Schleiensee

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Der Schleiensee ist ein mit Brackwasser gefüllter Binnensee im Seenland.


Nach den Messungen der Geographischen Kommission des Mittelreiches hat der Schleiensee eine Ausdehnung von 30 mal 15 Meilen und ist damit der größte der albernischen Seen. Seine Ufer sind an vielen Stellen jedoch nicht genau definierbar, weil sich durch den dichten Schilfbewuchs die Seenfläche kaum vom festen Land unterscheiden lässt. Etwas mehr als die Hälfte des Sees gehört zur Baronie Ylvidoch, während sich die Baronien Westpforte und Yantibair den Rest teilen.

Namensgebend ist die Schleie (bosp.: tinca tinca), ein Fisch, der zu den Karpfenartigen (Cypriniden) gehört und überwiegend am Grund langsam strömender oder stehender Gewässer lebt. Sie ist in den gesamten nördlichen Mittelreichen beheimatet. Schleien werden 1 bis 1 1/2 Spann groß, maximal sind 3 1/2 Spann bei 10 Stein möglich. Sie verfügen über die Fähigkeit zur Kälte- und Hitzestarre, die es ihnen ermöglicht, auch kurzfristig extremen Sauerstoffmangel zu überleben, weshalb sie auch in kleinen Tümpeln anzutreffen sind.