Trennung vom Raulschen Reich (1027)

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1027 trennte sich Albernia unter Königin Invher ni Bennain vom Reiche Rauls. Dies führte zum Albernia-Nordmarken-Konflikt (1027-1032).


Das Jahr des Feuers 1027 brachte neben dem durch die dunklen Mächte gebrachten Leid auch eine folgenschwere politische Entwicklung: Die Lossagung Albernias vom Kaiserreich. Diese Abspaltung in Zeiten der Krise sollten viele im Reich, ganz besonders die junge Herrscherin Rohaja von Gareth, dem Königreich im Westen nicht verzeihen. Doch ebenso wenig vergaben die königstreuen Adligen Albernias dem Reich und ganz besonders dem Herzog der Nordmarken Jast Gorsam vom Großen Fluss die Vorgänge, die sie in diesen Schritt gedrängt hatten.

Hintergründe und Vorgeschichte

Im TRA 1027 erhob Herzog Jast Gorsam vom Großen Fluss für Isora von Elenvina Anspruch auf die Krone Albernias. Dies wurde durch zwei Argumente begründet: eine Abstammung Isoras von Haus Ulaman und einen vor 700 Jahren gelegenen Fehlgriff in der Erbfolge Albernias, bei welchem der Titel den Bennain verliehen wurde, anstelle in den Reihen der Ulaman zu verbleiben.

Haus Bennain wies die Ansprüche zurück: Die Verleihung sei das Recht des Kaiserhofs gewesen und die Abstammung Isoras sei zweifelhaft. Der Fall wird dem Reichsgericht übergeben. Dieses bestätigte später sowohl die Rechtmäßigkeit der Verleihung, wie auch Isoras Abstammung, wobei deutlich wurde, dass mit Haus Niriansee eine weitere Nebenlinie der Ulamans deren bislang angenommene Auslöschung überstanden hat, die Ansprüche somit nicht eindeutig sind.

Auf dem Grafenkonvent im FIR 1027 in Gareth verschärften sich die Spannung zwischen dem Haus vom Großen Fluss auf der einen Seite und den Häusern Bennain und Gareth auf der anderen deutlich. Dabei wurde auch die Aussetzung des Reichsfriedens gefordert, der bislang direktes Vorgehen von Adligen gegen einander unter Acht stellt. Weiterhin gab es eine zunehmende Unzufriedenheit vieler albernischer Hochadliger mit dem Reich. Letztlich lautete der Vorwurf, dass das Reich Albernia für die Interessen der Kernlande opferte, da der Einsatz albernischer Garden und Landwehren im Osten gefordert wurde, während 1026 im Westen der Ork einfiel ohne dass Land und Leute Schutz erhielten.

Trennung auf dem Reichskongress

Die Konflikte zwischen den Adelsfamilien eskalierten auf dem Reichskongress, welcher im ING 1027 in Elenvina stattfindet. Da zu diesem Zeitpunkt Reichsbehüter Brin von Gareth verstorben ist, Reichsregentin Emer ni Bennai ebenso verschollen ist, wie ihre Tochter Rohaja von Gareth, stand das Reich jedoch führungslos da und musste sich neu organisieren. Jast Gorsam gewann die Wahl zum Reichsregenten - und forderte von der albernischen Königin Invher ni Bennain den Treueeid. Diese sah sich jedoch einem Mann gegenüber, dessen Handeln ihr seine Feindschaft ebenso bewiesen hatte, wie seine Machtgier und sein Verlangen nach Albernia. Sie verweigerte den Eid und der albernische Hochadel verließ den Kongress.

Die Interpretationen dieses Vorgangs konnten unterschiedlicher nicht sein: Nach Albernias Verständnis ist das Neue Reich durch sein Vorgehen 1026 seine Verpflichtungen gegenüber seinen Vasallen nicht nachgekommen und brach somit einseitig den Lehnseid; die Verweigerung des neues Eids also nur eine Konsequenz. Nach Sicht des Reiches - besonders Jast Gorsams - war es Verrat: Am 18. ING 1027 stellt er Königin Invher als seine erste Amtshandlung unter Reichsacht und setzt daraufhin seine Base Isora von Elenvina als Kronverweserin Albernias ein. Es kommt zum Krieg.

Quellen