aufgewachsen auf dem Gutshof ihrer Eltern, später als Schildjungfer und Schildmaid auf Burg Draustein, und mit allen Freiheiten der Zweitgeborenen, wurde Aedre auf die Baronswürde, die sie so überraschend ereilte, in ihrer Jugend nicht vorbereitet. Ihre Familie war über die vergangenen Jahrzehnte in die Bedeutungslosigkeit gerutscht und der Anspruch auf den Baronstitel von Yantibair durch eine Heirat in der Generation von Aedres Urgroßeltern war weder ihr noch ihrem Bruder bekannt gewesen. Obwohl die Jüngere der beiden Glenngarriff-Geschwister wurde Aedre durch Graf Kieran aufgrund der Fürsprache diverser Adliger 1032 BF zur Baronin erhoben.
Da eine Baronin natürlich nur einem Herren dienen kann, musste Aedres ehemalige Herrin, Baronin Macha Arodon, die junge Frau von ihrem Eid entbinden. Der Namenszusatz Arodon, den Frau Aedre allerdings in Folge der Seenländer Fehde wieder ablegte, allerdings war Zeugnis eines geschickten politischen Winkelzugs der Weidenauerin. Gleichzeitig mit der Entbindung von ihrem Eid nahm die Baronin ihre ehemalige Ritterin als ihr zweites Kind und Tochter in die Familie auf.
Auch die Hochzeit mit Gaelwic Crumold wurde noch von Macha auf den Weg gebracht. War die Ehe zunächst von einer gewissen höflichen Reserviertheit geprägt, schien sich alles mit der Geburt ihres Sohnes Aelred zu familiärer Harmonie zu wenden. Nur wenig später allerdings war die Rede davon, dass sich die Eheleute überworfen hatten und Gaelwic war für Wochen verschollen. Über die Gründe konnte nur spekuliert werden. Einige weitere Wochen verstrichen, ehe sich die beiden jungen Eltern eher zufällig auf dem crumoldschen Gut Conneleigh begegneten und ihre Streitigkeiten offenbar aus dem Weg räumen konnten.
1037 fasste Aedre im Zuge der Feierlichkeiten der kaiserlichen Hochzeit den Entschluss, sich am bevorstehenden Feldzug gegen Haffax zu beteiligen. Allerdings grollte sie ihrem Grafen Hagrobald Guntwin vom Großen Fluss noch immer ob dessen Verhalten beim Fall Macha Arodons, sodass sie kurzerhand Maelwyn Stepahan anbot, sich dem Bredenhager Zug anzuschließen.


Werdegang

Aedres Eltern, Turlough und Edlynn waren die Herren der Ritterherrschaft Gänswies in Ylvidoch und bewirtschafteten den zugehörigen Gutshof. Sie schickten Aedre, wie auch schon ihren Bruder Finn, zu den stepahan’schen Löwen, zu denen auch ihre Mutter gehörte. Aedre war zunächst Edeljungfer Maelwyn Stepahans und dann Schildmaid Menno Stepahans. Dieser Umstand war eine Geste Corrin Stepahans, der hoffte, das mittlere wieder dem älteren Haus der Familie annähern zu können. Doch Aedres Knappschaft währte nicht lange. Sie selbst setzte ihr kurzentschlossen ein Ende, als ihr Herr sich für die Nordmarken und gegen Königin Invher entschied. Dass er damit auch erneut mit dem älteren Haus der Stepahan brach, war der Knappin allerdings nicht bewusst. Da sie glaubte, dass ihre Eltern einen schändlichen Eidbruch nicht billigen würden, wandte sie sich nicht wieder nach Draustein oder nach Hause. Tatsächlich war es allerdings erst diese aus Unwissenheit und mangelndem Vertrauen gefällte Entscheidung, die das anschließende angespannte Verhältnis zu den Stepahan und insbesondere ihrer Mutter erst begründete. Aedre ritt stattdessen nach Weidenau, wo sich das Heer der Königin sammelte, um sich diesem auf eigene Faust anzuschließen. Durch eine glückliche Fügung traf sie dort auf den Ritter Luthus Gwynpren von Klingweiler zu Giegenau, Ritter im Dienste Macha Arodons, der ihr nicht nur gegen drei betrunkene Söldlinge helfend beisprang, sondern sie auch als seine Schildmaid aufnahm.
Nach dem Tod ihres Schwertvaters beim Kampf um Weidenau wurde Ritter Sidhric ui Arghail ihr neuer Lehrherr bis sie im Tsa 1030 zur Ritterin geschlagen wurde. Den Ritterschlag erhielt Aedre noch auf Burg Nyallin im Kreise der Ritter vom Tempel der Alten Eiche, die sie für würdig befanden, nachdem sie sich auf dem Schwertzug im Kampf gegen Eladan von Gemhar bewiesen hatte.
Im Praios 1032 wurde sie überraschend zur Baronin von Yantibair erhoben, nachdem sie sich als Nachkommin der Rhudds, welche vor den Elengarts die Baronswürde innehatten, erwies.


Historie

1011
Geburtsjahr
1018
Pagin bei den Weißen Löwen des Hauses Stepahan, Maelwyn Stepahan
1026
persönliche Knappin Menno Stepahans
1027
RAH Heerschau in Weidenau
Knappin bei den Eichentemplern, Ritter Luthus Gwynpren von Klingweiler zu Giegenau
Schlacht am Großen Fluss
1028
PRA Schlacht bei Crumolds Auen
Knappin des Ritters Sidhric ui Arghail nach dem Tod Ritter Luthus' bei der Belagerung von Weidenau
1029
PER Teilnahme am Turnier in Feenquell
RAH Jagd auf einen der drei namenlosen Schwarzen Ritter, der sich als Eladan von Gemhar entpuppt
1030
PRA Eindringen in die belagerte Stadt Weidenau, um Baronin Macha Arodon zur Flucht zu verhelfen
TSA Ritterschlag nach dem Sieg über Eladan von Gemhar in Nyallin, der zuvor ihren Schwertvater mit einem Fluch belegt hat. Sie bezahlt ihren mutigen Einsatz gegen Eladan beinahe mit ihrem Leben, wird aber durch ein Perainewunder gerettet
Beteiligung am Schwertzug gegen Muiradh von Niamor-Jasalin
1031
TSA Friedenskonvent von Fergardh
RAH Reichskongress zu Weidleth
Audienz auf Feenquell
1032
RON Erhebung zur Baronin von Yantibair
Gleichzeitig Adoption durch Macha Arodon
EFF Bußgang nach Abilacht
PER Honinger Saatfest
1033
TSA Verlobung mit Gaelwic Crumold
PER Gewaltritt zur Winhaller Schicksalsturney, um vom erneuten Fall Weidenaus zu berichten und den Grafen um Entsatz zu bitten
1034
FIR Hochzeit mit Gaelwic Crumold
RON Teilnahme am Treffen der Besten und Aussöhnung mit Arlan Stepahan und Maelwyn Stepahan
1035
FIR Geburt ihres Sohnes Aelred Glenngarriff
PHE Teilnahme an den Feierlichkeiten zur Hochzeit Illaen Crumolds
1037
TRA Reise zur Hochzeit der Kaiserin nach Gareth
RAH Teilnahme am Bredenhager Grafenkonvent
1038
RON Teilnahme am Treffen der Besten
1039
TRA Heerschau wider Haffax
RAH Eroberung von Flussbuckel
Sturm auf Mendena
1040
PRA Vorauskommando in der Rommilyser Mark
EFF - TRA Beim Hoftag der Kaiserin in Beilunk belegt Aedre mit ihrem Lied den zweiten Platz im Bardenwettbewerb und darf sich von nun an "Zweite Edelbardin Ihrer kaiserlichen Majestät Rohaja von Gareth" nennen
BOR Rückkehr nach Albernia
PHE Auf der Honinger Gnadenturney wird sie im Buhurt durch den Armbrustbolzen eines der Waffenknechte Felim Crimmthains verletzt und führt vor der Gräfin Klage. Die Reaktion, die sie als Brüskierung und Schmähung empfindet, veranlasst sie, der anschließenden Hochzeit des Enkels der Gräfin fernzubleiben.
PER Die Rückreise von der Gnadenturney führt sie zunächst nach Crumold, wo sie vom Ableben des Barons erfährt.
PER/ING Ihr Onkel Aneirin Glenngarriff inszeniert einen Überfall Berwyn ui Rannogs auf Burg Yantibair und macht sie glauben, ihr Sohn Aelred sei entführt worden. Bei der Verfolgung des Ritters kommt es zum Kampf, in dem die Baronin schwer verletzt wird. Ihr gelingt mithilfe ihrer Waffentreuen und des Knappen Eamonn dennoch die Flucht. Die Intrige kann von Rondred Stepahan, Ruan Stepahan, Gaelwic Crumold und Iolar von Norley aufgeklärt werden, der Vogt stirbt am Strang.
ING Friedensschluss mit Seamus ui Channon
1041
PRA Reise zum Bredenhager Buhurt, um ihren Sohn zu besuchen und Graf Arlan Stepahan zu treffen. Da sie sich gerade erst einigermaßen von ihren Verletzungen erholt hat, verzichtet Aedre auf die Teilnahme.
EFF Nach dem Angriff der Weidenauer auf Baron Seamus ui Channon unter Missachtung des Baihirfriedens und dem Tod des Ylvidochers sowie Baron Arwain Arodons legt Aedre den Namen Arodon ab und distanziert sich endgültig von der Familie.
BOR - TSA Reise in die Nordmarken, um als zweite Edelbardin der Kaiserin am Hof des Herzogs aufzuspielen.
ING Reise zu den Feierlichkeiten auf Burg Fergardh.
1042
FIR Geburt ihrer Zwillinge Silwen und Sangwen

Zöglinge

Knappen

1034-1040
Godric Glenngarriff
seit 1040
Jelwin Falkraun

Pagen

1036-1040
Roric von Galyn
1037-1041
Cinaed ui Arghail

Turnierprofil

  • Kennziffer:
  • Wappen: weißer Schwan mit ausgebreiteten Flügeln auf grünem Grund
  • Helmzier: Weißer Schwan mit ausgebreiteten Flügeln
  • Reittier: Bjartur (Yantibairer Windmähne, Rapphengst mit hellem Langhaar; rappwindfarben)
  • Sattelfestigkeit: Brillant*
  • Kampfstil: Offensiv
  • Turnierdisziplinen:
    • Leichte Handwaffen (LH): Veteran
    • Schwere Handwaffen (SH): Veteran
    • Wurfwaffen (WW): --
    • Schusswaffen (SW): Durchschnittlich
    • Lanzenreiten (LR): Kompetent
    • Buhurt (BH): Meisterlich

Verwendung im Spiel

Die Schlachten, die Aedre bereits geschlagen hat, sind es nicht, die ihr zu schaffen machen. Sie wusste stets wofür sie kämpfte. Vielleicht nicht immer nach allen Regeln der ritterlichen Kunst. Aber dass manches Mal der Zweck die Mittel heiligt, das bereitet ihr keine schlaflosen Nächte. Hinter vorgehaltener Hand heißt es unter der Dienerschaft, die Ehe mit Gaelwic Crumold sei so unglücklich, das schlage der Baronin aufs Gemüt. Und jedes Mal, wenn sie von einem Besuch im Crumoldschen zurück käme, sei sie tagelang nicht zu gebrauchen. Vielleicht sei ja auch dunkle Feenmagie im Spiel. Tatsächlich wissen nur sehr wenige Eingeweihte vom wahren Grund für die Anflüge von Schwermut und diese haben geschworen, darüber zu schweigen. Noch vor der Geburt ihres Kindes musste sie dieses der Fee Gunderiel versprechen, um so den Feenpakt der Crumold zu erhalten, der in jeder Generation ein Kind fordert, das von den Feen erzogen wird. Statt nur eines Sohnes gebar sie dann aber Zwillinge. Ihrem Mann konnte sie so zunächst vormachen, dass es sich nur um einen Sohn handelte, während der zweite Sohn gleich nach der Geburt heimlich in den Gundelwald gebracht wurde.
Politisch treiben Aedre zwei eng miteinander verknüpfte Motivationen an. Zum einen hallt der Tod ihrer Adoptivmutter Macha Arodon noch immer in ihrem Gemüt nach, zum anderen hängt sie auch nach dem Kriegsende noch immer dem Traum eines freien Albernias unter Königin Invher nach. Sinnbild nicht nur für die Schuld an Machas Tod, sondern auch den verlorenen Krieg ist Graf Hagrobald.



verwandte und weiterführende Artikel


Quellen

Offizielle Quellen

Das Heldenbrevier der Siebenwindküste
S. 56f.

Inoffizielle Quellen

Geschichten

Ein Todesfall [1]