Haus Stepahan

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Haus Stepahan
Wappen haus stepahan.png
Wir weichen nicht
Lehen: Baronie Draustein (Stammlehen),
Grafschaft Bredenhag,
Baronie Wallersrain,
Gräflich Bredenhag,
Gräflich Tommeldomm,
Edlenherrschaft Feenruh,
Ritterherrschaft Crann Ferhal,
Ritterherrschaft Albenblick
Stammsitz: Burg Draustein
Region: Abagund
Heckenlande
Oberhaupt: Arlan Stepahan
Kultur: Alteingesessen
Gehört zu: Uradel
(Bragold-Ära)
Herkunft: Ursprünge in der Siedler-Zeit, Kriegeraristokraten seit der Bragold-Zeit
Wappen: schreitender silberner Löwe auf rotem Grund
Charakter: rondrianisch,
aristokratisch,
ahnenstolz
Verbündete: zahlreiche Adelshäuser in den Eigenlehen, Haus Farnwart, Haus Windisch, Haus Glenngarriff, Haus Fenwasian, Haus Crumold, Haus Bennain, Haus Taladan, Haus Wellenstein, Haus Falkraun, Haus Kerkall, Haus Heckendorn


Wohlstand: sehr groß
Einfluss: sehr groß


Gesinnung
Bürgerkrieg: loyalistisch
Unabhängigkeit: loyalistisch


Angaben von: 1040
Betreuer: Taladan


Herkunft

Das zum Uradel zählende Adelsgeschlecht führt seinen Ursprung auf den sagenumwobenen Recken Stepahan zurück. Vor mehr als 1700 Jahren soll dieser noch zur Zeit des alten Reiches an der Seite von Selma Bragold gegen die Schwarzpelze im großen Ork-Aufstand gestritten haben.
Mit Beginn der Bragold-Zeit, gehören die namentlich bekannten Stepahan zum kriegerischen Rückgrat des jungen Fürstentums, was die Familie zu einem der ältesten Adelshäuser des gesamten Raulschen Reiches macht. Ein Anspruch den gemeinhin auch niemand bestreitet. Es ist anzunehmen, dass das Geschlecht als lokaler Potentat im großflächigen Regnum der bosparanischen Provinz Nordmarken, die Urbarmachung der Lande am Unterlauf des Großen Flusses beförderte. Seit jener Zeit ist der Stammsitz des altehrwürdigen Hauses Burg Draustein. Von hier herrschen sie mit harter Hand über ihr gleichnamiges Stammland.


Charakter

Das Streben nach Ehre und Tugendhaftigkeit gehört zum ideellen Selbstverständnis des uralten Hauses. Seit mehr als siebzehn Jahrhunderten, bringt die Familie nun schon achtenswerte Streiter hervor, die es stets verstanden, ihre Stammlande mit Schwert und Schild umsichtig zu verteidigen und weitergehende Interessen, mit eingelegter Lanze zu erringen. Aus diesem Grunde ist die Natur des Kriegshandwerkes einem Stepahan ebenso vertraut, wie die traditionsreiche Geschichte des eigenen Hauses.

Mitglieder von Haus Stepahan zeigen in der Regel nur untergeordnetes Interesse für die Sorgen und Nöte der einfachen Landbevölkerung. Gegenüber den in Draustein lebenden Menschen, herrscht die Familie rigide und absolut. Mehr als die Hälfte der Bewohner Drausteins sind leibeigene Bauern, die so genannten Grundholde. Sie sind sesshaft und bewohnen zumeist kleine Hofstätten die einem regierenden Ritter des Hauses unterstehen, zumeist einem Weißen Löwen. Nicht wenige Grundholde haben Angst vor den Angehörigen des alten Geschlechts. Herrschaftliche Anordnungen sind gefürchtet, unumstößlich und müssen stets gewissenhaft befolgt werden. Aufsässigkeit wird nicht geduldet und Vergehen nur selten milde bestraft.


Politische Bestrebungen

Machtanspruch und Selbstverständnis

Die Mitglieder von Haus Stepahan verstehen sich als die rechtmäßigen Herren der Lande am Unterlauf des Großen Flusses. Beachtenswerterweise leiten sie ihren Herrschaftsanspruch nicht aus den vielen urkundlich bezeugten und bestätigten Belehnungen der zeitweilig regierenden Herrschergeschlechter wie den Bragold, Ulaman oder Bennain ab, sondern vielmehr aus einer schicksalhaften Verbindung zu dem Land am Unterlauf des alten Stroms. Bereits ihr Urahn kämpfte an der Seite von Selma Bragold gegen die Schwarzpelze und seine Nachkommen folgten Ardis Bragold vor die Tore Gareths, um sich hier den Legionen des despotischen Fran-Horas entgegenzustellen. All dies zu einer Zeit, als man weder die Namen noch die Taten manch eines anderen alten Hauses am Großen Fluss vernahm. Aus diesem Grund ist die Familie besonders stolz auf ihre Blutslinie, die sie nach eigenem Selbstverständnis erhöht und auszeichnet. Einige Mitglieder von Haus Stepahan vermissen ihren einstigen Einfluss und Besitzstand, der sich in den Dunklen Zeiten von ihrer Heimstatt Draustein, bis in das Mündungsdelta des Großen Flusses, sowie in den zentralen Abagund erstreckte. Die Familie stellte sich viele Jahrhunderte tapfer der anbrandenden Flut der 'Torwjaler' entgegen, die ihren alten Machtanspruch im Tal des alten Stromes Jahr für Jahr zurückdrängte. Aus diesem Grund hält man auch den Flussleuten ihren raschen und unrechtmäßig empfundenen Aufstieg immer wieder vor, der nicht selten zu Lasten der eigenen Familie ging. Daher begegnet ein Stepahan den Angehörigen der Flussleute zumeist mit großem Misstrauen. Im Verlauf der Dunklen Zeiten entstand so vermutlich auch der Sinnspruch: 'Wir weichen nicht'. Dieser steht stellvertretend für das bisweilen eigensinnige politische Handeln der Familie, welches in der Tradition der 'albernischen Fryheyt' wurzelt.

Mittel

Da die zwölf ritterlichen Tugenden das wichtigste Leitgestirn innerhalb des Hauses bilden, versucht man auch auf dem Feld der Staatskunst mit Anstand und Ehre zu agieren. Im Intrigenspiel ist man weder leidenschaftlich noch besonders begabt. Dennoch sind der Familie politische Winkelzüge nicht völlig fremd, wenngleich man sie eher zurückhaltend und vorsichtig nutzt. Eine alte Drausteiner Redensart besagt, dass 'die Stepahan nichts und niemanden vergessen'. Zu keiner Zeit versäumte es die Familie das zu vergelten was gegeben wurde: Achtung mit Liebe, Treue mit Schutz, Eidbruch mit Strafe und Niedertracht mit der kalten Macht des Stahls.

Verbündete sucht man vorzugsweise unter den alten Häusern. Hier ist besonders das Haus Fenwasian zu nennen, dem man sich brüderlich verbunden fühlt. Mit den Steinvasallengeschlechter Taladan, Wellenstein und Falkraun unterhält man eine traditionelle Schicksalsgemeinschaft. Aus dem Blut dieser Häuser rekrutieren sich die Ritter des Schwertbunds der Weißen Löwen als getreue Hausmacht des Hauses Stepahan. Anlässlich seines Rondra-, Hesinde- und Traviabundes mit der Edlen Aife von Nymphensee auf der Honinger Heerschau im Travia 1039 BF wurde dem Bredenhager Heermeister Morgan Kerkall von Baron Arlan Stepahan ebenfalls die Steinvasallen-Würde zuerkannt.


Zeitgeschichtliche Entwicklungen

Haus Stepahan kämpfte in besagter Schlacht auf Seiten der aufständischen Freiheitskämpfer gegen die Truppen von Kaiser Reto.

In dem beginnenden Thronfolgekrieg erklärt sich Haus Stepahan für keine der beiden Seiten.

Da Gräfin Rhianod ni Llud von Bredenhag ihre Vasallen nicht zum erwarteten Heerbann gegen die umtriebige Usurpatorin Isora von Elenvina rief, verhält sich auch Haus Stepahan politisch zurückhaltend. Selbst als sich mit Baron Menno Stepahan von Albentrutz, ein Widersacher seiner weitläufigen Verwandtschaft aus Draustein auf die Seite der Thronräuberin schlägt, erklärt sich Baron Tuachall Stepahan erst spät für die Seite von Haus Bennain.

Einige Mitglieder von Haus Stepahan und der Weißen Löwen neben auf der Rückreise von einer Pilgerfahrt ins Bornland an der Zweiten Schlacht auf den Silkwiesen teil.

Haus Stepahan unterstützte bereitwillig die Unabhängigkeit Albernias. Königin Invher entsprach dem Idealbild einer rondragefälligen Monarchin. Daher hatte man erneut große Sympathien für die Sezessionspolitik der Delphinkrone. Des Weiteren war sich der Löwenrat sicher, dass in einem unabhängigen Königreich der alteingesessene Adel wieder an Macht gewönne, da die Krone mehr denn je zur Verteidigung des Landes auf die alten Häuser angewiesen sei. Einige Adlige führen das Bekenntnis von Haus Stepahan zu Königin Invher hingegen auf ein verlorenes Götterurteil zurück, in dem Baron Dhearic Stepahan gegen Baron Corvin von Niriansee das Nachsehen hatte.

Nach der Schlacht bei Crumolds Auen erhöhte Invher ni Bennain Maelwyn Stepahan mit der Grafenwürde über Bredenhag. Haus Stepahan war der Krone durch diesen unerwarteten Gunstbeweis zu Dank verpflichtet und nahm die dargebotene Hand pflichterfüllend an.

Die Eroberung von Burg Draustein gleich zu Beginn des Unabhängigkeitskrieges ist bis zum heutigen Tage eine tief empfundene Schmach für das machtbewusste Selbstverständnis von Haus Stepahan. Die Burg gilt als das Herzstück ihrer Herrschaft und wurde zuvor noch nie in Gänze erobert.

  • Der Friede von Abilacht (1032)

Durch die Abbitte vor Kaiserin Rohaja konnte Arlan Stepahan zumindest die Baronswürde über Draustein für sein Haus bewahren. Dennoch traf der zu erwartende Verlust der Grafenwürde über die Grafschaft Bredenhag sowie der Baronswürde über die Baronie Wallersrain die Familie schwer. Obwohl man hier erst vor wenigen Jahren zu Amt und Würden kam, hatte man sich doch im Krieg um Land und Leute verdient gemacht. Nachdem Maelwyn Stepahan zugunsten ihres Sohnes auf die Herrscherwürde über das Stammland der Löwen verzichtet hatte, musste Arlan nun gezwungenermaßen nun auch sein Knie vor einem Flussmann beugen. Es mutete Haus Stepahan seltsam an, dass Graf Cullyn ui Niamad beanspruchte über ihre Heimstatt Draustein zu verfügen und über ein Land zu herrschen, dessen Geschichte und Wesenheit er nach Auffassung von Haus Stepahan niemals gänzlich verstand. Schließlich gab man aber nach um alle Kraft dem Wiederaufbau der Stammlande, der eigenen Hausmacht und der Rückgewinnung des symbolisch bedeutenden Kriegsbanners der Weißen Löwen zu widmen. Gegenüber Graf und Krone blieb man einstweilen bei der konservativen Einfluss- und Machtausweitungspolitik des alteingesessenen Adels. Gesetze, welche die Vormacht des Adels beschneiden, fügt man sich gar nicht oder nur widerwillig.

Mit der Erhebung von Arlan Stepahan zum Baron von Draustein mischt sich Haus Stepahan stärker als zuvor in die politischen Geschicke des siebenwindigen Landes ein. Dabei verfolgte Arlan zwei Ziele: Er will Haus Stepahan zu alter Stärke zurückführen und einen größeren Einfluss auf die politischen Geschicke am Fürstenhof nehmen. Die Impressionen des verlorenen Sezessionskriegs haben Arlan stark geprägt und zu einem politischen Umdenken bewogen. Arlan will das Schicksal seines Hauses und des Landes nicht mehr allein dem Amtsadel in Havena überlassen, der für ihn zumeist die Interessen der Flussleute vertritt. Damit durchbricht er bewusst die bisherige Politik der Zurückhaltung seines eigenen Hauses, welche für ihn zumeist nur auf politische Ereignisse und Entwicklungen reagiert - diese aber selten im Vorfeld mitbestimmt. Aus diesem Grund nimmt Arlan immer wieder an Hof- und Reichstagen teil. Nicht nur aufgrund seiner patriotischen Gesinnung unterstützt er schließlich auch Kronverweserin Idra Bennain bei der Rückführung von verwirkten Privilegien und Freiheitsrechten – einschließlich einer vorzeitigen Krönung von Prinz Finnian. Dabei kämpft Arlan mit seiner Stimme immer wieder gegen die verringerte albernische Bedeutsamkeit an, spricht sich bedachtsam für die Normalisierung der Beziehungen zum Mittelreich aus und macht sich für die Rückgewinnung der vollen Herrschaftsgewalt von Haus Bennain über Albernia stark. (siehe auch Havena Fanfare: Albernia hat wieder einen Fürsten)

  • Stärkung alter Bündnisse

Kurz nach der Rückkehr auf Burg Draustein hielt sich hier zeitweilig Herr Rhonwian Herlogan als dienender Ritter im Gefolge von Baron Arlan Stepahan auf, welches den Beziehungen der beiden alteingesessenen Häusern zugute kam. Auf dem Schicksalsturnier von Winhall (1033 BF) gewann Baron Arlan das sagenhafte Schwert Sians von den Feen mit Namen Feenwut. Dieser Sieg und sein redliches Auftreten stärkte einmal mehr den Bund mit Haus Fenwasian. Aber auch der Bund mit Haus Crumold wurde hier gefestigt, da sich Baron Illaen Crumold, der den Schild des mystischen Helden Sians errang und Baron Arlan persönlich schätzten. Dies war sicherlich der Grundstein für den späteren Traviabund (1035 BF) zwischen Illaen Crumold mit Ilaine vom Draustein – der Schwester von Arlan Stepahan, aber auch der Unterstützung von Haus Crumold zu Gunsten der Grafenkür von Maelwyn Stepahan.

  • Die Rückgewinnung der Grafschaft Bredenhag (1035 BF)

Nach dem Tod des Erzfeindes Jast Irian Crumold fiel die Grafenwürde über Bredenhag auch aufgrund des großen Rückhalts im Adel wieder an Haus Stepahan zurück. Doch die Herrschaft über die Heckenlande ist auch eine Bürde für Haus Stepahan, da die Heimstatt des Hauses – Baronie Draustein – in der Grafschaft Abagund liegt und es in Bredenhag kein vergleichbares Machtzentrum gibt. Aus diesem Grund war es unablässig eine zweite Hausmacht in Bredenhag zu begründen. Mit Baronie Wallersrain verfügte man mit Unterbrechungen bereits seit 1026 über eine passable Machtbasis. Hinzukommen die gräflichen Domänen Bredenhag und Tommeldomm. Eine Ausweitung der Herrschaft über weitere Lehen ist nach Auffassung des Grafenhofes nicht erstrebenswert.

Bereits im Unabhängigkeitskrieg konnte Haus Stepahan seinen Leumund als verlässlicher Bündnispartner stärken. Farindel wollen sie Schild und Schwert sein. Aus diesem Grund respektiert Haus Stepahan die Wünsche und Begehrlichkeiten des Waldes und begründeten zum Schutze des Farindels einen Bannwald. In diesem darf man weder Holz schlagen noch eine Hofstätte errichten.

  • Die Brautschau von Prinz Finnian

Als Kronverweserin Idra Bennain eine Brautschau für den künftigen Fürsten von Albernia ausrief, glich das Bewerberfeld aus Sicht von Haus Stepahan zum einem größeren Teil einer beschämenden Posse. Um politischen Schaden von den Siebenwindigen Landen abzuwenden, sah es Baron Arlan als seine sittsame Pflicht gegenüber der Krone an, mit Talena vom Draustein eine eigene Kandidatin darzubieten. Letztlich hatte der Baron von Draustein aber nicht mit einer so großen Unterstützung von Seiten des albernischen Adels, insbesondere von Haus Fenwasian gerechnet.

  • Der Bund von Flussdrache und Löwe

Der Traviabund zwischen Finnian ui Bennain und Talena vom Draustein ist zwar ein Novum in der Geschichte der Siebenwindigen Lande, verspricht aber auch einen langfristigen Frieden zwischen den Häusern der Flussdrachen und dem Alten Adel.


Und auch ein weiterer Feind der Familie fand den Tod: Lupold von Greifenberg, den man für die rücksichtslose Erstürmung von Draustein verantwortlich macht, bei der viele brave Bewohner dem blutigen Schwertersturm des ruchlosen Soldvolkes der Isora Ulaman von Elenvina erlagen. Er stürzte im Jahr 1033 BF in Weidenau zu Tode, als es auf den Zinnen der Burg zu einem Handgemenge mit Baronin Macha Arodon kam.


Religiöse Ausrichtung

Das Haus Stepahan glaubt an das zwölfgöttliche Pantheon und verehrt besonders die Herrin Rondra. Ihr zu Ehren errichtete man auf Burg Draustein den Sturmtempel der göttlichen Leuin. Auf seinen vier Säulenkapitellen finden sich in der Hochsprache des Alten Reiches die rondragefälligen Tugenden Schutz der Gläubigen, Wahrung der Ehre, Tapferkeit und Verantwortung. Es ist anzunehmen, dass die Stepahan bereits zu Beginn der Dunklen Zeiten, Vorformen der ritterlichen Tugendlehre und der höfischen Lebensart auf Burg Draustein kultivierten.


Tradition und Brauchtum

Als eine der ältesten Familien Albernias und des Raulschen Reiches, legen die Stepahan großen Wert auf altehrwürdige Traditionen und Bräuche. Dies wird insbesondere bei der Namensgebung offenkundig.

Jedes Familienmitglied erhält mit der Geburt den Zunamen ' vom Draustein '. Es darf nur dann den Familiennamen Stepahan führen, wenn es bis zu seinem 21. Tsatag bewiesen hat, dass es einen rondragefälligen Lebensweg beschreitet, nach den zwölf ritterlichen Tugenden strebt und so dem herrschaftlichen Hause alle Ehre macht. Traditionell fällt der 21. Tsatag auch mit dem Zeitpunkt der Schwertleite, oder einer vergleichbaren Initiation zusammen. Falls ein Familienmitglied dieser strengen Lebensführung nicht gerecht wird, oder sich für einen anderen Lebensweg entscheidet, verwirkt es auch das Privileg der achtbaren Namens- und Wappenführung. Es behält zwar seinen Geburtsnamen ' vom Draustein ' bei, scheidet aber gänzlich aus der Erbfolge aus.
Wie viele andere Adelsgeschlechter auch, regelt das altehrwürdige Haus die Erbfolge nach dem Rechtsgrundsatz der Primogenitur, bei der stets der älteste anerkannte Nachkomme, gleich welchen Geschlechts, den gesamten Besitzstand der Eltern erbt. Die Familie lehnt Doppelnamen aus der Verbindung mit anderen Geschlechtern strikt ab. Es entspricht altem Herkommen, dass der Ehepartner eines Stepahan den Namenszusatz ' zu Draustein ' annimmt.

Die Familie pflegt die Hochsprache Garethi und ist stolz auf die aus dem Bosparano übernommenen Lehnwörter. Das landesüblich gesprochene Alberned, ist aufgrund der thorwalschen Prägung verpönt und findet nur selten Verwendung.

Seit der Ära der Priesterkaiser ist es guter Brauch, dass der Schutz des alten Hauses der ruhmreichen Rittergemeinschaft vom Schwertbund der weißen Löwen zu Draustein obliegt. Dem Familienoberhaupt der Stepahan steht seit jener Zeit auch der Löwenrat zur Verfügung. Unter diesen kommt der Pranke des Löwen und der Stimme des Löwen eine besondere Bedeutung zu. Zum Löwenrat gehört auch stets ein Geweihter der göttlichen Sturmherrin, der besonders in klerikalen Fragen ein gewissenhafter Ratgeber ist. Dieser Knappe der Göttin ist nicht selten selbst ein Stepahan und mitverantwortlich für die Erziehung und Ausbildung des herrschaftlichen Nachwuchses.

Auf Burg Draustein findet alljährlich das Treffen der Besten statt, das wohl bekannteste Ritterturnier Albernias.


Sonderbarkeiten

Einige Familienmitglieder sind von geradlinigem Gemüt und halten sich mit ihren Anschauungen nicht zurück. Diese offene Gesinnung führte außerhalb Albernias schon mehrfach zu der widersinnigen Annahme, dass die redlichen Stepahan gar ein redseliges Adelsgeschlecht wären. Ein Umstand der innerhalb der Familie mit Gleichmut aufgenommen wurde.


Die ruhmreiche Vergangenheit

Als Stammvater des zum Hochadel zählenden Adelsgeschlechts, gilt der sagenumwobene Ritter Stepahan. Dieser soll angeblich in der Zeit des Alten Reiches im Tal des Großen Flusses gelebt haben. Die bis ins siebte Jahrhundert vor Bosparans Fall zurückreichenden Erzählungen aus seinem Leben, sind zur Legende geworden und nehmen einen festen Platz im albernischen Sagenschatz ein. Selbiger Recke soll an der Seite von Selma Bragold zur Zeit des Ork-Aufstandes im Nordwesten der Bosparanischen Provinz Nordmarken, siegreich gegen die sich erhebenden und einfallenden Schwarzpelze gekämpft haben. Den tapferen Streitern unter der Führung von Selma Bragold, gelang in den folgenden Götternamen aber nicht nur die Vertreibung der mordbrennenden Orks aus den heimatlichen Landen, sie führten Albernia auch zu ungekannter Freiheit. Mit der Anerkennung des Dekrets von Abilacht durch den Friedenskaiser Yulag-Horas im Götterlauf 705 v. BF, schied Albernia förmlich aus dem Herrschaftsverbund der Nordmarken aus und wurde selbst ein unabhängiges Fürstentum. Dem Lied von Fluss und Stein zufolge, der erst im Verlauf der Dunklen Zeiten entstandenen Familienchronik des Hauses Stepahan, übergab die Fürstin ihrem ehrbaren Mitstreiter die Ländereien um 'den Drausteyn', als Anerkennung für dessen Verdienste.

Als erste schriftlich bestätigte Erwähnung des Hauses gilt die Fingornsche-Schenkung aus dem Jahre 577 v. BF. In der besiegelten Herrschaftsurkunde verfügte Fürst Fingorn Bragold die Schenkung „des groszen Waldes nördlich des Schilfern Eck, an die achtbaren Herrscher des Drausteyn, mit der Auflage, hier eyne starke Feste zu errichten, als eyn immerwährender Schilt vor den schwarzbepelzten Horden jenseyts des Groszen Flusses, in den Bergen die man Windhag nennt und die albernischen Lande immerdar bedrohen, (…) und die Unterhaltung und Bemannung von drey Flussschiffen, als Schutz vor jedwedem feygen Piratenpack (…)“.

Neun Götterläufe später sagte sich Fürst Ardis Bragold, der Sohn Fingorns, vom Bosparanischen Reich los, um an der Seite von Graf Hlûthar von den Nordmarken, den Garether Bürgern im Kampf gegen Kaiser Fran-Horas 'den Blutigen' beizustehen. So verließ Fürst Ardis im Götterlauf 568 v. BF, mit einem stolzen Heer von 800 Streitern die Hafenstadt Havena, um sich dem Banner Graf Hlûthars anzuschließen. Unter den tapferen Kämpfern befanden sich auch zahlreiche Mannen des Hauses Stepahan. Südlich von Gareth kam es schließlich zur Erste Dämonenschlacht, in deren Verlauf Fürst Ardis, Graf Hlûthar und nahezu alle ihre tapferen Kämpen, für die Freiheit vor Tyrannei und Despotie, ihr Leben gaben.

Mit dem Versiegen der Blutlinie des Hauses Bragold im Verlauf der Erste Dämonenschlacht, zerfiel auch binnen Jahresfrist die schützende Herrschaftsordnung in Albernia. Selbst der noch von Fürst Ardis Bragold mit den Regierungsgeschäften beauftragte Ältestenrat, konnte diese Entwicklung nicht aufhalten. Für das Alte Reich begannen die Dunklen Zeiten. Es sollten 500 Götterläufe ins Land gehen ehe wieder ein Fürst zu Havena residieren würde. In den Wirren dieser finsteren Epoche erreichten die Stepahan trotz zahlreicher Adelsfehden mit anderen Familien und den leidenschaftlich geführten Abwehrkämpfen gegen die ins Landesinnere vordringenden 'Torwjaler', eine große Machtfülle. Ihr Einflussbereich erstreckte sich bis zum Delta des Großen Flusses und in den zentralen Abagund. Die gut zu verteidigende, altertümliche Höhenburg auf dem unzugänglichen Draustein, war häufig die einzige Rettung vor dem sicheren Tod. Das Dorf Draustein wurde mehrere Male gebrandschatzt und immer wieder neu errichtet. Seit diesen Jahrhunderten strebt die Familie nach größerer Unabhängigkeit von jedweder Herrschaft. Diesem Grundgedanken der albernischen Freyheyt fühlen sich auch andere Familien des Uradels verbunden.

Verlustreiche Jahrhunderte

Mit dem Ende der Dunklen Zeiten erlebte Albernia eine neuerliche Blütezeit. Der Ältestenrat bestimmte für weitere 150 Götterläufe die Geschicke des Landes ehe er eine Ablösung durch das bis dahin unbedeutende Haus Ulaman erfuhr. Die Widererstarkung der fürstlichen Herrschaft in Albernia und dem damit einhergehenden Verfall der alten Gewohnheitsrechte und Freiheiten missfiel nicht nur den alteingesessene Stepahan. In den folgenden Jahrhunderten stellte sich die Familie erneut den 'Torwjaler Flusspiraten' entgegen, die erneut jede ufernahe Siedlung mit Brandschatzung und Tod bedrohten. Die Stepahan konnten in der Folgezeit aber nur ihre Stammlande um den Draustein dauerhaft vor einer 'torwjalschen Landnahme' bewahren.


Im Götterlauf 119 BF überfielen die 'Torwjaler' das weit im Binnenland liegende Honinger Land und plünderten die gleichnamige Stadt. So kam es auch das der kinderlosen Baron von Albentrutz, von einem Nordmann erschlagen wurde. Noch im gleichen Jahr wurde überraschenderweise der aufstrebende Ritter Rondred Stepahan, eine bedeutende Stütze des Hauses, von Fürstin Orgala I. Ulaman mit der vakanten Baronie Albentrutz belehnt. Woraufhin dieser mit seinem Gefolge an die Grenze zu den Nordmarken übersiedelte. Vordergründig war die Belehnung der Baronie mit einem Mitglied aus dem Hause Stepahan, eine Vertrauensbezeugung gegenüber der alteingesessenen Familie, die bis dahin der neuen Fürstendynastie eher misstrauisch gegenüberstand. Hintergründig führte die augenscheinliche Vergrößerung des familiären Besitzstandes aber zu einer weiteren Schwächung des Adelshauses.

Das Haus Ulaman konnte tatsächlich einige Familienmitglieder der Stepahan mit dieser Belehnung für sich vereinnahmen. Zudem entstanden in der Folgezeit Verbindungen zum ehrwürdigen Haus Herlogan, dessen Einflussbereiche sich im Abagund und Bredenhag häufig mit denen der Stepahan überschnitten. So kämpfte ca. 240 BF Leondir Stepahan um Alaestra Herlogan in einem Götterurteil, da die Herlogan für ihn als Letztgeborenem unerreichbar schien. Auch die bald anschließende Fehde von Löwe und Einhorn (261 BF) konnte nur durch die Vermählung von Gräfin Rondhara Stepahan mit Harlan Herlogan beigelegt werden.

Wie die Geschichte zeigte, führte die räumliche Distanz zwischen Draustein und Albentrutz zunehmend zu einer familiären Entzweiung: Die Nachkommenschaft von Ritter Rondred bezeichnet sich bis zum heutigen Tage stolz als Stepahan mittleres Haus.

Zerbrochene Familienbande

"Wer nicht gewillt ist auf dem Felde der Ehre, umringt von ungezählten Feinden, an unserer Seite sein eigen Blut mit dem unseren zu vergießen, soll uns fortan weder Bruder noch Schwester sein. Ertränkt sei jeder einstige Liebesfunken in einem Fluss aus Tränen. Alle lieb gewonnenen Bande durchtrennt mit scharfer Klinge. Die tief entstandene Wunde, brennt aus mit dem heißen Feueratem der an uns verübten Schmähung. Erkalten soll fortan die einst so frei geschenkt Herzenswärme. Zu Eis erstarrt die schuldlos Lieb. Verschwommen sei ihr Antlitz und auf immer vergessen ihre Namen!"
(Câllan Stepahan, anlässlich des Verrates des jüngeren Hauses Priesterkaiserzeit)


In der Priesterkaiserzeit kam es schließlich zu einer weiteren noch tiefergehenden Spaltung der Familie. Nach dem Meucheltod des jungen Thronfolgers Rude II. von Gareth im Götterlauf 335 BF, vereinigte der aus Greifenfurt stammende Praios-Geweihte Aldec Praiofold II. als Bote des Lichts, den höchsten klerikalen Weihegrad der Praios-Kirche in Personalunion mit dem weltlichen Amt des Reichsverwesers und bestieg selbst den Greifenthron in Gareth. Die dadurch entstehende Praiokratie bereitete den Boden für eine weit über 100 Götterläufe anhaltende Epoche des Schreckens.
Die Praios-Kirche beschuldigte daraufhin die Rondra-Geweihter Anhänger der Herrin Rondra der grausamen Bluttat und verfolgte diese daraufhin im ganzen Reich mit Schwert und Sonnenzepter. Das strenge Auge des Priesterkaisers Aldec Praiofold II. blickte auch auf das rondrafürchtige Albernia. Wohl wissend das in den siebenwindigen Landen die Sturmherrin seit alters her große Verehrung erfährt.
Und so begab es sich im Götterlauf 338 BF, dass auch im Fürstentum Albernia alle 'Falsch- und Andersgläubigen' verfolgt und ermordet wurden. Die Scheiterhaufen brannten lichterloh zwischen Tommel und dem Großen Fluss. Die 'läuternden Flammen' fraßen sich tief ins Fleisch der treuen Anhänger der Herrin, machten aber auch vor Zauberkundigen keinen Unterschied. Der Zorn der Praioten offenbarte sich vor allem in Gestalt des Ordens der Göttlichen Kraft. Nachdem die Praios-Geweihten Fürst Egtor Ulaman II. von Albernia absetzten und seine Tochter und einzige Erbin als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen hinrichteten, versiegte auch die Blutlinie des Hauses Ulaman.
Zu Beginn des Rondramondes 338 BF machten sich einige Inquisitoren des Ordens der Göttlichen Kraft und ihre Schergen aus dem Orden vom Bannstrahl Praios' begleitet von Streitern der Sonnenlegion auf den Weg nach Draustein, um die Auslieferung der örtlichen Rondra-Geweihten mit Waffengewalt zu erzwingen. Den Veteranen der Sonnenlegion ging der Ruf voraus, schon am Erntefestmassakar in Gareth und an der Vernichtung des rondrafürchtigen Theaterordens in der Schlacht im Drachenspalt beteiligt gewesen zu sein.
Die Praioten verheerten die Stammlande der Stepahan mit Feuer und Stahl. So manches Rittergut der Drausteiner Edelfreien ging in Flammen auf. So mancher Grundhold wurde erschlagen, die Fronhöfe niedergebrannt und die Felder verwüstet. Der einmaligen Aufforderung die verfolgten Rondra-Geweihten auszuliefern, die Waffen zu strecken und das Tor zur Burg und zu ihren Herzen zu öffnen, um unter dem hell erstrahlenden Antlitz Praios Läuterung und Vergebung zu finden, beantwortete das Familienoberhaupt Câllan Stepahan äußerst traditionell: Den Torso des heuchlerischen Unterhändlers zurrte man auf seinem Sattel fest und sandte ihn wohlbehalten ins Feldlager der Praioten zurück. Seine arglistige Zunge verfütterte man an die Hunde und sein abgeschlagenes Haupt wurde als Mahnung an das schwere Burgtor genagelt. Es sollte jeden ungeladenen Gast an die Grenzen der traviagefälligen Gastfreundschaft im Hause Stepahan erinnern.
Câllan Stepahan hatte schon vor über einem Götternamen zu 'Schild und Lanze' rufen lassen. Die Familie sollte sich auf dem Draustein einfinden und vereint wie all die Jahrhunderte zuvor, den nahenden Feinden auf dem Feld ihrer Wahl ein blutiges Ende bereiten. Gehorsam versammelten sich auf Burg Draustein alle Edelfreie und Gefolgsmannen unter dem Banner des weißen Löwen, unter ihnen die treuen Steinvasallen Hyvair Taladan und Angwart Wellenstein. Nur die fernen Anverwandten aus der Baronie Albentrutz, die sich voller Stolz des gleichen Namens rühmten, wollten sich nicht zu ihrem Blute gesellen und galten fortan als 'die Vergessenen'. So entzog sich das mittlere Haus nicht nur dem gerechten Waffengang, sondern stellte sich mit einem Familienzweig sogar auf die Seite des Feindes und verleugnete durch diese verräterische Tat nicht nur ihre Ahnenreihe, sondern auch ihre rondrianischen Wurzeln.
Burg Draustein wurde über zehn Götternamen belagert und berannt. Auf beiden Seiten wurde erbittert gestritten, ehe die Praioten gezwungen waren, die verlustreiche Belagerung aufzuheben. Die auf dem Rückzug befindlichen Angreifer wurden von Câllan Stepahan südlich des Gundelwaldes zur Schlacht gestellt. Im ING 339 BF obsiegten die Stepahan im Kampf in der Leuenpforte über das Aufgebot der zurückweichenden Sonnenlegion. Noch auf dem Schlachtfeld gründete Câllan Stepahan den Schwertbund der Weißen Löwen zu Draustein.
Viele Jahre später wurde der Verräter Luminus Stepahan, als verdienter Hauptmann der Sonnenlegion mit der Baronie Seshwick belehnt. Seit diesen schicksalhaften Tagen besteht die Familie nunmehr aus drei Häusern. Der Hauptlinie mit ihrem Stammsitz in der Baronie Draustein, dem mittleren Haus mit seinem 'ulamanschen Lehen' Albentrutz und dem jüngeren Haus mit seinem 'priesterkaiserlichen Lehen' Seshwick.

Fremde Herrschaften

folgt...

Familienchronik

1020
Rondra: Die mit der Gabe der Vorhersehung bedachte jüngere Schwester von Arlan, die Rondra-Novizin Rhona, prophezeit in der Nacht vom 29. auf den 30. Rondra allen Streitern - die Baron Turvin Stepahan in das umkämpfte Tobrien folgen wollen - ein 'grausames Los'.
Nur einer von drei Streitern wird nach den 'Schlachten gegen die Finsternis' wieder den Draustein sehen. Die Sturmherinn wird im Osten sechs von euch zu sich rufen. Drei von Euch lässt Rondra heimkehren. Einer gebrochen, einer entwurzelt und nur einer als Held!" Bei den neun Streitern handelte es sich um Turvin Stepahan, seine Frau Gelda Farnwart von Grenzmarken, ihre gemeinsamen Kinder Rondhild und Baerfert, Turvins Schildknappe Cendrair Wellenstein, Mardred Taladan, Ewaine 'Sturmruf' von Draustein, Morgan Kerkall und Niall Arland.
Tsa 1020: Der älteste Sohn von Baron Tuachall Stepahan, der Weiße Löwe Turvin Stepahan, fällt mit seiner Frau Gelda Farnwart bei der Verteidigung der tobrischen Stadt Ysilia. Bei den schweren Kämpfen kommt ebenso dessen Schildknappe Cendrair Wellenstein ums Leben.
1028
Praios: Viele Familienmitglieder kämpfen an der Seite von Königin Invher ni Bennain in der Schlacht bei Crumolds Auen. In der Schlacht werden die Lanzen der Weißen Löwen nahezu aufgerieben. So mancher achtbare Ritter und Edelfreie fällt im Kampfgetümmel. Viele Waffenknechte werden getötet oder gefangengenommen. Der Weiße Löwe Niall Arland wird im Kampf erschlagen, die Weiße Löwin Edlynn Glenngarriff wird gefangengenommen. Der regierende Ritter Aethelred Falkraun bleibt ebenso auf dem Feld der Ehre zurück. Das ruhmreiche Banner der Weißen Löwen fällt dem Isenhager Baron Bernhelm von Sturmfels in die Hände und wird von diesem in die Baronie Dohlenfelde in das Herzogtum Nordmarken gebracht.
Anfang Rondra: Burg Nebelwacht kann wenige Tage gegen nachsetzendes Soldvolk gehalten werden. Beran Wellenstein stirbt bei der Verteidigung der Burg. Der Weiße Löwe Rondred Stepahan entkommt schwerverletzt mit Hilfe der erfahrenen Kundschafterin Hylgwen in die Nebelau und kann nicht mehr in den bevorstehenden Kampf um Burg Draustein eingreifen.
Mitte Rondra: Burg Draustein wird von einem starken Söldnerheer unter Isora von Elenvina, Oberst Lupold von Greifenberg (Havener Flussgarde) und Ludovigo Sforigan (Almadaner Hakenspieße) belagert.
Anfang Boron: Eine Vision der Rondra-Geweihten Rhona Leuenglanz von Draustein führt aufgrund der drohenden Gefahr zu einer notwendigen Entscheidung. Angehörige der Steinvasallenfamilien Falkraun, Taladan und Wellenstein werden unter dem Schutz von Rhéged Taladan, Arlan Stepahan und Eâchain Arland über den Großen Fluss in die nahgelegene Baronie Grenzmarken in Sicherheit gebracht. Durch die Hilfe von Baron Allwyn Farnwart finden die Fliehenden ein Obdach auf Burg Windischhöh, dem Stammsitz von Haus Windisch.
Ende Boron: Burg Draustein fällt nach einer List des aus Grangor stammenden Condottiere Fabriano Vardones in die Hand der Angreifer. Baron Corrin Stepahan fällt im Kampf. Sechs Verteidiger unter Maelwyn Stepahan gelingt die wagemutige Flucht nach Wallersrain. Fortan steht sie als neues Familienoberhaupt Haus Stepahan vor. Ihr Sohn Arlan wird in den kommenden Jahren als ihr Erbe aufgebaut.
1031
Herbst: Legendärer Ritt der Weißen Löwen nach Draustein. Morgan Kerkall, Lûran Falkraun, Rhéged Taladan und Arlan Stepahan, sowie die dienende Ritterin Eâchain Arland, erreichen mit einer handvoll Waffentreuer unter Führung von Arnvald Wellenstein, die heimatliche Scholle und kämpfen dort gejagt von der Havener Flussgarde gegen die verhassten Besatzer.
1031
Tsa: Die Baronie Wallersrain fällt nahezu vollständig an Jast Irian Crumold.
1032
Rondra: Die Schlacht im Bärenwald. Cailean Stepahan fällt im Kampf gegen die Waffentreuen von Jast Irian Crumold. Sein Leichnam wird von den Weißen Löwen Rhéged Taladan und Morgan Kerkall zurück nach Burg Crann Ferhal gebracht.
Efferd: Arlan Stepahan und andere Drausteiner begleiten den 100 Meilen langen Bußgang der unter Aberacht stehenden Königin Invher ni Bennain nach Abilacht. Hier beugt der Adel des siebendwindigen Königreiches das Knie vor Kaiserin Rohaja und unterwirft sich ihrer Gnade. Ende des Götternamens erreicht auch Maelwyn Stepahan mit einem 'Wagenzug der Heimkehrer' das kaiserliche Heerlager bei Abilacht. Sie verliert die Grafenwürde über Bredenhag und verzichtet zugunsten ihres Sohnes Arlan auf die Rangkrone der Barone von Draustein. Arlan Stepahan wird Baron von Draustein und steht dadurch auch den Weißen Löwen als neuer Bundmeister vor. Graf Cullyn ui Niamad von Abagund ist nicht eher gewillt Abilacht zu verlassen, ehe Baron Arlan Stepahan ihm den 'praiosbefohlenen Treueid' geleistet hat.
Travia: Ein steiniger Weg: Die Stepahan und ihre Steinvasallen kehren nach Kriegsende nach Burg Draustein zurück. Doch die Erblast wiegt schwer und die Kriegsheimkehrer sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Der dunkle Schatten des verlorenen Krieges reicht bis in die vermeintlich befriedete Gegenwart und fordert seinen Tribut in Blut.
Herbst: Baron Arlan Stepahan reist in Begleitung seiner Schwester Rhona Leuenglanz von Draustein in das Herzogtum Nordmarken. Dort besiegt er in einem rondragefälligen Zweikampf Baron und Reichskammerrichter Angrond von Sturmfels zu Dohlenfelde, dem Sohn von Bernhelm von Sturmfels und führt das verlorene Banner der Weißen Löwen zurück nach Burg Draustein. Auf der Rückreise wohnen die Geschwister der Hinrichtung von Reichsverräterin Isora Ulaman von Elenvina in Elenvina bei.
Winter: Die traditionellen Lanzen der Weißen Löwen werden wieder verstärkt. Besonders Maelwyn Stepahan und Arnvald Wellenstein bemühen sich um den Wiederaufbau - der noch Jahre in Anspruch nehmen wird.
Frühling: Der Weiße Löwe und Waffenmeister von Burg Draustein Morgan Kerkall, begleitet mit einigen Waffentreuen die Rondra-Gweihte Rhona Leuenglanz von Draustein und die Ritterin Eâchain Arland nach Perricum, wo sie sich dem Heerzug der Rondrakirche zur Befreiung von Warunk anschließen - die neun Jahre, in denen kein Stepahan den Boden der Schwarzen Lande betreten soll, sind zu Ende.
1033
Rondra: Die Weißen Löwen Arnvald Wellenstein, Lûran Falkraun, Rhéged Taladan und Rondred Stepahan kämpfen unter der Führung von Arlan Stepahan mit den Lanzen Nebelwacht, Flusswacht, Feenwacht, Pfortenwacht und Leuenwacht - alle fünf unter Sollstärke - auf der Seite von Angrond von Sturmfels siegreich im Dohlenfelder Erbfolgestreit.
1034
Praios: Auf Burg Draustein kommt es zu einem Bruch zwischen Baron Arlan Stepahan und der dienenden Ritterin Eâchain Arland von Birchféhn, da diese die Aufnahme in den Schwertbund der Weißen Löwen ablehnt. Entsendung der Weißen Löwen Lûran Falkraun, Rhéged Taladan und den dienenden Ritter Rhonwian Herlogan in die Nachbarbaronie Grenzmarken.
Rondra: Haus Stepahan lädt zum ehrwürdigen Treffen der Besten. An dessen Ende sollen Baron Arlan Stepahan und Harlindis Unnia vom Berg miteinander vermählt werden. Im Verlauf des Turniers kommt es zu einigen tragischen Todesfällen - darunter auch Baron Allwyn Farnwart von Grenzmarken. Nach einem folgenschweren Streit mit seiner Mutter Maelwyn löst Baron Arlan das Verlöbnis auf. Diese Herabsetzung führt beide Häuser an den Rande einer Fehde.
Sommer: Nach dem Fall von Jast Irian Crumold sucht Maelwyn Stepahan die Gunst der [[Farindel|Holden Farindel) und macht sich mit einigen Getreuen zum Farindelwald auf.
1035
Praios: Maelwyn Stepahan wird in Havena zur neuen Gräfin von Bredenhag gekürt.
Phex: Ilaine vom Draustein schließt im Beisein ihrer Familie auf dem Jagdgut Firunshag in Gräflich Bredenhag den Traviabund mit Baron Illaen Crumold.
Mitte Ingerimm: Mit Unterstützung des Adels, insbesondere von Haus Fenwasian gelingt es Baron Arlan Stepahan seine Anverwandte Talena vom Draustein an die Seite von Prinz Finnian ui Bennain zu führen.
Ende Ingerimm: Gräfin Maelwyn Stepahan unterstützt mit der Entsendung von Heermeister Morgan Kerkall und einiger Waffentreuer den von ihrem Sohn Arlan initiierten Zug der Edlen in die umkämpfte Wildermark.
1036
Winter: Arlan Stepahan verlobt sich in Weiden mit Farnhild von Hohenstein.
1037
Rondra: Einige Mitglieder von Haus Stepahan nehmen an der Zwölfgöttertjoste in Perricum teil.
Rahja: Gräfin Maelwyn Stepahan lädt auf Burg Bredenhag zum Grafenkonvent.
1038
Anfang Praios: Kriegsrat auf Burg Draustein.
Ende Praios: Zahlreiche Familienmitglieder wohnen der Fürstenkrönung von Prinz Finnian ui Bennain durch Kaiserin Rohaja von Gareth in Havena bei.
Rondra: Treffen der Besten auf Burg Draustein. Baron Arlan Stepahan Vermählt sich auf dem Turnier mit Farnhild von Hohenstein.
Ingerimm: Erste Zusammenkunft aller Weißen Löwen nach der zweijährigen Abwesenheit von Arlan Stepahan zum Tag des Blutes in der Leuenpforte.
1039
Travia: Zahlreiche Waffentreuen von Haus Stepahan nehmen am Feldzug in die Schwarzen Lande teil um den Erzverräter Helme Haffax zu bezwingen.
Winter: Beginn der Heckenfehde zwischen den Häusern Heckendorn und Riunad in der Grafschaft Bredenhag. Im Verlauf der Fehde beweist sich Rondred Stepahan überraschend als listenreicher Heerführer. Sein kompromissloser Führungsstil bringt ihm schon bald den zweifelhaften Titel wütender Löwe ein.
Ende Rahja: Schlacht um Mendena. Gräfin Maelwyn Stepahan wählt den Heldentod auf der Stadtmauer im Kampf gegen die Mactaleänata. An ihrer Seite fällt Yelorna von Yennalin, ein Schwert der Gräfin und der Heckenritter Albin Iomhar. Arnvald Wellenstein die berühmte Pranke des Löwen bleibt ebenso auf dem Feld der Ehre. Nach dem Heldentod seiner Mutter auf den Mauern der Stadt, befehligt Arlan auch die Waffentreuen der Grafschaft Bredenhag und führt diese in mehreren Sturmangriffen über die Mauer. Noch in der gleichen Nacht findet die Brandbestattung von zahlreichen Gefallenen von Rang und Namen statt.
1040
Praios: Die Heckenfehde wird durch einen Kampf der Zwölf zu Gunsten von Haus Stepahan und Haus Heckendorn beendet.
Herbst: Arlan Stepahan sucht nach seiner Rückkehr nach Albernia die Gunst der Holden Farindel. Sein Gefolge und er werden von Dunklen Feenwesen angegriffen.
Boron: Trauerfeier von Maelwyn Stepahan auf Burg Draustein.
01.Hesinde: Arlan Stepahan leistet vor Fürst Finnian ui Bennain den Lehnseid und wird in Havena zum Grafen von Bredenhag erhoben. Beginn der Neuordnung Bredenhags.

Stammbaum

Jarlans Nachkommen


Tuachalls Nachkommen

Jendars Nachkommen - 'Nostrischer Zweig'

Mairas Nachkommen


Quellen

Offizielle Quellen

Das Fürstentum Albernia
S.16
Am Großen Fluss
S.13 (Aufstieg während der Dunklen Zeiten)
S.32 (Erwähnung als alte Familie, unvorsichtig geschwätzig)
S.37
S.52
S.57 (Regionalbeschreibung Draustein)
S.168
Rondra-Vademecum
S.137


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