Grafschaft Bredenhag

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Grafschaft Bredenhag
Bredenhag (Lage)
Graf: Arlan Stepahan
Residenz: Burg Bredenhag
Region: Abagund
Einwohner: 29.000
Freie: niedrig
Familien: Stepahan, Bösenbursch, Crumold, Herlogan, Knallfaust, Llud, Riunad
Truppen: Ritter und Waffentreue des Adels,
1 Schwadron Heckenreiter,
1 Banner Stachelspieße, 25 Heckenrosen
Besonderes: Ausläufer des Farindelwaldes,
Ruinen der Trollborch nahe Glydwick,
Tivylyanans Teich,
verborgene Auelfen-Sippe auf dem Yennalin-See, Drache Fûrdrak im Drakenholz
Helden & Heilige: Recke Stepahan (Mystischer Ahnherr der Stepahan)
Lehen Bredenhags
Lehen: Bockshag, Gemhar, Gemharsbusch, Glydwick, Gräflich Bredenhag, Jannendoch, Tommeldomm, Wallersrain
Städte: Bockshag
Orte: Bredenhag, Wallersrain, Glydwick, Maradom, Jannendoch
Wege: Heckenweg von Seshwick über Bredenhag und Bockshag nach Varnyth und Nostria
Tempel: Tempel der Wahrhaftigkeit
(Praios-Tempel),
Tempel der Güte und Hilfsbereitschaft (Peraine-Tempel),
Tempel des alten Jägers (Firun-Tempel),
Rondra-Tempel (im Aufbau),
alle vier in Bredenhag,
Boron-Tempel und Rondra-Tempel
in Bockshag
Wappen: drei silberne Eichen, zwei über eins, auf grünem Grund
Wappen grfs bre.png
Angaben von: 1040
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH


Die Heckenlande - dorniges Heideland, steinige Anhöhen und dunkle Gehölze

Die Grafschaft Bredenhag liegt im Norden Albernias und gehört zum nördlichen Teil des Abagund. Vor dem Albernia-Nordmarken-Konflikt (1027-1032) war die Grafschaft um ein vielfaches Größer und umfasste auch den südlichen Teil bis zum Großen Fluss. Die nördlichen Ausläufer des Abagund werden hier üblicherweise als Heckenlande bezeichnet. Es ist strittig ob sich der Begriff Heckenlande von den wehrhaften Wallhecken der Siedlungen ableitet, welche nicht nur hier in den Bredenhager Landen als Hag bezeichnet werden, oder von den Dornengehölzen in der Heide. Der Bredenhager Adel bezeichnet die Heckenlande gerne als das wehrhafte Rückgrat der siebenwindigen Lande und verweist dabei auf ihre Lage in der Mitte Albernias und auf ihre gemeinsamen Grenzen mit den übrigen Grafschaften.

Die Heide ist hier voller wilder Schönheit, aber auch unendlicher Einsamkeit. Die weiten, sanft geneigten Hügelkuppen südlich des Heckenwegs sind hier von allerlei Gehölz und Gesträuch durchwirkt. Selbst der Heckenweg scheint hier ins Nichts zu führen - karge Weiden, steinige Äcker und hin und wieder ein paar dicht zusammengedrängte Hofstätten. Am Wegesrand künden immer wieder von Gestrüpp überwucherte Ruinen vom Schicksal eines erloschenen Hauses. Traurig wispert der Belemann durch die zerfallenen Gemäuer und berichtet von den ungezählten Fehden und Kriegen die hier immer wieder toben. Ein Teil des Adel gehört zu den Alteingesessenen und herrscht hier bereits seit vielen Jahrhunderten über Land und Leute. Die hier lebenden Menschen sind größtenteils Leibeigene.

Im Norden verläuft die Grenze zur Grafschaft Winhall entlang der Flussgestade des Gemhar. Während jenseits seiner Quellen der Grenzverlauf in der großflächigen Walwildnis des Farindel verschwindet. Den weiteren Grenzverlauf markierte über einige Jahre hinweg die Große Feenhecke, welche sich aber seit 1040 größtenteils zurückgebildet hat. An ihrer statt deuten nördlich der Heckenhöhen in Gräflich Bredenhag und Gemharsbusch wieder verwitterte Runensteine, sowie markante Hügel und Bäume den groben Grenzverlauf an. Im Westen bildet die Baronie Glydwick die Grenze zur Grafschaft Honingen, während im Süden besonders die Reichslandstraße von Havena nach Abilacht und der Schallerwald die Grenze zur Grafschaft Abagund anzeigen. Im Osten verläuft die Grenze entlang von Orbas Wall und dem unwirtlichen Dakenmoor zwischen Waller und Schleiensee, welcher bereits zur Grafschaft Großer Fluss gehört.


Die Menschen der Heckenlande

Die Menschen der Heckenlande besitzen ein ernstes Gemüt. Ihr Leben ist ein beständiger Kampf. Ihre Ahnen waren wehrhafte Siedler, welche die Landschaft einst urbar machten. Wallhecken schützen noch heute ihre Höfe, die oftmals dicht zusammengedrängt beieinander liegen, denn Einigkeit macht stark. Und Leben ohne diese Stärke war und ist nicht möglich. Aber Leben symbolisiert hier das Bildnis der Eiche - erhaben und beständig. Dies ist der Schmuck der Tore, der Giebel; mehr als Schmuck - Stigma und uralter Zauber. Das Wesen der Menschen wird nicht selten durch den immerwährenden Kampf geprägt - sich gegen die Gefahren der unwirtlichen Landschaft, besonders jener des Farindels zu schützen. Daher sind neben den Werkzeugen des tagtäglichen Gebrauchs, vor allem Langbogen, Kurzschwert und Buckler geschätzt. Die Tapferkeit der Menschen wird auch durch ihre Weisen und Heldenlieder bezeugt, unter denen besonders Ritter Gallain hervorsticht.

Turniere und Feste

  • Bredenhager Buhurt (Ritterturnier)
  • Bredenhager Bogenfest


Regentschaft von Graf Arlan

Der Zustand der Lehen in der Grafschaft zum Ende der verheerenden Heckenfehde sowie die Veränderungen nach Amtsantritt des neuen Grafen werden gesondert behandelt: Regentschaft von Graf Arlan.


Truppen der Grafenkrone

Die rondragläubige Gräfin Maelwyn Stepahan bemühte sich in ihrer Regenschaft um den Aufbau schlagkräftiger Truppen. Graf Arlan Stepahan versucht nach der Rückkehr aus Schwarztobrien allmählich die Truppenstärke wieder zu konsolidieren.

  • 1 Halbbanner Heckenrosen (SF; Burgwache)
  • 1 Schwadron Heckenreiter (LR; Gräflich Bredenhager Grenzwacht, keine Sollstärke)
  • 1 Banner Stachelspieße (SF; Gräflich Bredenhager Hellebardiere, keine Sollstärke)


Chronik (Jüngste Geschichte)

Die Geschichte der Grafschaft vor der Proklamation von Baron Arlan Stepahan zum neuen Grafen ist an anderem Ort festgehalten: Geschichte der Grafschaft Bredenhag. Im Folgenden sollen nur Ereignisse seit dem Tod von Gräfin Maelwyn Stepahan in Mendena behandelt werden.

1040
Travia: mit dem albernischen Tross unter dem Befehl von Aife von Nymphensee erreichen schließlich die Versehrten der Heckenlande ihre heimatlichen Baronien.
01.Hesinde: Arlan Stepahan wird in Havena zum Grafen von Bredenhag erhöht.
Ende Ingerimm: Graf Arlan reist nach seiner Erhebung zum Grafen zum Tag des Blutes nach Draustein.


Die Herrscher der Heckenlande - der Bredenhager Hochadel

Wappen haus stepahan.png

Haus Stepahan - Die Rondrianischen
Wappen haus bösenbursch.png Haus Bösenbursch - Die Beharrlichen
Wappen haus herlogan.png Haus Herlogan
Wappen haus undefiniert.png Haus Knallfaust - Die Ungestümen
Wappen haus llud.png Haus Llud
Wappen haus riunad.png Haus Riunad - Die Unerschütterlichen

Quellen

Falkenhagen, L. und Weste, A.: Das Königreich Albernia. In: Am Großen Fluss, Erkrath 2005, S.57ff.

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