Isora Ulaman von Elenvina

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Boronsrad.png Isora Ulaman von Elenvina
Isora von Elenvina.jpg
Position: Fürstin von Albernia (Usurpation) (1011-1013), Fürstin von Albernia (aus Reichssicht) (1027-1032), Baronin von Elenvina (Nordmarken) (?-1032)gefallene Usurpatorin
Dient: Rohaja von Gareth
Stand: adlig
Profession: Keine Angabe
Wappen: Schwarze Hellebarde auf Gold (Ulaman)
Charakter: meisterliche Intrigantin
Spezies: Mensch
Kultur: Keine Angabe
Geschlecht: Keine Angabe
Magie: nicht magisch
Größe: 1 Schritt 70
Gewicht: 55 Stein
Augen: grün
Haare: grau, blond gefärbt
Tsatag: 964
Borontag: 30. Travia 1032
Gebiet: Keine Angabe
Familie: Haus Elenvina
Familienstand: verwitwet
Partner:
Eltern:  
Kinder: Emeralda Thalionmel Aurelai Ulaman (989), Egtor von Vinsalt (991), Rhianna Conchobair (994, unehelich, unbekannt)
Geschwister: Idra Bennain (966)
Verbündete: Jast Gorsam vom Großen Fluss, Jast Irian Crumold
Gegner: Bennain, Niriansee u.v.a.m.


Wohlstand: Keine Angabe
Ruhm: Keine Angabe
Einfluss: Keine Angabe


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: Keine Angabe


Angaben von: 1033




Offizieller Charakter
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Isora Ulaman von Elenvina war zeitweilig Fürstin Albernias sowie Baronin von Elenvina. Die 964 geborene Angehörige des Haus Elenvina und Schwester der einstigen Königin und ehemaligen Kronverweserin Albernias Idra ni Bennain war einst selbst König Cuanu ui Bennain versprochen; dieser wies sie jedoch zugunsten ihrer Schwester zurück.

Isora strebte zeitlebens nach der Herrschaft über Albernia. Begünstigt durch die Abwesenheit Cuanus im Umfeld der Answinkrise (1010-1011) griff sie erstmals erfolgreich nach dem Albernischen Thron. Gegen ein Aufgebot Bennain-treuer Adliger, zuerst unter ihrer Schwester Idra, später unter dem König selbst, geriet sie jedoch zunehmend unter Bedrängnis. Dabei erschreckte sie ihre Gegner durch ihre Kaltblütigkeit, etwa ihre Drohung die von ihr gefangenen Kinder der Herrscher in den Tod zu stürzen, oder die weitgehende Vernichtung ganzer Familien ihrer Gegner, wie im Fall derer von Niriansee. 1013 verlor sie den albernischen Bürgerkrieg und wurde für zehn Jahre ins liebfeldische Exil verbannt.

Nach Ablauf dieser Zeit kehrte sie nach Albernia zurück. Sie wurde erneut politisch aktiv und brachte ihre Verbündeten in aussichtsreiche Positionen, wie etwa Jast Irian Crumold, dem sie zur Herrschaft über die Grafschaft Bredenhag verhalf. 1026 erhob der Herzog der Nordmarken Jast Gorsam vom Großen Fluss für sie den Anspruch auf den Thron Albernias: Isora sei vom Haus Ulaman, was als ausgelöscht galt, jedoch Ansprüche auf den albernischen Thron hat, so man die ältere Abstammung über die jüngere Verleihung an die Bennains stellt (vergleiche Haus Niriansee für einen Disput auf diesen Anspruch). In der Folge verschärften sich die Spannungen zwischen dem Haus vom Großen Fluss und dem Haus Bennain derart, dass es beim Reichskongress im Ingerimm 1027 zum Eklat kam. Albernia löste sich unter Invher vom Reich, doch Isora galt nun aus Sicht des Mittelreiches als Fürstin von Albernia.

Nach anfänglicher Unterstützung politischer, kirschenpolitischer wie auch militärischer Natur wurde Isoras Stellung im Reich jedoch schwächer, nicht zuletzt, nachdem sie die Hand biss, die sie nährte: Auf dem Hoftag der Kaiserin in Weidleth im Rahja 1031 klagte sie Jast Gorsam aufgrund des Waffenstillstandsvertrages von Fergardh des Hochverrats an. Die Klage scheiterte, jedoch zog sich Isora den Zorn des Herzogs auf sich. Gemildert wurde diese kleine Niederlage dadurch, dass die Kaiserin die Aberacht über Königin Invher ni Bennain aussprach, so dass Isora sich - gestützt vom Reich - bereits als Herrscherin über ganz Albernia wähnte.

Im Praios 1032 wird eine militärische Entscheidung in Albernia vorbereitet und Isora schließt sich mit ihren Truppen dem Heerzug der Kaiserin an. Invher ni Bennain jedoch entschließt sich die Waffen zu strecken und bricht zu einem Bußgang nach Abilacht auf um sich der Kaiserin zu unterwerfen. Nach dem Versuch den Bußgang Invhers im Rondra 1032 zu stören, und somit den von der Kaiserin gewünschten Frieden zu verhindern, fällt Isora in Ungnade und wird als Fürstin Albernias abgesetzt. Ihre Motive bleiben unklar, doch wahrscheinlich hatte sie Grund eine Einigung zu fürchten, denn in der Tat standen viele in Albernia nicht mehr gegen das Reich, jedoch fest gegen sie - und das Kaiserhaus brauchte einen schnellen Frieden im Westen um sich schwerwiegenderen Bedrohungen zuwenden zu können. Im Travia 1032 wird ihr in Elenvina vor dem Reichsgericht der Prozess gemacht: Die Anklage lautet auf Hochverrat. Das hohe Gericht befindet Isora für schuldig.

Isora, die stets nach Macht trachtete und ihrem Ziel am Ende näher war als jemals zuvor, wird als einfache Vasallin der Kaiserin am 30. Travia 1032 in Elenvina vor den Augen etlicher Schaulustiger dem Henker vorgeführt. "Ein einzelner Streich genügt, um ihr das Haupt vom Hals zu trennen ..."

Bis zum Ende erfährt sie nicht, ob es die Zwölfe, Mächte hinter den politischen Kulissen oder unbekannte Helden waren, die ihren Untergang herbei geführt haben.


Zitate

Edel und gut können nur jene sein, die sich vor Verantwortung drücken. Wer eine Krone trägt, muss Entscheidungen treffen.
(Isora Ulaman von Elenvina)



Quelle

Offizielle Quellen

Fürstentum Albernia
S.90
Am Großen Fluss
S.21 (Verschwörung gegen Cuanu, 1009)
S.22 (Usurpation der Macht Praios 1011 BF, Arrest Eff 1013, Phex Verbannung ins Horasreich)
S.24 (von Jast Gorsam als Fürstin eingesetzt)
S.25 (Ing 1027: Schacht am großen Fluss, Pra 1028: Schlacht auf Crumolds Auen, Phe 1028, erster Erfolg von Invher und Romin über Isora)
S.32 (als Abkömmling des alten Hauses Ulaman)
S.35 (Ursachen des Unabhängigkeitskriegs)
S.170 (Charakterbeschreibung)
Aventurisches Jahrbuch für das Jahr 1035
S. 122
Boten
Aventurischer Bote Nr. 137, Seite 4 u.a.
und viele andere Boten mehr

Inoffizielle Quellen

Wiki Aventurica
Isora Ulaman von Elenvina