Haus Vialigh

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Haus Vialigh
Wappen haus vialigh.png
Lehen: Edlenherrschaft Unkengrund
Stammsitz: Broch Glennbarr
Region: Heckenlande
Oberhaupt: Leanna Vialigh
Kultur: Alteingesessen
Gehört zu: Junger Adel
(Rückkehr der Drachen)
Herkunft: Kaiserlosen Zeit
Wappen: Roter Aal auf schrägrechtem silbernen Wellenschnittbalken auf blauem Grund
Charakter: ritterlich, erdverbunden, volksnah


Wohlstand: gering
Einfluss: gering


Gesinnung
Bürgerkrieg: isoristisch
Unabhängigkeit: loyalistisch


Angaben von: 1040
Betreuer: Tanflam

Das Haus Vialigh ist ein junges Edlengeschlecht mit Lehen in der Baronie Tommeldomm.

Eine Einnahmequelle ist die Fischerei und der Verkauf von Aalfisch aus dem Gemhar.


Herkunft

Die Familie ist seit der Kaiserlosen Zeit (909 BF) belehnt. Der Ahnherr des Hauses Vialigh war vor der Erhöhung Spross einer alteingesessenen Fischerfamilie aus der Region der Gemharmündung und soll durch beherztes Eingreifen Lanval ui Llud vor dem Ertrinken im Fluss gerettet haben, indem er boshafte Flussgeister besänftigte, welche den Graf von Bredenhag angeblich ertränken wollten. Graf Lanval soll sehr dankbar gewesen sein und vertraute zugleich auch auf die Verschwiegenheit des gutbeleumdeten Fischers! So kam die Familie auch zu dem Beinamen "die Verschwiegenen". Der Fischer durfte, da nun zu Adel erklärt, die Ruine eines alten Brochs am unteren Gemhar beziehen und bekam den Auftrag, von dort aus Wacht über Land und Fluss zu halten. Die heutigen Generationen nehmen diesen Auftrag immer noch sehr ernst.

Charakter und politische Haltung

Durch ihre niedere Herkunft als einfache Fischer hat sich das Haus Vialigh eine stete Verbundenheit mit dem Land und vor allem dem Fluss bewahrt. Ebenso wie der traditionsreiche Altadel pflegen sie mystische Bräuche, wie z.B. besänftigende Opfer an die Flussgeister und Wassernymphen. Man bestreitet nicht, dass es im nahen Farindelwald und den umliegenden Gegenden Feen und andere 'Andersweltler' gibt, man ist jedoch dem Gefolge des Flussvaters eher zugetan. Diese Nähe hat einige Brauchtümer kultiviert: u.a. werden Neugeborene im Gemhar "getauft", um mit den Flussgeistern Frieden zu schließen, desweiteren lässt man das Gefolge des Flussvateres am derischen Leben teilhaben, z.B. indem man nach dem Schlachtfest im Herbst Speis und Trank in Holzschalen den Fluss hinabtreiben lässt. Bei Feierlichkeiten werden dem Gehmhar auch gerne alltägliche Geschenke überantwortet, um den Fluss milde und gewogen zu stimmen.

Die Vialighs pflegen freundschaftliche Bande zu ihren Nachbarn, auch jenen außerhalb Tommeldomms, auch wenn man vielleicht nicht immer einer Meinung ist. Die Mitglieder gelten als bodenständig und umgänglich, obwohl sie mit den Jahren den alten Broch (der noch aus den Uralten Zeiten stammt) zu einer kleinen wehrhaften Burg ausgebaut haben, in der sie sich vor Gefahr und Feind verschanzen, bis das Unheil abgewendet ist. Trotz oder vielleicht gerade deswegen, weil es ihnen an Hochnäsigkeit fehlt, wie junge, zu Ehre gekommene Häuser oftmals zeigen, sind die Herren beim einfachen Volk überaus beliebt. Nicht zu letzt, weil abeim jährlichen Fisch- und Aalfang (jeder 1. Efferdtag im RON) ausnahmslos jedes Familienmitglied mit anpackt, um einen guten Fang zu machen.

Die Familienmitglieder des Hauses Vialigh stehen in Treue zum herrschenden Grafenhaus Stepahan und Vogt Turon Taladan und sehen sich selbst als bewahrende Stütze des herrschaftlichen Rechts. Als Grenzwächter behüten sie schon seit etwa hundert Jahren das östliche Gemharufer und verteidigen die Grenzen der Heckenlande gegen jedwede Gefahren aus dem Nordwesten, daher gebietet es die Ehre, dass das Haus Vialigh in jeder Generation einen Heckenreiter stellt.

Der Zusammenhalt innerhalb der Familie ist groß – wobei die charakterstarken Vialigh-Frauen oftmals das Sagen haben.

Stammbaum