Gemhar (Fluss)

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Der Gemhar erstreckt sich über etwa 60 Meilen im Nordosten Albernias. Der Fluss mündet beim Ort Tommeldomm in den Tommel und bildet auf seinem gesamten Lauf die natürliche Grenze der Grafschaften Winhall und Bredenhag.


Von der Quelle zur Mündung

Die Quelle des Gemhar liegt irgendwo im Dunkel des Waldes verborgen. Nördlich davon liegen efferdwärts die Herrschaft Gemharsquell und rahjawärts der Turm Aradh Gemhar, welcher über eine Furt durch den noch schmalen Flusslauf wacht. Mit kleinen Lastkähnen befahrbar ist der Fluss erst ab Nyallin.

Weiter nördlich rückt der Wald wieder nah ans Ufer, bis die Bäume auf der Bredenhager Seite Platz für die Bucht von Nyallin machen. Auf der anderen Seite schließt sich nördlich davon der schwer durchdringliche Grünschatten an, den kein Mensch betreten sollte, denn hier haust eine Elfensippe.

Nördlich des Grünschatten weitet sich der Fluss allmählich. Unweit des Grenzsteins zum Fairnhainer Land teilt sich der Gemhar und umfließt eine kleine Anhöhe die wenigen Gebäuden Platz bietet. Hier liegt das Land des Junkers von Graugard, der sich ein Geschäft daraus macht mit einem Flussboot zwischen Nyallin und den Siedlungen am Tommel zu pendeln und so dieses abgelegene Land mit Waren zu versorgen.

Nördlich von Graugard beginnt Fairnhain, der Fluss wird nach und nach breiter und der Wald rückt wieder nah an die Ufer. Wenige Meilen nördlich von Graugard liegt auf einem Hügel der uralte Turm Durras Ordrim. Hier lebt und wacht ein Rittersmann über den Fluss, die Grenzen des Farindel und das Land von Tommeldomm auf der anderen Seite.

Folgt man dem Flusslauf weiter, trifft man bald auf die einzige Brücke über den Gemhar. Anbei liegt das sinngemäß benannte Dorf Gemharsbruck. Das Land gehört den Baronen von Fairnhain. Ein Schulze sorgt dafür, dass Reisende aus Bredenhag ihren Zoll zahlen, wovon ein guter Teil wiederum an den Grafen weitergereicht werden muss.

Weiter Firunwärts trifft man nun bald auf die Mündung des Gemhar in den Tommel. Dieses Land nennt man Ferans Auen, es ist seit Jahrhunderten in den Händen der Ferandir.