Dunkle Zeiten (564-162 v.BF)

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Die Dunklen Zeiten in Albernia von 564 bis 162 v.BF.


Die Erste Dämonenschlacht hatte nicht nur die Zentrale Gewalt in Bosparan nachhaltig geschwächt sondern auch die in Havena. Mit dem Tode Fürst Ardis, des letzten der Bragold-Dynastie lag die Herrschaft nun in der Hand des Ältestenrates in Havena. Da die meisten der nach Brig-Lo entsandten 800 Albernischen Soldaten mit ihrem Fürsten gestorben waren, konzentrierte sich sein Einfluss jedoch notgedrungen auf die Stadt.

Auf dem Land war der verbliebene Adel größtenteils auf sich allein gestellt. Kleine Herrschaften und unzählige Burgen entstanden sowohl zum Schutz vor den äußeren als auch inneren Feinden. Zu häufig lagen auch die großen Alten Familien der Crumold, Herlogan, Fenwasian, Krustan und Stepahan miteinander in Fehde bis sich eine Art Gleichgewicht einstellte. Und doch beziehen diese Familien aus dieser Zeit viel von ihrem jetzigen Ruhm. Auch die sprichwörtliche "Albernische Fryheyt" des Adels auf den Burgen und jedem, der nicht leibeigenen genannt wurde, hat hier seinen Ursprung. Prägend ist neben dem allgemeinen Verfall von Ordnung und Sitten auch der wiederholte Einfall der Hjaldinger. Thorwalsche Landnahme ist freilich noch nicht verbürgt.

Gegen Ende der Zeit festigte sich der Griff Bosparans um Albernia wieder. Ab dem Jahr 193 v.BF ist überliefert, das der Ältestenrat jede Sitzung mit einer Ergebenheitsadresse gegenüber dem Kaiser begann. Zur Wiederherstellung einer albernischen Fürstenherrschaft in Havena kam es nicht. Dies konnte vom Ältestenrat (wohl mit Hilfe von außen) immer wieder erfolgreich verhindert werden. So sollte es bis zur Einsetzung von Egtor Ulaman durch Kaiserin Hela-Horas im Jahr 1 v.BF bleiben.

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