Honingen

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt. Andere Einträge befassen sich mit der gleichnamigen Grafschaft und dem Gräflichen Hauslehen.
Honingen
Honingen (Lage)
Region: Honinger Land
Typ: Stadt
Einwohner: 2800
Stadtvögtin: Belisa Tibradan
Lehnsfolge: Grafschaft Honingen
In Residenz: Landgräfin Franka Salva Galahan
Gasthöfe: u.a. "Zum Rosstäuscher"
Handel: Stadt, Markt
Handwerk: u.a. Viehzucht, Landwirtschaft, Herstellung von Büttenpapier, Seife und Lederwaren
Tempel: Peraine, Travia, Praios, Phex, Rondra, Hesinde, Tsa, Boron
Truppen: Honinger Grafengarde, Abilachter Reiter, Stadtgarde
Befestigung: Stadtmauer
Besonderes: Markthalle, Gräfliche Residenz, Therias Honigtiegel im Peraine-Tempel, das Saatfest am 1. PER, der vierjährig stattfindende Bardenwettstreit
In der Nähe:
Schloss Galahan Vairningen
Pfeil-Nordwest-Grau.png Pfeil-Nordost-Grau.png
Honingen Pfeil-Ost-Grau.png Niederhoningen
Pfeil-Südwest-Grau.png
Seshwick
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Angaben von: 1038
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH
Honingen ist die Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft.

Sie ist nach der Capitale Havena die zweitgrößte Stadt Albernias und von großer Bedeutung für das Fürstentum und den ganzen Westen. Von hier aus führen feste Straßen nach Winhall, über den Greifenpass in den Kosch und nach Garetien, über Bredenhag und Bockshag nach Nostria, ebenso nach Havena und nach Kyndoch und Elenvina. Das Land ist sehr fruchtbar. Bauern leben von einträglicher Wirtschaft, vor allem von der Viehzucht.

Die Stadt ist wohlhabend und außerordentlich großzügig angelegt. Bis 618 v.BF war Honingen unter den Bragold-Fürsten die Hauptstadt Albernias. Nachdem weite Teile Havenas in der Großen Flut zerstört worden waren, hofften die Honinger erneut auf ihr Glück. Mit großen Anstrengungen legten sie weite Plätze und breite Straßen an. Sie errichteten neue Stadtmauern, die im Inneren genügend Platz für neues Volk bieten sollten. Doch Havena blieb Hauptstadt und der erwartete Zulauf neuer Einwohner kam nicht. Aus dieser Zeit verblieben Honingen die großen Anlagen und zahlreiche Grünflächen innerhalb der Mauer, wie man es von keiner anderen Stadt kennt.

Kurz vor dem Anschlag auf dem Praiostempel im Jahr 1034 erlaubte die Gräfin überraschend die Gründung des gildenlosen Collegium der kreuzenden Kräfte und der magischen Verständigung. Hier lehren seit dem einige Magier, die jedoch bis heute nicht von allen Honingern akzeptiert werden.


Vogtei und Residenz

Da die Gräfin selbst außerhalb der Stadt im Schloss Galahan residiert, gilt das prächtige Stadthaus als Herz der Stadt. Im gepflegten zweiflügeligen Fachwerkhaus mit kostbaren Glasfenstern findet sich das Reich der Stadtvögtin Belisa Tibradan und ihrer Verwaltung.


Handel und Handwerk

Der Handel ist neben der Ackerbau und der Viehzucht eine der wichtigsten Wohlstandsquellen Honingens. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die firunwärtig vom Theria-Platz gelegene große Markthalle. Neben den fast täglichen Märkten tagt in der Halle wöchentlich das gräfliche Gericht unter Vorsitz von Gruvan von Hohenfels. Weitere Handelsplätze sind der Viehmarkt, regelmäßiger Ort einer der größten Viehmärkte der Region, und der Seifenmarkt. Wichtigste Handelsgüter Honingen sind die Erzeugnisse des Ackerbaus, das berühmte Honinger Büttenpapier, die Honinger Knackwürste und allerlei Erzeugnisse aus Honig.

Besondere Handwerker und Händler

Papiermacherei Karjelin, Familie Braelghan (Honinger Knackwürste), Seifensieder Morelin, Imkerei Vialligh und die Kerzenzieherwerkstatt der Familie Mandibel.

Tempel und Kulte

Am Theria-Platz liegen der wichtigste Tempel der Stadt: Der größte Peraine-Tempel Albernias bewahrt noch heute Therias Honigtiegel in einem kristallenen Schrein auf. Er wird betreut vom Hüter der Saat Agalmyr Baryll. Zum Saatfest am 1. Peraine treffen Pilger und Festgäste aus dem ganzen Reich ein, um der frommen Zeremonie beizuwohnen, bei der die Gräfin einen Topf teuren Honigs spendet und alle des Wunders gedenken.

Weitere Tempel sind:

  • Praios: Der Honinger Praiostempel, rahjawärt der Gräflichen Residenz gelegen, brannte aus ungeklärten Umständen im RAH 1034 ab. Nach sehr schleppendem Wiederaufbau wurde der neuen Praiostempel im Beisein der Kaiserin Rohaja von Gareth und der Wahrerin der Ordnung im PRA 1038 geweiht. Der neue Tempelvorsteher ist Ronwian zu Naris.
  • Phex: Gegenüber dem Praios-Tempel gelegen, ist es einer der wenigen bekannten Tempel des Fuchses.
  • Rondra: Der Rondratempel, in der Nähe der Markthalle gelegen, wird seit Kriegszeiten von der Knappin der Göttin Rondralieb von Gratenfels betreut.
  • Travia: Der Traviatempel, direkt hinter dem Stadthaus legen, wird betreut von Bruder Travin Nosvolk.
  • Boron: Der Boron-Tempel zu Honingen liegt am Rande des großen Friedhofs auf der rückwartigen Seite der Gräflichen Residenz. Es handelt sich um ein hohes Gebäude aus schwarzem Koschbasalt. Sein Grundriss ist quadratisch und er wird von einer hohen Kuppel gekrönt. Links und rechts des Eingangs stehen auf schwarzen Stelen Rabenstatuen.
  • Hesinde: Der kleine Tempel liegt praioswärts des Praios-Tempels gegenüber der Gräflichen Residenz.
  • Tsa: Im ehemaligen Tsa-Tempel wurde schon vor Jahren ein Armenhaus eingerichtet.
  • Rahja: Obwohl Rahja in Honingen zahlreiche Anhänger hat und jährlich der Zug der gefesselten Rahja stattfindet, findet sich kein entsprechender Tempel in der Stadt. Dafür gibt es gegenüber der Gräflichen Residenz eine Rahja-Allee


Schutz und Trutz

Für den Schutz der Stadt ist die Stadgarde mit ihren 15 Gardisten, welche in der von weitläufigen Gärten umgebenen Kaserne der Stadtgarde in der Nähe des Südtores untergebracht sind, zuständig. Des Weiteren sind in der ehemaligen Kaserne der Garderegimenter die Kommandantur und die Schwadron Leichte Reiterei der Grafengarde, sowie die III. Schwadron der Abilachter Reiter untergebracht. Das großflächige Areal im Norden der Stadt war ursprünglich für eine erheblich größere Zahl an Truppen vorgesehen und steht nun weitesgehend leer.

Wichtigstes Verteidigungswerk Honingens ist die noch im Krieg verstärkte Stadtmauer mit ihren zahlreichen Wehrtürme, darunter der berühmt-berüchtigte Blaue Turm und die vier Stadttore. Ein Überbleibsel alter Wehrhaftigkeit ist die Ruine bzw. verlassene Baustelle der Honinger Burg. Die alte und unberührte Ruine wurde von Rhianna Conchobair z.T. abgetragen und es war geplant eine neue Feste zu errichten. Doch mit Ende des Krieges endeten die Baumaßnahmen und die Ruine ist wieder sich selbst überlassen.

Eine Besonderheit ist das ehemalige Immanstadion firunswärts der Stadt. In Sichtweise des Honinger Schlosses gelegen, wurde das Stadion auf Geheiß Rhianna Conchobairs abgerissen und in ein stark befestigtes Kastell umgebaut. Seit dem Ende des Krieges steht der Komplex leer und verfällt langsam. Ein provisorisches Immanfeld für die Honinger Wölfe wurde wieder angelegt.


Traviagefällige Häuser

Als Grafen- und Handelstadt bietet Honingen zahlreiche Unterkünfte für jeden Geldbeutel. Bestes Haus am Platz ist das Hotel Honinger Land und die sündigste Unterbringung findet man im Sieben Tulamidische Nächte.


Feste und Bräuche

  • Anfang Phex: beim Zug der gefesselten Rahja wird eine junge unbekleidete Honinger Bürgerin in Rolle der Göttin durch die Stadt getragen.
  • Ende Phex: der Adel Albernias kommt in Honingen zusammen um das Gnadenturnier zu bestreiten.
  • Am 1. Peraine feiern Bürger und Adel das Saatfest. Der heilige Tiegel der Theria wird in einer Prozession durch die Stadt getragen.
  • Alle vier Jahre wird am 7-10. Peraine das Große Bardentreffen gefeiert.


Bardenwettbewerb

Alle vier Jahre ist Honingen Austragungsort für das große Bardentreffen vom 7.-10. Peraine. Honingen richtet dieses Treffen im Wechsel mit den Städten Norburg, Zorgan und Bethana aus.

Das Fest wurde in Honingen in den Jahren 1021, 1025, nicht im Kriegsjahr 1029, aber im Jahr 1033 und 1037 und somit wieder regelmäßig, ausgerichtet. Das nächste Bardentreffen wird also im Jahre 1041 in Honingen stattfinden.

Geschichte der Stadt

Aus Abilacht hatte man sie verjagt, nach Norden waren sie geflohen, wo ihnen auch die Elfen den Weg versperrten. Niemand wollte die Aussätzigen haben, die sich daher am Rande der Wälder in einigen schäbigen Hütten niederließen. Einzig eine Geweihte der Peraine hatte Mitleid mit den Siechen. Theria blieb, wo alle anderen ihr Gesicht vor Beulen, Schwären und Aussatz abwendeten. Sie pflegte die Todgeweihten viele Monde und linderte ihr Leid mit Salben und Trost. Dann erkrankte sie selbst. Theria haderte mit der Göttin und fügte sich nicht in ihr Schicksal. Selbst todkrank blieb sie trotzig und pflegte die Aussätzigen weiterhin.
Eines Morgens entdeckte die schwächer werdende Geweihte neben ihrem Herd einen Topf mit Honig. Sie wusste nicht, wer ihr den wertvollen süßen Saft gebracht haben sollte, doch dankte sie dem unbekannten Spender und mischte den Honig unter den Brei für die Kranken. Dann geschah das Wunder: Jeder, der von dem süßen Honigbrei kostete, fühlte sich wundersam gestärkt. Pocken verschwanden, eiternde Wunden verheilten und bis zum Abend waren alle Kranken geheilt.
Mit der Kunde dieses Wunders kamen viele neuen Siedler nach "Honingen" wie man den Ort nun nannte. Der Boden erwies sich als ungewöhnlich fruchtbar und so entstand rasch eine Stadt. Theria wird bis heute als Heilige der Göttin Peraine verehrt und bis heute steht der Honigtopf als Heiligtum im Tempel der Göttin.
Quelle: Berthol Heff-Bennain: Geschichte Albernias (Havena 1003)

Vor langer Zeit

um 827 v.BF
Gründung Honingens als Aussätzigensiedlung (836 v.BF).
Ein Perainewunder läßt die Stadt schnell wachsen
Hauptstadt der Grafschaft Albernia im Königreich Nordmarken
706 v.BF
Zerstörung Honingens während des Orkenaufstands
615 v.BF
Honingen muss den Fürstensitz an Havena abgeben
702
Erneuter Fürstensitz für zwanzig Jahre, nachdem Havena von der Großen Flut zerstört wurde


Jüngste Geschichte

1027
Nordmärkische Truppen erobern nach heftigen Kämpfen die Stadt
1032
PER: Stadtvogt Cuill ui Harmlyn wird wegen schändlicher Vergehen verhaftet. Belisa Tibradan wird als neue Stadtvögtin eingesetzt.
1034
RAH: Praiostempel brennt nieder nach Anschlag von Dämonenpaktierern
1035
RAH: Annlir Aneirin Galahan, Erstgeborener Sohn der Gräfin kommt bei der Brautschau des Prinzen zu Tode
1036
PRA: Ärger und Aufruhr um neuen Magierkolleg
EFF: Verzögerungen beim Neubau des Praiostempels
HES: Erneute Unruhen um den Magierkolleg
RAH: Grafenkonvent in Honingen
1037
PRA: ehemalige Tempelvorsteherin in Honingen wird Wahrerin der Ordnung
PHE: Skandal um gefesselte Rahja
1038
PRA: Praiostempel wird im Beisein Rohajas eingeweiht
RON: Honinger Familien bemühen sich um Bund wieder Renegaten
TRA: Zunftstreit in Honingen
BOR: Renegaten verüben Überfälle in Niederhoningen und Hohenfels
HES: Honinger Adel uneins über Kampf gegen Renegaten
Im laufe des Jahres kommt es zu einem Handelsstreit mit der Reichsstadt Winhall, der zu Repressalien gegen Winhaller Händler führt und dadurch zu Knappheit einiger wichtiger Waren.
1039
HES: Auf den Feldern vor der Stadt findet die Heerschau des albernischen Heeres zum Feldzug gegen den Erzverräter Haffax statt.
Phex: Der Handelsstreit mit der Reichsstadt Winhall wird beigelegt.

Quellen

Offizielle Quellen

Aventurisches Jahrbuch für das Jahr 1035
S.122
S.129
S.135
Regionalspielhilfe Am Großen Fluss
S.11 (Gründung, Ork-Aufstand)
S.15 (ab 119 BF dreimal von Thorwalern geplündert)
S.17 (Gründung Magierakademie)
S.19 (Nach der Flut zeitweise Herrschersitz)
S.24 (gerät im beginnenden Unabhängigkeitskrieg unter Kontrolle Isoras)
S.54-56 (Regionalbeschreibung)
Regionalspielhilfe Fürstentum Albernia
S. 6