Haus Hohenfels

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Haus Hohenfels
Wappen haus hohenfels.png
Es werde Gerechtigkeit
Lehen: Baronie Hohenfels
Stammsitz: Burg Hohenfels
Region: Honinger Land
Oberhaupt: Gilborn Praioden von Hohenfels
Kultur: Alteingesessen
Adel: Hochadel
Gehört zu: Alter Adel
(Ulaman-Ära)
Herkunft: Grenzwächter der Ulaman-Fürsten (Stammbaum)
Wappen: Turm in Gold auf Grün
Charakter: konservative Praioten, reichstreu, ritterlich, ehrenhaft, arrogant
Verbündete: Familie Quackenbrück
Haus Naris
Haus Niamad
Haus Bösenbursch
Haus Branwyn
Haus Muir
Haus Aldewen
Gegner: Haus Stepahan
Haus Fenwasian
Haus Crumold


Wohlstand: ansehnlich
Einfluss: groß


Gesinnung
Bürgerkrieg: wechselnd
Unabhängigkeit: isoristisch


Angaben von: 1037
Betreuer: Hohenfels


Die Haus Hohenfels zählt zu den alten Häusern Albernias und sieht sich selbst als Kämpfer für den Praiosglauben und Wächter über die praiosgewollte Ordnung in Albernia. Ihren Stammsitz hat das Haus auf der Veste Hohenfels in der gleichnamigen Baronie in der Grafschaft Honingen.

Das Haus hat viele Höhe und Tiefen erlebt, doch stand es bis 1032 immer treu zu Kaiser und Reich. Dementsprechend hat es vor allem in den letzten Jahrhunderten, seit den Fürsten aus dem Hause Bennain, viel an Macht und Einfluss verloren. Mittlerweile hat das Haus eine langsame Wandlung vollzogen und der albernischen Sache verschrieben. Auch der Praiosglaube hat sich von einem alles verzehrenden glühenden Fanfatismus zu einer milden Auslegung im Sinne von Recht und Ordnung gewandelt.

Eine Zäsur in der Familie war der in Teilen heute noch spürbare Hohenfelser Zwist. Damals erlangte Rondra innerhalb des Hauses eine starke Verehrung. Letztendlich brach ein blutiger Bruderkrieg aus und das Haus spaltete sich in eine Löwen- und eine Greifen-Linie.


Herkunft

Die Wurzeln der Familie liegen in der Zeit der Ulamanfürsten. Im Jahre 146 wurde von Fürst Glarik Ulaman der Krieger Rhys Gorgas, Stammvater der Hohenfelser, zum Wächter über die albernische Südgrenze am Rodasch ernannt. In den folgenden Jahrzehnten erweiterten die Hohenfelser konsequent ihr Einflussgebiet am Rodasch und sorgten für eine erfolgreiche Besiedlung des wilden Hinterlandes. Ihren eigentlichen Aufstieg begann die Familie aber erst in der Priesterkaiserzeit. Praiosgeweihte aus dem Haus Hohenfels übernahmen die Macht in der Baronie und verwalteten diese unter dem Namen St. Quanion über Jahrzehnte im Namen der Priesterkaiser als Procuratoren. Am Ende der Priesterkaiserzeit gelang es der Familie die Macht vom geistlichen auf den weltlichen Zweig zu übertragen. Der starke Praiosglaube aus der Zeit der Procuratoren hat sich bis heute in der Familie gehalten.

Der Familienname leitet sich von dem einzeln stehenden Hohen Felsen am Rodasch ab auf dem die gleichnamige Burg steht. Erst gab er dem Land und der Befestigung seinen Namen und dann später auch der Herrscherfamilie. Das Familienwappen hingegen ziert ein goldner Turm auf grünem Grund. Der Turm symbolisiert dabei die tief verwurzelte Aufgabe der Familie die Grenzen Albernias am Rodasch zu bewachen. Die Farbe des Wappens Gold und Grün stehen dabei für die Nähe zum Götterfürsten der über die grünen Grenzländer Albernias wacht.


Charakter

Die Hohenfelser der Greifen-Linie sind ein stolzer und traditionsbewusster Menschenschlag. Mit Inbrunst wird für Recht und Ordnung gestritten und gekämpft. Tief verwurzelt in Wort und Tat ist die Wacht über die Rodaschgrenze. Dem Heldenadel und magisch veranlagten Personen sind die Hohenfelser von Grund auf skeptisch und zurückhaltend eingestellt. Das einfach Volk hingegen wird als Werkzeug, so wie Pferd, Pflug und Schwert, des Alltags gesehen. Solange das Werkzeug funktioniert und keine Probleme bereitet gibt es keine Schwierigkeiten. Ein weiteres Merkmal der Hohenfelser ist die strikte Einhaltung von Recht und Gesetz. Jedes Handeln erhält seinen gerechten Lohn ist dabei die Devise der Hohenfelser wenn es um die Rechtssprechung geht. Dies hat dazu geführt das die Hohenfelser als gefragte Instanz bei Themen von Recht und Ordnung gehört werden.


Religion

Die Familie Hohenfels zählt zu den wenigen Anhängern der Praioskirche in Albernia. Seit der Herrschaft der Procuratoren während der Priesterkaiserzeit in Hohenfels durchflutet die Familie ein ehrfürchtiger, strenger und konservativer Praiosglaube. Der tief gehende Praiosglaube spiegelt sich insbesondere in der Praioskapelle auf der Veste Hohenfels wieder. In der Priesterkaiserzeit errichtet ist sie heute noch ein herausragendes Beispiel für den prunkvollen Stil dieser Zeit. In den letzten Jahren hat sich der Glaube jedoch gewandelt und ist von einer milderen Auslegung geprägt.

Tradition und Brauchtum

Als Familie mit einer jahrhundertealten Historie bestimmen bewährte Traditionen und Bräuche das Leben und Handeln der Hohenfelser. Eine der markantesten Traditionen ist die der Namensgebung. Auf Grund der besonderen Nähe zur Praioskirche ist es üblich den Neugeborenen der Familie Namen mit Bezug zur Praioskirche zu geben. Besonders beliebt sind die Namen von Heiligen der Praioskirche oder Priesterkaiser. Eine weitere Tradition mit Bezug zur Praioskirche ist der Dienst eines Kindes aus jeder Generation in der Praioskirche. In der Vergangenheit taten Hohenfelser Dienst als Geweihte, Bannstrahler, Inquisitoren oder Sonnenlegionäre. Eine besondere Tradition sind auch die besonders üppigen Feiern zum 1. Praios. Die Prozession von der Veste Hohenfels in das Dorf Finrishaven mit anschließender Gerichtsverhandlung ist einer der Höhepunkte des Jahres in Hohenfels und geprägt von jahrhundertealten Riten.

Innerer Konflikt

Im Jahre 910 brach ein schon lang schwellender Glaubenskonflikt seine blutigen Bahnen. Mit dem Hohenfelser Zwist spaltete sich das Haus in die herrschende Löwen-Linie und die verbannte Greifen-Linie. Erst mit dem Erlöschen der Löwen-Linie auf Crumolds Auen konnten die Greifen wieder nach Hohenfels zurückkehren und Amt und Würden übernehmen. Doch wollen die Gerüchte nicht verstummen, dass ein Sproß der Löwen überlebt hat...

Lehen

Stammbaum

siehe Stammbaum des Hauses Hohenfels


Historie

siehe Geschichte der Baronie Hohenfels