Heckenreiter

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Heckenreiter
Gräflich Bredenhager Grenzwacht
Stehende Truppe von Haus Stepahan
Gattung: Leichte Reiterei
Dient: Arlan Stepahan
Kommando: Branwen von Heckendorn
Standort: Burg Bredenhag
Gliederung: ein Rossbund (70 Mann), unterteilt in 10 Rossscharen (7 Mann)
Stärke: ca. 45 Heckenreiter, ca. 10 Rekruten
Moral: 14 (tapfer)
Aufgestellt: Begründet 120 BF, Aufgelöst 1028 BF, Neugründung 1035 BFDer Datenwert „Begründet“ kann einem Attribut des Datentyps Zahl nicht zugeordnet werden sondern bspw. der Datenwert „120“.
Besonderes: alte Traditionen

"Drei Tage waren uns diese Bastarde da schon auf den Fersen. Zwei verfluchte Nächte ohne Schlaf und Rast. Wie eine Meute wilder Hunde haben sie uns durch die Heide gehetzt. Und als wir glaubten sie endlich abgeschüttelt zu haben, tauchten sie wie Geister lautlos aus dem Morgennebel auf. Wie immer hatte ich Glück. Hatte gerade an einen Felsen gepisst, der weit genug vom Geschehen weg war, um ungesehen fliehen zu können. Dann habe ich mich zwei weitere Tage in der Heide versteckt. Hab' Wurzeln und Frösche gefressen, ehe ich mich bis hierher durchgeschlagen habe."
(Die glückliche Glenna, gerissene Halsabschneiderin, Herbst 1026 BF unmittelbar nach ihrer Flucht in das Versteck von 'Harbald Grauhaar' am Farindelstieg – kurz bevor sie und ihre Gefährten ein unheimlich gellendes Heulen hörten.)



"Wir schlugen unser Nachtlager vor drei Tagen am Ufer des Gemhar auf. Der Lagerplatz war uns vertraut und das nächste Obdach zu viele Wegstunden entfernt. Dies war nicht unsere erste Nacht in Kälte und Schnee. In der anbrechenden Abenddämmerung sahen wir dann in der Ferne die Wachtfeuer. Herr Aenwin ließ den alten Rudbard und Beolf zurück, um das Lager zu bewachen. Wir anderen sattelten die Pferde und folgten unserem Herrn über die harschen Schneefelder in Richtung der Wachtfeuer und des finsteren Farindel."
(Jorm Dunkelholz, Heckenreiter der Gräflich Bredenhager Grenzwacht, Anfang Tsa 1039 nach seiner waghalsigen Flucht mit Jaldrick von Eulenbroich auf das Edlengut Unkengrund in Tommeldomm)



Kurzcharakteristik

Im Fürstentum Albernia gelten die Heckenreiter, deren Mitglieder mittlerweile wieder öfter aus den Reihen des Adels stammen, als das Idealbild einer erlesenen Gemeinschaft von heldenmütigen Grenzwächtern. Bereits seit vielen Jahrhunderten in den Diensten der Grafen von Bredenhag stehend, bewahren sie als Hüter von Recht und Ordnung unablässig den Frieden in den Heckenlanden und haben sich dem Schutz der Schwachen und Hilfesuchenden verschworen. Dabei stellen sie nicht nur zwielichtigem Raubgesindel nach, sondern schützen die Menschen auch vor den dunklen Bedrohungen aus dem nahegelegenen Farindelwald. Ihr schauerlicher Schlachtruf erinnert an das Heulen eines Wolfes und ging schon vielen Feinden durch Mark und Bein.


Geschichte

  • Die Heckenreiter führen ihren Ursprung auf das Jahr 120 BF zurück. In jenen Tagen war Albernia bereits mehrfach ein Opfer verheerender Raubzüge der Nordleute aus Thorwal gewesen, die mit ihren pfeilschnellen Langschiffen auf dem Tommel weit ins Hinterland vorstießen. So wurden viele Hofstätten und auch so manches Dorf ein Opfer der Flammen. Um ihren Herrschaftsbereich im nördlichen Abagund besser vor den blutigen Brandschatzungen zu schützen, unterstützte die altersweise Gräfin Arlyna Herlogan von Bredenhag den Aufbau einer eindrucksvollen Reitertruppe. Angeführt wurden diese tapferen Frauen und Männer vom jungen und waghalsigen Neffen der Gräfin – Hreodwulf Herlogan.

– aus den Schriften des Peraine-Geweihten Alban von Albaon , um 160 BF


  • In den Heckenlanden kennt noch heute jedes Kind die Legende von Hreodwulfs Schar und der 126 BF geschlagenen Schlacht von Albaon – dem heutigen Albenwasser, welche mit einem großen Sieg der Thorwaler endete und dem 130 BF ausgetragenen Kampf in den Hügeln, bei dem angeblich mehr als 200 Thorwaler den Tod fanden, aber auch zahlreiche Mitglieder von Haus Herlogan.

– aus: Sagen und Legenden der Heckenlande - Band I, gesammelt und niedergeschrieben von Gundlina von Yennalin, um 800 BF


  • 130 BF mussten sich die Nordmannen erstmals auf das Land am Unterlauf des Gemhar zurückziehen, welches sie seit 119 BF bereits mehrfach überfallen hatten. Seit einigen Jahren verbrachten die Thorwaler auch den Winter in Albernia und hatten dafür 125 BF ein Dorf am Zusammenfluss von Gemhar und Tommel in Besitz genommen und schließlich mit einem breiten Wassergraben und einem hohen Palisadenwall umgeben. Ihre Siedlung nannten sie Tommeldomm, was in ihrem heimatlichen Zungenschlag so viel wie – befestigte Erhebung am Fluss bedeutet. Obwohl es in der Folgezeit immer wieder zu Kämpfen zwischen der Wasserdrachen-Ottajasko und Hreodwulfs Schar kam, konnten die Nordleute, die inzwischen auch ihre Familien nach Albernia geführt hatten, von dort nicht mehr vertrieben werden. Da die nachfolgenden Kämpfe keinen eindeutigen Sieger mehr kannten, wurde schließlich 135 BF eine Übereinkunft zwischen Gräfin Arlyna Herlogan und Hetmann Gautaz Dagurson ausgehandelt, die durch die Vermittlung von Hreodwulf zustande gekommen war. Sie sah eine dreijährige Waffenruhe vor und wurde durch den gegenseitigen Austausch von edlen Geiseln verbürgt. Darunter befanden sich auch Hjaldar Gautazson, der älteste Sohn des Hetmanns, sowie Aeldred Herlogan, der älteste Sohn von Hreodwulf. Obwohl das Abkommen stets auf tönernen Füßen stand wurde es dennoch mehrmals verlängert. Schließlich beugten die Thorwaler von Tommeldomm im Frühjahr 149 BF dann auch förmlich das Haupt vor Hreodwulf Herlogan, der inzwischen selbst zum Grafen aufgestiegen war.

– aus den Aufzeichnungen des Peraine-Geweihten Alban von Albaon , um 160 BF


  • So wurde das von den Nordleuten eroberte Land allmählich wieder in den Lehnsverbund der Heckenlande zurückgeführt. Dabei gebührt ein besonderer Verdienst dem bekannten Gelehrten und Peraine-Geweihten Alban von Albaon, einem Ratgeber von Hreodwulf. Dessen gesamte Familie war durch die Angriffe der Nordleute ums Leben gekommen und dennoch war der Geweihte nicht von Feindschaft und Hader erfüllt, sondern schenkte den Nordmannen den Glauben an die Göttin Peraine. Zu seinen Ehren wurde viele Jahre später das Peraine-Kloster Albanshall gegründet.

– aus: Geben und Nehmen – Vom gütigen Wirken der Peraine-Kirche in Albernia von Bruder Caerwyn ui Cathald, um 1000 BF


  • Und so verschwand Graf Hreodwulf im stolzen Alter von 70 Jahren am Rande des sagenumwobenen Farindel nördlich von Burg Bredenhag mitsamt einer Rossschar Grenzreitern und einiger seiner treuesten Gefährten.

– gehört von der Bardin und Geschichtenerzählerin Thaliya aus dem Nebelwald in der Herberge Heckenkrug in Bredenhag, Winter 1042 BF


  • Im Jahr 170 BF wurde schließlich das wehrhafte Anwesen der gräflichen Grenzwacht in der Vorburgsiedlung von Burg Bredenhag fertiggestellt. Zu Ehren ihres Gründungshelden nannten die Grenzreiter das befestigte Bauwerk Hreodwulfs Wacht.
  • Ab 194 BF wurden mehrere Hofstätten am südlichen Farindelsaum wiederkehrend durch abscheuliche Wesenheiten aus der nahegelegenen Waldwildnis angegriffen. Zahlreiche Bewohner kommen dabei ums Leben. Mehrere Rossscharen unter Bannerfrau Griguwenna Môran gelang es schließlich die Gefahr zu bannen.
  • Im Jahr 201 BF dienten in Hreodwulfs Schar noch über 210 Mann in drei vollen Rossbünden. Zahlreiche adlige Familien entsandten bereitwillig ihre Nachkommen nach Burg Bredenhag um die ehrenwerte Gemeinschaft zu stärken. Unter Graf Jarold Herlogan begann fortan eine der friedlichsten Zeiten in den Heckenlanden.

– verschiedene Fragmente aus der verschollenen Abhandlung: Die Heckenchronik – Eine getreue Geschichte der Grafschaft Bredenhag, von Alborath von Madasee, um 799 BF


  • Durch die 261 BF beginnende Fehde von Löwe und Einhorn, welcher die beiden alteingesessenen Häuser Stepahan und Herlogan ein weiteres Mal in ihrer langen Geschichte in einen verlustreichen Grenzkrieg führte, verringerte sich die Zahl der Grenzreiter auf einen Rossbund. Eine Generation später konnte die Fehde schließlich im Jahre 280 BF durch die Vermählung von Gräfin Rondhara Stepahan mit Harlan Herlogan, dem galanten Bruder des Grafen endgültig beigelegt werden. Der hohe Blutzoll von Hreodwulfs Schar war ein wesentlicher Garant für den Machterhalt von Haus Herlogan gewesen.

– aus: Der Kampf um Macht und Einfluss – Die Fehde von Löwe und Einhorn, Talwin Stepahan, um 320 BF


  • Die im Sommer 505 BF beginnende Rebellion der Schwingen trieb einen tiefen Keil in die Gemeinschaft der Grenzreiter. Ursache des Aufstands war die grausame Herrschaft von Graf Cûrthan Herlogan, genannt ‘der Schwarze Graf‘. Die Geweihte Gwevara von Albenau beschreibt in ihren Schriften den Grafen als düsteren Regenten. Dieser soll ein Meister des Intrigenspiels gewesen sein, der absichtlich Missgunst und Hader in den Reihen des Adels säte um so seinen Herrschaftsbereich zu erweitern. Anlass des Aufstands gegen Graf Cûrthan war die Hinrichtung von Baron Aedawin Nyallin von Gemhar. Dieser stürzte Hand in Hand mitsamt seiner Familie von der Ringmauer seiner Stammburg in den bitteren Tod. Über den berüchtigten Jungfernfall von Burg Nyallin gibt es noch heute so manche traurige Weise. Der Hinrichtung vorangegangen war ein von Graf Cûrthan provozierter Eklat mit dem Baron von Gemhar am Vorabend einer Hochzeitsturney vor den Mauern von Burg Nyallin. Baron Aedawin versuchte die Ehre seiner Tochter Griya zu verteidigen, nachdem der Graf überraschend das Verlöbnis seines Sohnes Harloran mit seiner Tochter aufkündigte und diese vor den Augen des versammelten Adels als „anrüchige Stute“ brandmarkte, „die es nicht verdiene von einem Einhorn bestiegen zu werden“!
    Noch in der gleichen Nacht kämpfte sich der stürmische Baron Alboran Wallain von Wallersrain, welcher einen Schwan im Wappen führte, den Weg aus der Burg seines ermordeten Schwertvaters frei und schlug sich mit seinen Getreuen nach Wallersrain durch, wo er zu den Waffen rief. Dem Aufstand schloss sich sogleich Baron Urethad Hûldran aus Jannendoch an, welcher einen Raben im Wappen führte und in den Heckenlanden als herausragender Streiter galt. Unter den Bannern von Schwan und Rabe versammelten sich nach und nach zahlreiche weitere Recken, darunter auch die Vasallen des erloschenen Hauses Nyallin, welche die Nachtigall ihres ermordeten Barons in Ehren hielten. Zu Beginn der Rebellion soll die Streitmach der Aufständischen weit über 2.000 Mann betragen haben.
    Der Waffengang wurde von beiden Seiten mit unerbittlicher Härte geführt. Als Graf Cûrthan Angehörige der Verschwörer hinrichten ließ, die seit Jahren rechtschaffen und treu in den Reihen der gräflichen Grenzreitern dienten, erreichte die Rebellion endgültig Hreodwulfs Schar. In der Chronik des Gelehrten Halmwart von Honingen findet sich ein auf den Winter des Jahres 505 BF datierter Eintrag, in welchem eine junge Grenzreiterin aus Jannendoch mit dem leidenschaftlichen Aufruf: „Wir wollen nicht, wir müssen uns gegen die grausame Herrschaft dieses Unholds zur Wehr setzen!“, endgültig einen Aufstand unter ihren Gefährten auslöste. In Folge der Kampfhandlungen brannte schließlich ein Teil von Hreodwulfs Wacht nieder und das Feuer verschlang auch einen Teil der Vorburgsiedlung von Burg Bredenhag. Daraufhin richtete Bannerherr Umwin Môran genannt ‘der Unglückliche‘, die gefangengesetzten Aufrührer noch in derselben Nacht mit seinem Schwert. Die blutig ausgefochtenen Kämpfe hatten nur wenige Grenzreiter überlebt, sodass deren Kopfstärke nicht einmal mehr die Fünfzig erreichte und sie im weiteren Verlauf der Rebellion keine größere Rolle mehr spielten. Die ungestüme Grenzreiterin, welcher die Flucht gelang, hörte auf den Namen Aldewen und wurde ein Jahr später von Baron Urethad in den Ritterstand berufen. Während die Schlacht von Hund und Eber im Frühling 506 BF, sowie die Schlacht von Gnadengrund im Sommer 507 BF, noch die Rebellen als Sieger kannte, verloren diese in den kommenden Jahren zusehends an Boden und Verbündeten. Als im Verlauf der Schlacht der 1.000 Pfeile Baron Urethad im Frühjahr 509 BF den Tod fand und sein Geschlecht sich der Gnade von Haus Herlogan unterwarf, entschied 510 BF die Schlacht am Wegkreuz vollends den Ausgang der Rebellion. In diesem letzten verzweifelten Kräftemessen gelang es dem Recken Beolf den Baron von Wallersrain gefangen zu setzen und so den Ausgang der Schlacht zu entscheiden. In Anerkennung seiner Heldentat schlug Graf Cûrthan den aus Tommeldomm stammende Streiter noch auf dem Schlachtfeld zum Ritter und belehnte ihn mit einem Junkergut. Zudem erhielt er das Recht sich mitsamt seiner Getreuen am Wegekreuz anzusiedeln. Die Siedlung sollte in Erinnerung an die gefallene Tochter des Recken den Namen Maradom tragen.

– ein größeres Fragment aus der verschollenen Abhandlung: Die Heckenchronik – Eine getreue Geschichte der Grafschaft Bredenhag, von Alborath von Madasee, um 799 BF

Unter der Regentschaft von Jast Irian Crumold (1023 BF – 1034 BF)

Im Sommer 1025 BF verschwindet eine größere Rossschar Heckenreiter spurlos in den Nebelverhangenen Anhöhen nördlich von Grünholz. Ein Suchtrupp unter dem direkten Befehl von Bannerherr Raugrim Albarung muss schließlich die Suche aufgrund eines Schneesturms abbrechen. Erst mit der Schneeschmelze im Frühjahr, findet man die Überreste einiger enthaupteter Heckenreiter in der Nähe von Burg Crann Calad. Darunter die bewährte Schildmeisterin und Anführerin der Rossschar - Ceridwen ni Maldar. Es ist unklar ob der unbarmherzige Raubritter ' Harbald Grauhaar ' für diese Bluttat verantwortlich ist. In der Folgezeit kommt es zu ernsten Verstimmungen im Verhältnis von Graf Jast Irian Crumold Raugrim Albarung, da der Grafenhof beabsichtigt die Anzahl der Heckenreiter deutlich zu reduzieren. Im Herbst 1026 BF dringt eine Rossschar unter dem Befehl von Arwain Iomhar in das Versteck von ' Harbald Grauhaar ' vor und erschlägt zahlreiche Geächtete darunter ihren Anführer. Dennoch verschwinden bis zum Winter weitere Reisende auf dem Heckenweg. Bannerherr Raugrim entsendet im Frühjahr ein größeres Aufgebot in den südlichen Farindel bei Gemharshag um ein düsteres Feenwesen zu stellen. Bei einem grausamen Überfall wird im Sommer 1026 BF die Hofstätte von Raugrim Albarung verheert und seine Familie niedergemetzelt. In Folge eines Streits mit Graf Jast Irian wird Raugrim zum Tode durch das Schwert verurteilt. Seinem letzten Wunsch auf Burg Grimmhold durch die Hand seines Bruders Adhurim zu sterben, kommt der Grafenhof nach.
Aufgrund der gärenden Konflikte der letzten Jahre und der Hinrichtung ihres Anführers desertierten einige der etwa noch 60 Heckenreiter. Sie schließen sich im beginnenden Albernia-Nordmarken-Konflikt (1027-1032) den Loyalisten an oder gehen gleich als Freischärler in die Wälder. Die Übrigen folgen dem Heerbann des Grafen durch den Bogenstein – einem mystischen Feentor, um dem Aufgebot von Königin Invher ni Bennain in der Schlacht bei Crumolds Auen im Praios 1028 BF in den Rücken zu fallen. Obwohl die Feldschlacht mit einem überragenden Sieg für den Nordmärkischen Heerhaufen endet, löste Graf Jast Irian Crumold die über neunhundert Jahre alte Grenzwache auf. Es heißt, dass Graf Jast Irian nach der geglückten Flucht der Königin aus Jähzorn das Banner der Leichten Reiterei zu Boden geworfen habe. Andere glauben hingegen, dass der Graf schlicht das Vertrauen in die zukünftige Nützlichkeit der Heckenreiter verlor. Einige wenige Stimmen sind sich sicher, dass die Heckenreiter aufgrund ihres Wissens um die Mysterien des Farindelwaldes eine unberechenbare Gefahr für den finsteren Charakter des Grafen waren und deshalb aufgelöst wurden.

Unter der Regentschaft von Maelwyn Stepahan (1035 BF – 1040 BF)

Seit der Grafenkür von Maelwyn Stepahan im Praios 1035 BF stellen die Heckenreiter wieder die gräfliche Grenzwacht von Bredenhag. Mit der Ernennung von Jaran von Heckendorn berief Gräfin Maelwyn einen alten Weggefährten zum Befehlshaber der Einheit. Um den ehrenvollen Wiederaufbau zu unterstützen, trat auch Branwen von Heckendorn, ein Schwert der Gräfin, in den Dienst der Grenzwacht und verzichtete dadurch auf die Annehmlichkeiten ihrer Stellung am Grafenhof. Ihrem edelmütigen Beispiel folgten bis zum Winter noch einige Adlige, zumeist aus Familien in denen es noch immer als eine Frage der Ehre gilt, ihre zweit- und drittgeborenen Kinder zu den Heckenreitern zu schicken. Die Gräfliche Grenzwacht wird auf Befehl von Gräfin Maelwyn gezielt auf den anstehenden Waffengang gegen Helme Haffax vorbereitet. Aus diesem Grund führt der Grafenhof den Rang des Hauptmanns und der Lanzenmeister ein.
Gegen Ende des Götterlaufs verlässt Heermeister Morgan Kerkall mit gut 50 Streitern die Heckenlande, um sich Ende Ingerimm 1035 BF in Honingen dem Zug der Edlen in die Wildermark (1035-1036) unter Baron Arlan Stepahan anzuschließen, dem Hauptinitiator des Kriegszugs. Unter dem Banner Bredenhags führt Branwen von Heckendorn als Lanzenmeisterin eine zehnköpfige Rossschar der Heckenreiter an, während Hauptmann Jaran von Heckendorn in der Heimat die Ausbildung der neuen Rekruten vorantreibt. Obwohl der Zug der Edlen erst nach Ende der Märkischen Schlacht in der Wildermark eintraf, konnte sich der albernische Heerbann zumindest auf Weisung von Oberst Bunsenhold von Ochs Anfang Praios 1036 BF an der weiteren Befriedung der Region beteiligen. Bei der Befreiung der Baronie Rammholz entrichten die Heckenreiter einen beträchtlichen Blutzoll vor dem befestigten Dorf Schwarzenborn. Die erfahrene Heckenreiterin Anndra Vialigh wird im Rondra 1036 BF von Hauptmann Jaran zur Lanzenmeisterin erhoben. Im Efferd 1036 BF kehrt der Zug der Edlen nach dem Hoftag zu Rommilys nach Albernia zurück.
Erst im Winter 1038 BF ist schließlich ein vollständiges Banner der Heckenreiter für den Feldzug in die Schwarzen Landen bereit. In Vorbereitung auf die Befreiung von Tobrien wird das Banner geteilt, um die Heckenlande nicht ohne Grenzwacht zurückzulassen. Unter ihren Lanzenmeisterinnen Branwen von Heckendorn und Anndra Vialigh ziehen fünfundzwanzig Heckenreiter an der Seite von Hauptmann Jaran von Heckendorn im Travia 1039 BF in die Schwarzen Lande. In Abwesenheit der Gräfin schützt Kanzler Turon Taladan mit den verbliebenen Grenzreitern die Heckenlande. Zur Überraschung von so manchem Heckenreiter wird der aus Wallersrain stammende Ritter Baerwulf Bradach zum stellvertretenden Hauptmann der Gräflichen Grenzwacht berufen. Gemeinsam mit dem erfahrenen Bannerträger Edowain Vialigh führen die beiden altersgrauen Recken nunmehr die Heckenreiter an. Dabei werden die beiden Streiter durch den jungen Aenwin von Heckendorn als stellvertretenden Lanzenmeister unterstützt. Im Firun 1039 BF wird Aenwin von Heckendorn auf einem winterlichen Wachtritt entlang des Flusses Gemhar von Vogt Kendrick ui Riunad am Farindel erschlagen. Der Konflikt zwischen Haus Riunad und Haus Heckendorn mündet in der blutigen Heckenfehde (1039-1040). In deren Verlauf werden die Heckenreiter immer wieder als Kundschafter eingesetzt.

Unter der Regentschaft von Graf Arlan Stepahan (ab 1040 BF)

Nach seiner Rückkehr aus dem befreiten Tobrien kehrt Graf Arlan Stepahan, der seiner gefallenen Mutter Maelwyn Stepahan im Amt als Graf der Heckenlande nachfolgte, auf Vorschlag von Jaran von Heckendorn im Frühjahr 1040 BF zu der traditionellen Ordnung und den alten Sitten der Heckenreiter zurück.


Chronik

1028
Praios: Auflösung der Heckenreiter durch Graf Jast Irian Crumold nach der Schlacht bei Crumolds Auen (1028 BF).
1035
Praios: Aufruf der gerade eingesetzten Gräfin Maelwyn Stepahan an die Überlebenden Heckenreiter des Unabhängigkeitskriegs ihre alten Aufgaben als Grenzreiter wieder aufzunehmen. Die Gräfin setzt Jaran von Heckendorn als Hauptmann ein und beruft nur wenige Monde später ihre Leibritterin Branwen von Heckendorn, die Tochter Jarans, zur Lanzenmeisterin. Edowain Vialigh wird zum Bannerträger der Heckenreiter ernannt.
Ingerimm: Die Heckenreiter nehmen unter dem Befehl von Branwen von Heckendorn am Zug der Edlen in die Wildermark (1035 BF - 1036 BF) teil.
1036
Anfang Praios: Obwohl der Edlenzug nicht mehr an der Märkischen Schlacht teilnehmen kann, nehmen die Albernier auf Weisung von Oberst Bunsenhold von Ochs bei der Befriedung der Baronie Rammholz teil. Bei der Befreiung des schwerumkämpften Dorf Schwarzenborn entrichten die Heckenreiter einen hohen Blutzoll.
Rondra: Anndra Vialigh wird von Jaran von Heckendorn zur Lanzenmeisterin erhoben.
1039
Travia: Die Heckenreiter ziehen mit einem Halbbanner, welches in zwei Lanzen untergliedert ist an der Seite von Gräfin Maelwyn Stepahan in die Schwarzen Lande. In Abwesenheit der Gräfin schützt Kanzler Turon Taladan mit den verbleibenden Heckenreiter die Grafschaft.
Herbst:

Als stellvertretender Hauptmann führt der aus Wallersrain berufene Ritter Baerwulf Bradach zusammen mit dem ebenfalls betagten Bannerträger Edowain Vialigh die Heckenreiter an. Die beiden erfahrenen Streiter werden durch den jungen Aenwin von Heckendorn als stellvertretenden Lanzenmeister unterstützt.

Firun:

Aenwin von Heckendorn wird auf einem winterlichen Wachtritt entlang des Farindel in der Baronie Gemhar von Vogt Kendrick ui Riunad erschlagen. Der blutige Konflikt zwischen Haus Riunad und Haus Heckendorn mündet in der Heckenfehde (1039-1040). In deren Verlauf werden die Heckenreiter als Kundschafter eingesetzt.

1040
Frühjahr:

Nach dem Heerzug gegen Haffax in Schwarztobrien kehrt Graf Arlan Stepahan, der seiner Mutter Maelwyn Stepahan im Amt als Graf der Heckenlande nachfolgte, nach Vorschlag von Jaran von Heckendorn, zu der traditionellen Ordnung der Heckenreiter zurück.

1043
Tsa: Zwei Rossscharen unter Paergrim Grünschild und Cethern ui Falrun beteiligen sich unter dem Befehl von Graf Arlan Stepahan, an der Suche nach dem im Flüsterwald verschollenen Truchsessen Yaron Ildborn (HF56).
Anfang Travia: Im Zuge eines Erkundungsritts entdeckt eine Rossschar Heckenreiter unter Arwain Iomhar einen längst vergessenen Heiligen- und Heldenschrein - einen sogenannten Zwölferkreis (HF56).
20. Travia: Im Verlauf der Feierlichkeiten beim Tag der Blauen Königin in Bredenhag, machen sich die Heckenreiter unter dem ehemaligen Bannerherrn Raugrim Albarung auf die Suche nach einer finsteren Kreatur, welche eine Peraine-Kapelle überfiel. Obschon Arwain Iomhar und Magor Calad eine Kampfstätte in Farindelsfinger ausfindig machen, bleiben die Heckenreiter vorerst verschwunden (HF56).
Winter: Bannerfrau Branwen von Heckendorn muss die Suche nach den verschollenen Heckenreitern aufgeben (HF56).



Die Heckenreiter heute

Dankbar stützt sich die Bevölkerung wieder auf den starken Schildarm einer vorbeiziehenden Rossschar, um sich so gegen zwielichtiges Raubgesindel oder die Schrecken des Farindel zur Wehr zu setzen. Obwohl das durch Graf Jast Irian Crumold verspielte Vertrauen wieder zurückgewonnen wurde, sind längst nicht alle Wunden seit dem Ende des Albernia-Nordmarken-Konflikts (1027 BF – 1032 BF) verheilt. So standen einige Waffenbrüder auf verschiedenen Seiten, und viele führten ein vogelfreies Leben als Renegaten, um so der notleidenden Bevölkerung besser beistehen zu können.
Auch die Kriegszüge der letzten Jahre haben der Gemeinschaft einen weiteren Blutzoll abverlangt, sie aber auch zu einstigem Ruhme zurückgeführt. Graf Arlan Stepahan weiß selbst am besten um den untadeligen Ruf der Einheit und kennt viele Heckenreiter persönlich, kämpften diese doch an seiner Seit in der Wildermark (1035 BF – 1036 BF) und den Schwarzen Landen (1039 BF – 1040 BF). Zwar stehen die Heckenreiter als Hüter von Recht und Ordnung ohnehin in der Gunst des Grafen, doch in den Augen seiner Hochwohlgeboren genießen sie vor allem aufgrund ihrer großen Zuverlässigkeit als verwegene Kundschafter und sattelfeste Streiter hohes Ansehen.
Nach der Rückkehr des Heerzugs aus dem befreiten Tobrien wurde Jaran von Heckendorn zum neuen Heermeister ernannt, da der kriegsversehrte Morgan Kerkall dieses Amt fortan nicht länger ausfüllen konnte und so folgte Branwen von Heckendorn ihrem Vater in Amt und Würden nach. Nach dem berühmt-berüchtigten Ende der Heckenfehde (1039 BF - 1040 BF) durch den Kampf der Zwölf, wurde Haus Heckendorn zudem die Edlenherrschaft Gemharsquell in der Baronie Gemhar zugesprochen. Jaran von Heckendorn trug diese vertrauensvoll seiner Tochter an, welche zukünftig dem Lehen als Edle vorsteht. Der damit verbundenen gräflichen Auflage, binnen von drei Jahren ein Wehrgehöft mitsamt einem befestigten Wachtturm für die Gräfliche Grenzwacht in der Nähe des Dorfes Farindelholz zu errichten, kommt Branwen nur zu gerne nach.
Während der Heckenfehde scharten sich einige Grenzreiter hinter Raugrim Albarung, den alten Rivalen ihres Vaters und vormaligen Befehlshaber. Ohnehin teilen viele Grenzreiter aus eigener Erfahrung dessen großes Misstrauen gegenüber den Einflussnahmen der Andersweltlichen, schließen sich aber auch zunehmend dessen Haltung an, mit einem großen Aufgebot in den Farindel vorzustoßen um ein für alle Male die dunklen Bedrohungen mit Stumpf und Stiel auszumerzen. Obwohl ihr der lange Schatten von Raugrim missfällt, bleibt der Bannerfrau oft nichts Anderes übrig, als dem geachteten Streiter immer wieder den Befehl über eine Rossschar anzuvertrauen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Mitglieder der Häuser Albarung und Heckendorn nicht sonderlich schätzen und wiederkehrend um Macht und Einfluss in den Heckenlanden kämpfen. Gegenwärtig treibt Branwen aber vor allem die Ausbildung der neuen Rekruten um. Sie möchte möglichst rasch die Reihen der Gefallenen schließen und sieht die weitaus größere Gefahr für das Wohl der Menschen nicht in der mystischen Waldwildnis des Farindel, sondern vielmehr in den von Wahnsinn und Stolz geprägten Ehrenhändeln des Adels und ihrem zuletzt in der Heckenfehde aufgegangenen Samen der Zwietracht.


Feinde und Verbündete

Die Heckenreiter haben in ihrer mehr als neunhundertjährigen Geschichte schon gegen zahlreiche Feinde der Grafen von Bredenhag gestritten. Brandschatzende Thorwaler, grausame Raubritter und heimtückische Feenwesen – um nur einige ihrer Gegner zu nennen. Auf bittere Niederlagen folgten zumeist auch große Siege.
Besonders gefürchtet werden die Heckenreiter von Wegelagerern und Räuberbanden, da sie diesen in den unwegsamen Schallerwald, oder sogar in die dunklen Tiefen des uralten Farindel folgen. Von dort werden immer wieder unbescholtene Händler und entlegene Gehöfte überfallen. Derzeit sorgt sich die traditionsreiche Gemeinschaft besonders um die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung in den Heckenlanden, da ihre Zahl so gering wie selten zuvor ist. Obschon die ruchlose Schwarze Sciath, eine rachsüchtige Adlige, die einst selbst der Gräflichen Grenzwacht diente, endlich im Kampf der Zwölf ihr verdientes Ende fand, kamen die Überfälle auf unbescholtene Reisende nicht gänzlich zum Erliegen. Wie es scheint hat die Heckenfehde viel Not und Elend über die Menschen gebracht und einige von ihnen gezwungen, den Pfad der Gesetzlosigkeit zu beschreiten um zu überleben. Daher war es auch nur eine Frage der Zeit bis andere Strauchdiebe und Halsabschneider ihren Platz einnahmen. So wurden bei einem größeren Viehdiebstahl in der Nähe von Gabelstein in der Baronie Gemharsbusch einige Rinderhirten erschlagen. Besonders brisant ist die Tatsache, dass die Spuren ausgerechnet nach Gräflich Bredenhag in die Stammlande von Haus Heckendorn führen. Ohnehin gab es in der Vergangenheit immer wieder böses Blut zwischen den Häuser Heckendorn und Wolkentrutz und der kämpferische Junker Welferich von Wolkentrutz ist für seine Politik der harten Hand berüchtigt.
Noch schlimmer traf es eine Reisegesellschaft zwischen Orbaswall und Maradom, die man allesamt im Schlaf ausraubte und ermordete. Und auch im Farindel gibt es zahlreiche unnatürliche Geschöpfe wie die düstere Feenritterin Raraen und ihrem Gefolge aus Raben und Krähen. Schon seit Jahrhunderten bringt sie den Menschen in der Nähe des Farindel Leid und Verderben. So mancher Heckenreiter glaubt, dass Raraen die Familie von Raugrim Albarung einst ermordete. Doch auch der gefürchtete Blutbaum Môrkaldur soll immer wieder ahnungslose Menschen verschleppen uns sich am Fleisch und Blut seiner Opfer laben. Selbst die bösartige Hexe Ylgara verbreitet immer wieder Unheil und Schrecken. Man sagt, dass selbst Graf Arlan nach seiner Rückkehr nur knapp dem Tode entkommen sei, als ein mächtiges Feenwesen sein Gefolge in der Nähe von Feenhain angriff.
Als zuvörderst dem Grafenhaus verpflichtete Einheit und von diesem auch unterhalten, haben die Heckenreiter ihren bedeutsamsten Verbündeten üblicherweise im Grafen selbst. So erhielten alle Kriegsversehrten und Veteranen des Feldzugs gegen Haffax Ackerland und Nutzvieh vom Grafenhof für ihre Familien, um ihnen so die Gründung einer eigenen Hofstätte zu erleichtern. Mit dieser Schenkung beweist Graf Arlan einmal mehr, dass er sich auch dann noch um das Wohlergehen seiner Streiter sorgt, wenn diese zu alt oder zu schwach sind, ihm ein weiteres Mal in die Schlacht zu folgen. Ihre eigene Scholle wissen die Heckenreiter wohl zu schätzen, ist ihnen doch so unabhängig von Rang und Namen ein achtbarer Lebensabend vor den Toren Bredenhags beschieden. Besondere Unterstützung erfahren die Heckenreiter auch durch jene Familien edler Abkunft, welche bereits seit Generationen ihre Zweit- und Drittgeborenen der Grenzwacht zur Anstellung anempfehlen.


Erscheinungsbild und Symbole

Gemeinhin erkennt man einen gräflichen Grenzreiter an seiner grünen Tunika, die ihm bis zu den Knien fällt, Reiterschlitze oder Geren aufweist und aus Leinen oder Wolle besteht. Heckenreiter, die viel auf die alten Sitten und Bräuche geben, haben den Saum ihrer Tunika mit kunstvollen Stickereien verziert. Hier künden dann die Darstellungen bezwungener Gegner und überstandener Gefahren von den Ruhmestaten ihres Trägers. Einige Heckenreiter schmücken ihre Tunika aber auch gern mit den Darstellungen von Fabel- und Feenwesen. Sie verfügen nicht selten über einen größeren Einblick in die Mysterien des Farindelwaldes, pflegen oft eine respektvolle Beziehung zu seinen eigenwilligen Bewohnern und stellen sich den grausamen Bedrohungen aus der Anderswelt oftmals noch entschiedener entgegen. Beliebt sind auch stilisierte Abbildungen von Tieren. Diese sollen mit ihren zugeschriebenen Stärken den Reiter vor Unheil bewahren. Über seiner Tunika trägt der Heckenreiter zumeist eine zweite Tunika aus braunem Leder. Diese fällt zwar ebenfalls weit über die Oberschenkel, ist aber etwas kürzer geschnitten und verdeckt so nicht gänzlich die aufwendig gestalteten Stickereien der Untertunika. Darüber wird dann gerne eine rustikal anmutende Lamellenrüstung aus gehärtetem Leder getragen. Um den Reiter im Kampf noch besser vor seitlichen Beintreffern zu schützen, besitzt diese oftmals zusätzliche Schenkeldecken und ebenso einen verstärkten Schulter- und Oberarmschutz. Einige Grenzreiter nennen aber auch ein kostbares Kettenhemd ihr Eigen, welches vorne und hinten mit einem Reiterschlitz versehen ist und über einem Gambeson getragen wird. Eine Gugel findet zu jeder Jahreszeit Verwendung und wird gerne in den Farben des Waldes getragen. Diese wird gerne mit Eicheln und Eichenblätter stilisiert. Ohnehin sind grüne, braune und graue Wollstoffe sehr beliebt bei der Grenzwache, da man mit ihnen leichter zwischen Wacholder, Eiche und Fels verschwindet. Um den Reiter besser vor dem beständigen Westwind und nasskalten Nebel im Herbst und Frühling, sowie vor Schneefall im Winter zu schützen, gehört ferner ein dichter Umhang aus schwerem Lodenstoff zur typischen Ausrüstung eines Heckenreiters. Der Umhang ist oftmals bodenlang und besitzt einen halbkreisförmigen Schnitt mit weiter Kapuze. In der Nacht dient der widerstandsfähige Umhang zudem als wärmende Decke. Auch er wird zumeist in den Farben Grün oder Braun getragen und so mag es kaum verwundern, dass auch dieses beliebte Kleidungsstück ebenfalls gerne aufwendig verziert wird. Zum Schutz des Kopfes trägt man auf dem Haupt fast immer einen konischen Helm mit einem breiten Nasal. Zur besseren Verteidigung führt man zudem einen Rundschild bei sich. Man schätzt seine einfache Handhabung im Kampf und kann mit ihm auch im Schildwall kämpfen. Daher ergänzt dieser seit der Herrschaft der Flussdrachen das gemeinsame Erscheinungsbild der Gemeinschaft. Damals wie heute finden sich über dem grünen Schild in Silber gehaltene Abbildungen von Pferden, welche auch hier häufig individuell gestaltet sind. Im Sattel kämpft man gerne mit dem Speer, welcher auch als Wurfwaffe Verwendung findet und eine Länge von bis zu zwei Schritt erreichen kann. Ebenso erfreut sich der Albernische Langbogen, aber auch das Gaoraith, das Albernische Wurfbeil, großer Beliebtheit. Mit ihrer Hilfe ist man in der Lage lautlos und überraschend zuzuschlagen. Im Nahkampf setzt man hingegen auf altbewährte Waffen wie Axt und Schwert. Gerade das Schwert weist bei traditionsbewussten Familien und edlen Häusern stets einen eigenen Namen auf und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Zu guter Letzt trägt jeder Heckenreiter noch ein langes Jagdmesser oder das allseits beliebte, einschneidige Albernische Kurzschwert bei sich – auf Alberned auch (…) genannt.

Struktur

Nach der Rückkehr von Graf Arlan Stepahan zu den alten Traditionen und Gesetzen der Heckenreiter, sieht man wieder öfter die alten Rossscharen durch die Lande ziehen. Eine Rossschar besteht für gewöhnlich aus sieben Mann. Ihr können bis zu sechs Heckenreiter angehören, die üblicherweise von einem erfahrenen Schildmeister befehligt werden. Ein Schildmeister steht in der Regel seit mindestens zwölf Jahren in den Diensten der Grenzwacht und hat sich durch große Tapferkeit, einen geschickten Schwertarm und besonderen Einfallsreichtum ausgezeichnet. Für gewöhnlich werden die Mitglieder einer Rossschar vor jedem Erkundungsritt neu zusammengestellt, um trügerische Gewohnheiten zu vermeiden und die Wachsamkeit hoch zu halten. Zehn Rossscharen bilden einen Rossbund. Ein voller Rossbund umfasst 70 Mann und wird von einem Rittmeister befehligt. Dieser verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis von Strategie und Taktik, besitzt eine große Durchsetzungskraft und genießt unter seinen Waffenbrüdern besonders hohes Ansehen.
Gegenwärtig dienen in der Grenzwacht etwas mehr als 30 Heckenreiter. Einige von ihnen sind gestandene Recken die schon seit vielen Jahren mit ihrem Schwertarm die Heckenlande beschirmen und inzwischen schon dem vierten Grafen folgen. Ein weiteres Drittel besteht aus erfahrenen Veteranen, die sich unlängst in der Wildermark (1035 BF – 1036 BF) und den Schwarzen Landen (1039 BF – 1040 BF) auszeichnen konnten. Dazu kommen noch einmal etwa 20 Rekruten im Alter von zehn bis zwanzig Jahren, ein überschaubares Gesinde und einige Handwerker in Hreodwulfs Wacht. Im Vergleich zu den glorreichen Jahren unter Graf Jarold Herlogan nimmt sich die Anzahl der Heckenreiter aber geradezu bescheiden aus. Aus diesem Grund hat Bannerträger Edowain Vialigh auch den Auftrag erhalten in der gesamten Grafschaft nach geeigneten Männern und Frauen zu suchen, um die Reihen verlässlich zu verstärken.

Der Bannerherr

Als Befehlshaber der Heckenreiter beschäftigt sich der Bannerherr vornehmlich mit den tagtäglichen Pflichten der Heckenreiter und hat in allen Fragen das letzte Wort. Er entscheidet beispielsweise welche Heckenreiter für den nächsten Erkundungsritt ausgewählt werden und wer diesen anführt. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn gleich mehrere Heckenreiter im Rang eines Schildmeisters mit ein und derselben Rossschar ausrücken. Ebenso obliegt es ihm einen Bannerträger zu ernennen. Darüber hinaus hat er die Pflicht alle bedeutenden Geschehnisse der Grenzwache in das Buch der Taten zu schreiben – der Chronik der Heckenreiter. Seit der Regentschaft von Gräfin Andara Herlogan ist es üblich, dass sich die Heckenreiter ihre Anführer selbst erwählen. Jeder Heckenreiter darf einen anderen vorschlagen, den er für geeignet hält, der Heckenwacht als achtbarer Bannerherr vorzustehen. Gemäß diesem alten Privileg besitzt jeder Grenzreiter eine Stimme, ganz gleich ob er aus einem einflussreichen Adelshaus stammt, oder der Sohn eines Bauern ist. Letztlich wird derjenige zum neuen Anführer gewählt, der mehr als die Hälfte aller Stimmen auf sich vereinen kann. Dieser befehligt die Heckenreiter dann meist bis zu seinem Tode. Er scheidet nur dann früher aus seiner Stellung, wenn er vor dem Grafen auf alle Vorrechte seines Ranges verzichtet, oder er sich nicht mehr alleine im Sattel halten kann. Zwar liegt es letztlich allein beim Grafen der Wahl eines neuen Bannerherrn auch seine Zustimmung zu geben, doch kam der Grafenhof dem Wunsch der Heckenreiter beinahe immer nach. Obschon diese alte Sitte ungewöhnlich erscheint, hat sie den Heckenreitern in ihrer langen Geschichte keine schlechten Dienste erwiesen und jeder Versuch mit dieser Tradition zu brechen, hatte niemals lange Bestand. Dennoch kommt es vor, dass der Graf einem Recken sein Vertrauen schenkt, der nicht aus den Reihen der Heckenreiter stammt. So geschehen 1035 BF als Jaran von Heckendorn von Gräfin Maelwyn Stepahan zum Befehlshaber der Heckenwache ernannt wurde.

Der Grüne Rat

Dem Bannerherrn steht beratend der Grüne Rat zur Seite. Er hat sieben Mitglieder von denen viele direkt von der Gemeinschaft bestimmt werden. Ein ungeschriebenes Gesetz der Wache besagt, dass oftmals nur jene Kämpen von der Gemeinschaft in das honorable Amt eines Rates gewählt werden, die der Heckenwacht schon sehr lange in unverbrüchlicher Treue dienen. Die Abhandlung Mit Ross, Schild und Ehr – ein Leben im Dienste der Heckenwache von (...) begründet diese Sitte mit folgendem Hinweis: "Diese altgedienten Recken haben zwar ihre Schuldigkeit im Sattel längst getan, gehören aber noch lange nicht zum alten Eisen, da sie der Gemeinschaft als geschätzte Ratgeber von weitaus größerem Nutzen sind."

  • Der Rittmeister befehligt einen Rossbund aus 70 Heckenreitern. Er ist der stellvertretende Befehlshaber der Heckenreiter. Neben dem Bannerherrn wird auch der Rittmeister von der Gemeinschaft gewählt. Das Amt des Rittmeisters ist seit Jahren vakant, da die Leichte Reiterei bislang nicht die Sollstärke eines Rossbundes erreichte.
  • Der Bannerträger repräsentiert die Gemeinschaft nach außen. Bisweilen wird er mit heiklen Aufträgen betraut. Ihm obliegt die große Verantwortung das ruhmreiche Banner der Gräflich Bredenhager Grenzwacht mit dem Bildnis von Hreodwulf Herlogan in die Schlacht zu führen. Der Bannerträger wird stets vom Bannerherrn ernannt.
  • Der Burgmeister ist vor allem für die Verteidigungsbereitschaft von Hreodwulfs Wacht verantwortlich. Dazu zählt auch die regelmäßige Kontrolle des Mauerwerks auf Beschädigungen. Ihm untersteht auch der Steinmetz der Kaserne. Nach Rücksprache mit dem Bannerherrn teilt der Burgmeister die Männer und Frauen zu den Wachrundgängen ein, wenn diese nicht auf einer Patrouille sind. Auch für alle Gäste und Bittsteller ist er der erste Ansprechpartner. Er wird von der Gemeinschaft in sein Amt gewählt.
  • Dem Waffenmeister obliegt die Oberaufsicht über die Ausbildung der Rekruten. In seinen Verantwortungsbereich fällt zudem die Aufsicht über die Waffenkammer. Zumeist besitzt er ein herausragendes Waffengeschick. Auch er wird von der Gemeinschaft in sein Amt gewählt.
  • Der Stallmeister ist vornehmlich für die Stallungen und traditionsreiche Pferdezucht verantwortlich. Er verfügt über ein großes Wissen in der Ausbildung von zuverlässigen Pferden. Ihm unterstehen auch die wenigen Pferdeknechte in Hreodwulfs Wacht. Er weist zudem jedem Rekruten ein Pferde zu und auch die Heckenreiter bekommen oftmals aus seiner Hand ihr treues Ross überantwortet. Auch er wird von der Gemeinschaft in sein Amt gewählt.
  • Der Proviantmeister ist für die alltägliche Versorgung der Heckenreiter zuständig. Ihm untersteht auch die Burgküche mit ihren Mägden und Knechten. Er trägt auch die Verantwortung für die Beschaffung aller übrigen Ausrüstung. Auch er wird von der Gemeinschaft in sein Amt gewählt.
  • Der Siegelmeister ist für die anfallenden Schreibarbeiten, sowie für die Besoldung der Heckenreiter und des gesamten Gesindes verantwortlich. Noch bedeutender ist hingegen seine Aufgabe als Bewahrer der alten Schriften und des Wissens der Wache.

Nicht dem Grünen Rat gehört der Burgmedicus an. In seinen Aufgabenbereich gehört besonders die Versorgung von Verletzungen und Wunden, sowie die Heilung von Krankheiten und Gebrechen. Er wird vom Bannerherr ernannt und tritt nicht selten von außerhalb der Gemeinschaft bei.


Herkunft und Stand

Trotz ihrer von Krieg und Kampf geprägten Geschichte legt die verschworene Gemeinschaft nicht allzu großen Wert auf Herkunft und Stand. Wenn man gemeinsam einem Schattenwandler oder einem Schwarzhold gegenübersteht, zählt im Anblick des sicheren Todes der Umstand der eigenen Geburt vergleichsweise wenig. Vielen Grenzreitern ist daher Heldenmut wichtiger als Herkunft. Den Männern und Frauen wird schon nach wenigen entbehrungsreichen Spähritten bewusst, dass es bedeutsamer ist jemanden an seiner Seite zu haben dem man vertrauen kann, als dass es von Belang ist, ob dieser einst in einer windschiefen Kate oder einer herrschaftlichen Burg das Licht der Welt erblickte. So ist es auch kaum verwunderlich, dass mithin einigen Heckenreitern ihre Waffenbrüder näherstehen als ihre leiblichen Geschwister. Ohnehin dürfen nur wenige zweit- und drittgeborene Sprösslinge auf einen Titel oder irgendwelche Pfründe hoffen. Die einzig zu erwartende Zier ist für viele allein die Ehre, die man sich durch seine achtbaren Taten als ein Mitglied der Heckenreiter erwirbt. Gemäß der bemerkenswerten Abhandlung Mit Ross, Schild und Ehr – ein Leben im Dienste der Heckenwache von (…), ist die hervorragende Disziplin der Einheit vor allem auf dieses große Verantwortungsbewusstsein eines jeden Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft zurückzuführen, sowie den tieferen Sinn, den die Heckenreiter ihrem Leben beimessen.


Aufnahme, Ausbildung und Initiation

In einigen Adelshäusern gilt es noch immer als eine Frage der Ehre, einen seiner zweit- und drittgeborenen Kinder zur Heckenwache zu schicken. Andererseits lässt womöglich das Vermögen der Eltern auch keinen weiteren Ritterschlag zu – noch eine kostspielige Ausbildung in einer Kriegerakademie, oder einer Kadettenschule. Während sich manche Sprösslinge bei frommer Gesinnung gerne in den Dienst der Götter stellen, streben andere nach einem Empfehlungsschreiben an den Bannerherrn, um eine rondragefällige Ausbildung zu erhalten. Und der stolze Adel der Heckenlande wählt für seine Kinder zumeist eher den Weg nach Burg Bredenhag, als nach Havena, Winhall oder Abilacht zu ziehen. Aber auch viele Freie, meistens selbst ehemalige Heckenreiter, versuchen ihre Nachkommen der Wache anzuempfehlen. Diese beginnen dann zumeist im Alter von zehn Jahren, nach bestandener Aufnahmeprüfung mit ihrer etwa achtjährigen Ausbildung. Die Grünschnäbel erhalten drei Mahlzeiten am Tag, ein warmes Bett im gemeinschaftlichen Schlafsaal und vor allem den Zugang zu Bildung. Den Kern der Kampfausbildung bildet die tödliche Beherrschung von Schild, Schwert und Bogen. Ebenso großen Wert wird auf den sicheren Umgang mit dem Pferd gelegt. Des Weiteren lernen sie das entbehrungsreiche Leben in der Wildnis kennen und erlernen, einen sicheren Unterschlupf für die Nacht zu finden, Tierfährten zu lesen, unbemerkt eine Landschaft zu durchqueren sowie das Wissen um die Heilkraft von verschiedenen Pflanzen. Sie erfahren, wie man rechtzeitig einen Hinterhalt erkennt und selbigen auch legt. Die Ausbildung ist für alle gleichermaßen schonungslos, und nicht wenige Rekruten sind den strengen Anforderungen der Grenzwacht nicht gewachsen.
Die Initiation ist ebenso legendär wie gefürchtet. Sie findet nicht selten im Winter statt und erstreckt sich über mehrere Tage. Ausgestattet mit Schwert und Schild, ihrem Lodenumhang und einem wattierten Waffenrock, Proviant für einen Tag und ihrem Wissen, müssen sich die Anwärter den Gefahren der unerbittlichen Wildnis stellen. Besonders berüchtigt bei der Initiation ist der Farindelwald. Manche Rekruten werden aber auch von einer Hundemeute wie waidwundes Wild quer durch die Heide gehetzt, während andere das Dakenmoor zwischen Waller und Yennalin durchqueren müssen.

Nach erfolgreicher Initiation, die nur ein einziges Mal wiederholt werden darf, stellt ihnen der Grafenhof ein eigenes Pferd und eine hervorragende Ausrüstung von großem Wert zur Verfügung. Sie treten ihren Dienst zudem in der Gewissheit an, dass der Grafenhof sie ansehnlich entlohnt.
Es gibt aber auch immer wieder Männer und Frauen, die sich erst in späten Jahren den Heckenreitern anschließen. In diesem Fall benötigen die Anwärter zwei Leumundszeugen. Diese sind in der Regel tadellose Mitglieder der Heckenreiter, stammen aus dem Landadel, oder sind bedeutsame Mitglieder der Grafenhofhaltung. Hier entscheidet der Bannerherr wie die Initiation dieser Anwärter verläuft und kann von beschwerlichen Prüfungen bis zu einer umjubelten Aufnahme des Anwärters reichen, wenn dieser bereits allseits bekannt ist und sein Schwertarm eine Stärkung der Gemeinschaft verspricht. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle auch das Bredenhager Bogenfest sein. Dem jährlichen Gewinner wird selbstredend ebenfalls eine Anstellung offeriert.

Der Erkundungsritt

Ein typischer Erkundungsritt führt eine Rossschar durch die gesamte Grafschaft und kann einen ganzen Götternamen dauern. Welchen Weg die Rossschar dabei nimmt hängt oftmals von der Order des Bannerherrn ab. Es ist üblich einen größeren Teil der Wegstrecke an der Grafschaftsgrenze und auf dem Heckenweg zu patrouillieren, darüber hinaus reiten die Heckenreiter aber auch aus freien Stücken zu abgelegenen Dörfern, um auch hier nach dem Rechten zu sehen. Üblicherweise kehrt man für die Nacht in einer Herberge oder gleich auf einem gräflichen Lehen oder der Burg eines vertrauenswürdigen Vasallen ein. Nicht selten müssen die Heckenreiter ihr Nachtlager aber in der Wildnis aufschlagen. Gräfin Maelwyn Stepahan hat im Sommer 1039 BF ein Gesetz erlassen welches den Adel aufruft den Heckenreitern ein sicheres Obdach für die Nacht und ein angemessenes Mahl zur Verfügung zu stellen. Nach Abschluss der jeweiligen Aufgabe kehren die Reiter dann wieder nach Burg Bredenhag zum Rapport zurück.


Burg Bredenhag – die Heimstatt der Heckenreiter

Mit Hreodwulfs Wacht verfügen die Heckenreiter über eine Heimstatt am Fuße des Madasteins. Die überschaubare Burg bildet zugleich einen Teil der Dorfbefestigung und verfügt neben einem großen Hauptgebäude auch über mehrere Wirtschaftsbauten und eine große Stallung.


Ausgewählte Mitglieder der Heckenreiter

Befehlshaber

  • Bannerfrau Branwen von Heckendorn Ritter (*1011 - Alter: 34, kupferne Locken, Feenküsschen, Frohnatur, auffällige Narbe auf linker Gesichtshälfte, charismatische Anführerin aus dem alten Adel, aufmerksame und entschlossene Kämpferin)

Der Grüne Rat

  • Rittmeister (bis auf weiteres vakant)
  • Burgmeister
  • Stallmeister
  • Proviantmeister

Schildmeister

  • Schildmeister Arwain Iomhar (*1000 - Alter: 45, lichtes dunkelblondes Haupthaar, Narbe unter dem rechten Auge, feennahe Gesinnung, abergläubisch, sangesfreudig, beliebter Geschichtenerzähler und vortrefflicher Schwertkämpfer)
  • Schildmeister Jorm Dunkelholz (*998 - Alter: 47, dunkelblonder Vollbart, wettergegerbtes Gesicht, feennahe Gesinnung, meisterlicher Lautenspieler, weitgereister Streiter)
  • Schildmeister Paergrim Grünschild (*992 - Alter: 53, breites Gesicht, struppiger grauer Vollbart, geradlinig, stur, wohlbeleibt, autoritätsgläubig, wuchtiger Schildkämpfer)
  • Schildmeister Cethern ui Falrun (*997 - Alter: 48, kurzgeschnittenes braunes Haupthaar, Vollbart, gedrungene Statur, volksnah und trinkfest, abergläubisch, unerschrockener Axtkämpfer)
  • Schildmeister (…) ui Maldar

Heckenreiter

  • Heckenreiter Raugrim Albarung Ritter (*989 - Alter: 56), grauer Vollbart, breitschultrig, ehemaliger Befehlshaber, graue Eminenz der Heckenreiter mit zahlreichen Narben und düsterer Vergangenheit, meisterlicher Schwertkämpfer)
  • Heckenreiter Jorwin Schwarzfeuer (*999 - Alter: 46), kastanienbraune Haare, hagere Gesichtszüge, lange Narbe am Hals, wissbegierig, trinkfreudig, eindrucksvoller Bogenschütze)
  • Heckenreiter Faerwyn Erlenschwarz (*1004 - Alter: 41), abgekämpfte Erscheinung, dunkle Augenringe, aufbrausendes Gemüt, Alpträume, auf der Suche nach seinem Schicksal)
  • Heckenreiterin Nurdana Dunkelwald (*1002 - Alter: 43), offenes Gesicht, kräftige Statur, patriotisch, freiheitsliebend, gerade heraus)
  • Heckenreiterin Siona Aldewen (*1005 - Alter: 40), rotblondes Haar, anmutige Erscheinung, misstrauisch, schweigsam, geübte Bogenschützin, kundige Waldläuferin)
  • Heckenreiterin Talwen Vialigh Ritter (*1019 - Alter: 26), braunhaarig, oftmals mürrisch, feennah, heimatverbundene Jungritterin), wuchs mit der Tradition auf, dass die Familie Vialigh den Heckenreitern schon immer verbunden war, daher entschied sie sich nach dem Ritterschlag nicht auf Aventurie zu gehen, sondern sich für einige Zeit den Heckenreitern zu verpflichten. Die Waffenmeisterin Anndra Vialigh ist ihre Tante, Bannerträger Edowain Vialigh ihr Großoheim.
  • Heckenreiterin Firunwen Waidtmann (*1020 - Alter: 25), orangerotes Haar zu einem dicken Zopf gebunden, drahtige Statur, schweigsam, versierte Waldläuferin und erfahrene Heilkundige, erfahren mit dem Speer wurde am Ende der Heckenfehde, als die Häuser Stepahan und Hohenfels das Schicksal des Broch Beorcs aufgearbeitet haben, als Zeichen des guten Willens und des Friedens den Heckenreitern versprochen. Doch erst am Ende Ihrer Ausbildung wurde sie gen Bredenhag entsendet.
  • Ronhar ui Gairun
  • Roana Todreiter
  • Scanlin Tobar
  • Gebawen Gutknecht
  • Ardach Rossknecht
  • Rowena Plattenhardt
  • Alburia ni Imubar
  • Efferdan Schilfbinder
  • Ungold Schartenhieb
  • Travian Halmacker

Anwärter

  • Firudan ui Falwar (*1029 - Alter: 16)
  • Ioric Schwarzfeuer (*1025 - Alter: 20)
  • Riondara Iomhar (*1030 - Alter: 15)

Ausgewählte Gefallene der Heckenreiter