Großes Seebeben (702)

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Schweres Erd- und Seebeben mit folgender Flutwelle am 16. Ingerimm 702; vernichtete Teile Havenas und führte zum Ende der Hochzeit eines mächtigen und unabhängigen Albernias.

Thorn ui Bennain wurde 665 Fürst von Albernia und strebte, besonders unter dem Einfluss der mächtigen Zauberkundigen Nahema ai Tamerlein (Beraterin des Fürsten seit 691 trotz und unter Umgehung des Magieverbots) die Unabhängigkeit Albernias vom Neuen Reich an. Sein Nachfolger Toras ui Bennain, Nahema auch an seiner Seite, setzte dies ab 695 fort und rief 701 das Freie Königreich Albernia aus; der Ältestenrat wurde wieder in Havena eingesetzt, die Kaisersteuer abgesetzt. Nahema wurde 702 zur Baronin von Dela erhoben. Albernia, inbesondere Havena, war auf der Höhe seiner Macht.

Am 16. Ingerimm 702 brachen die Zwölfe diese Macht mit einem Meeresbeben und einer gigantischen Flutwelle, die tausende Bürger und auch Fürst Toras in den Tod riss, alles überflutete und mehr als die Hälfte der Stadt vernichtete, darunter den Praios-Tempel und den Fürstenpalast. Der Glanz der großen Metropole war erloschen. Die Zauberin Nahema, deren Ehrgeiz viele als die Ursache für diese Strafe der Götter hielten, verschwand. Der westliche Teil Havenas ist auch heute noch überflutet und als Unterstadt bekannt.

Toras Sohn Fürst Gortum ui Bennain verlegte den Regierungssitz Albernias nach Honingen und machte die Loslösung vom Reich rückgängig.