Historie des Albernischen Adels

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Hier findet sich eine ausführliche Chronik des albernischen Adels.
Sie wurde in ähnlicher Form in der Havena Fanfare, Ausgabe 22, abgedruckt.
Eine weniger prosaische Darstellung ähnlichen Inhalts findet sich im Portal Adelshäuser.


Adelshaeuser Historie.jpg


Von der Gründerzeit

Es war fast 900 Jahre vor dem Fall des alten Bosparan, als die ersten Siedler Albernia erreichten. Noch vor der Erhebung Selma Bragolds zur ersten Fürstin Albernias, wurden Städte wie Havena, Honingen und Abilacht gegründet. Aus diesen Urzeiten ist uns heute nur die Haus Sanin erhalten, deren berühmter Vorfahre die ersten Expeditionen in das albernische Land hinein führte. Wenn die Sanin im Verlauf der albernischen Geschichte auch nie eine führende Rolle gespielt haben, so hielten sie sich doch stolz als Freiherren der ihnen vor vielen Jahrhunderten überantworteten Inseln vor Havena und stellten in der Vergangenheit immer wieder bedeutende Seefahrer.

Bei näherer Betrachtung der alten Adelsfamilien erscheint eine Zweiteilung als sinnvoll. Wir unterscheiden die uralten Familien, welche noch vor Bosparans Fall zu Adel kamen, und die alten Familien, denen dies in den Jahren zwischen Beginn der Ulamanherrschaft und dem Ende der Magierkriege widerfuhr.

Unter den Fürsten Bragold

Was den uralten Adel betrifft, so haben sich aus jenen Zeiten zwischen 705 vor dem Falle Bosparans und eben selbigem nur wenige Familien bis heute gehalten. Adelshäuser nach heutigem Verständnis, gibt es zu diesen Zeiten allerdings noch nicht. Viele der Häuser, die ihren Ursprung in dieser Epoche haben, berufen sich auf Offiziere und hohe Würdenträger des Bosparanischen Reiches. Als die ältesten sind die Häuser Fenwasian und Stepahan anzusehen, welche bereits in der frühen Bragold-Ära zu Landbesitz gelangten.

Die Herrschaft des Ältestenrats

Deutlich jünger sind die Häuser Crumold und Herlogan, die in den so genannten Dunklen Zeiten, als der Ältestenrat über Havena herrschte und der Adel im weiten Hinterland weitgehend auf sich allein gestellt war, an Einfluss gewannen.

Unter den Fürsten Ulaman

Kommen wir nun zum sogenannten alten Adel. In den Zeiten der Ulamanfürsten liegt der Ursprung der Haus Turaca, welche erst Junker und ab dem Jahr 104 Barone im Abagunder Land waren. Heute sind die Turaca Junker in Otterntal. Weiterhin haben sich aus damaligen Tagen die Familien Hohenfels und Aldewen erhalten.

Erstere konnten ihren Einfluss in Zeiten der Priesterkaiser deutlich mehren und sind in auch heute noch von einem starken Glauben an den Götterfürsten beseelt. Letztere wurden in jüngerer Zeit zum willigen Spielball der Isora von Elenvina, welche ihre Ansprüche ja auch auf die Ulaman zurückführt. In diese Epoche fällt auch die erste Spaltung des Hauses Stepahan, in das ältere und das mittlere Haus (wobei die Tage der Stepahan mittleren Hauses offenbar gezählt sind).

Die Priesterkaiserherrschaft

Auf die Dynastie Ulaman folgte die Herrschaft der Praioten. Aus den Anfängen dieser Zeit haben sich das Haus Niriansee erhalten. Diese Familie leitet sich aus einer Nebenlinie der Ulaman ab und stellte damit eine direkte Konkurrenz für die Ansprüche der Isora von Elenvina dar, was jene die Niriansee auch immer wieder hat spüren lassen. Außerdem ereignete sich damals die zweite Spaltung des Hauses Stepahan, als sich ein Zweig des mittleren Hauses Seite an Seite mit Sonnenlegionären gegen das rondrianische Draustein stellte. Noch heute beäugen sich deshalb das Alte und das Junge Haus der Familie mit missgünstigen Blicken. Die Bezeichnung 'jüngeres Haus', sollte hier aber nicht davon Ablenken, das die Gründung der Stepahan jüngeren Hauses, welche heute über Seshwick herrschen, noch mindestens 250 Jahre vor dem heroischen Kampf des Niamad ui Bennain gegen die Magier von Havena liegt.

In die spätere Priesterkaiserzeit fällt die Einsetzung der Haus Naris, welche bis in die Zeit der Magierkriege die Barone von Niamor stellen durfte und zuletzt auch den kaiserlichen Vogt des Reichslands Winhall. Doch dieser kam im Orkkrieg um und heute fällt den verbliebenen Naris keine nennenswerte Bedeutung mehr zu. Ebenso wurden die Ahnen der Herren von Westpforte, die sich im Kampf gegen einfallende Thorwaler hervor taten, von den Priestern mit dem namensgebenden Lehen bedankt, welches sie bis heute halten.

Unter Rohal und die Folgen der Magierkriege

Auf die Herrschaft der Priester folgte die Rohalszeit. In den Anfängen dieser Periode liegt der Ursprung des Hauses Arodon, welches sich selbst wohl als noch älter ansieht. Allerdings verzeichnen wir die erste Erwähnung ihres Namens anlässlich der Abberufung der Baronin von Weidenau, welche von Rohal selbst aus unerfindlichen Gründen als Herzogin von Weiden eingesetzt wurde. Damals ging die Herrschaft über Weidenau an einen Vogt Arodon über, welcher der Bruder der Baronin gewesen sein soll. Dessen Nachfahren erlangten schliesslich auch die Baronswürde. In der späteren Rohalszeit kam die Familie Glenngarriff aus dem Seenland zu Junkerwürden, welche erst kürzlich überraschend auch den Baronstitel von Yantibair erhielt. Zu guter letzt erreichen wir die Wirren der Magierkriege, in welchen die Ursprünge der Junker Albenbluth liegen, welche viel später zu den Baronen von Niamor erhoben wurden.

Die erste Herrschaft der Bennains

Die mittleren Häuser, so bezeichnen wir die Nachkommen und Gefolgsleute des Helden Niamad ui Bennain, welcher im Jahre 599 Havena von der Herrschaft der Magier befreite und bald darauf zum ersten albernischen Fürsten aus dem Geschlecht der Bennain wurde.

Neben den Bennain sind hier vor allem die Familien Llud, Niamad und Riunad zu nennen. Diese Familien gelten aufgrund der gemeinsamen Herkunft und gemeinsamer Ideale als der albernischen Krone eng verbunden. Das bekannteste Erbe jener Familien findet sich heute in vielen albernischen Namen: die Vorsilben ui und ni sind ihrem Ursprung nach nichts anderes als die albernische Interpretation des thorwalschen son und dottir.

Unter Garethischer Herrschaft

Als einige Jahre nach dem Großen Seebeben (702) die direkte Linie der Bennain-Fürsten erlosch, geriet Albernia für vierzig Jahre unter die Knute der Reichsvögte aus dem Hause Mersingen. In diese Zeit fallen einige Umwälzungen in der Adelsstruktur des Landes, was auch zur Einsetzung neuer, meist nicht albernischer Familien in den Adelsstand führte.

An die Haus Galahan, die ihre Ursprünge im Lieblichen Feld hat, fiel damals die Grafschaft Honingen. Das Conchobair, welches wie die mittleren Häuser einen thorwalschen Ursprung haben, erhielten Winhall. Dieses verloren sie aber bald darauf wieder, um es später erneut zu erlangen, und schließlich wieder zu verlieren. Zuletzt kämpften diese beiden Familien verbittert um die Vorherrschaft über das Honinger Land.

In die Zeit der Garether Herrschaft fällt ausserdem der Ursprung der Wiallainen, welche für einige Zeit Barone in der Grafschaft Honingen waren und in jüngster Vergangenheit der Isora von Elenvina dienlich sind. Weiterhin finden wir hier die Junkergeschlechter Wiallwalde und Sentenberg. Aus den Reihen Ersterer ist jüngst von Kaiserin Rohaja ein Vogt für das Reichsland Winhall bestellt worden. Letztere kamen nach dem Bürgerkrieg (1011-1013) zwar zu Baronswürden, doch dank der dunklen Machenschaften des Baldur von Sentenberg, dürfte ihr Name wohl nun für längere Zeit als ruiniert gelten.

Die zweite Herrschaft der Bennains

Der junge Adel... so darf man wohl jene Familien titulieren, welche nach dem Ende der Garether Herrschaft zu Adel kamen. Zu den älteren dieser Familien gehören die Harmlyn, welche sich wacker als Vögte der Stadt Honingen halten, mag die Gräfin nun Franka oder Rhianna heißen, sowie die Niamrod, welche eine Zeitlang Barone von Aiwiallsfest waren. Etwa zeitgleich gelangte die Familie Govindal zu Ehren, welche bist heute zu den treuen Vasallen der Fenwasian zählt.

Deutlich jünger sind die Junkergeschlechter der Beornsfaire, welche auf den Inseln vor Havenas Küste Land besitzen und der Galyn, welche im Jahre 926 in den Niederadel erhoben wurden und in jüngster Vergangenheit die Baronswürde über Nordhag erlangten. Die Fingorn und Knallfaust schließlich, zählen zum sogenannten Heldenadel. Sie wurden erst im Jahre 1004 in den Adelsstand erhoben. Beide herrschen in erster Generation über die Baronien Altenfaehr und Jannendoch.

Das Königtum der Bennain

Als die jüngsten unter den albernischen Adelshäusern gelten schliesslich jene, welche ihren Stand erst nach der Verleihung der Königswürde an Cuanu ui Bennain im Jahre 1014 erlangten. Dies sind die Helman, welche man zu Baronen von Lyngwyn erhob, die Marangar, welche aus Tobrien stammen und heute Barone von Traviarim sind, sowie einige Jahre später die Channon, welche mit dem Lehen Ylvidoch im Seenland belehnt wurden.