Draustein (Dorf): Unterschied zwischen den Versionen

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Am Fuße des steil aufragenden Burgfelsens ergießt sich das kleine Flüsschen [[Draue]] im hoch aufwirbelnden ''Draufall'' in den [[Großer Fluss|Großen Fluss]]. Rund um die Brücke in Richtung [[Steinvasallengut Nebelwacht|Nebelwacht]] und im Schutze der Burg ist das Dorf '''Draustein''' gewachsen. Draustein liegt am gut ausgebauten ''Leuenstieg'', wie die Uferstraße nach [[:wikav:Kyndoch|Kyndoch]] oder [[Havena]] zwischen [[Wietaun]] und ''Trutzbach'' auf drausteiner Boden genannt wird. Der Durchgangsverkehr hält sich jedoch in Grenzen, da die meisten Reisenden und viele Händler den Großen Fluss als Reiseweg nutzen.
 
Am Fuße des steil aufragenden Burgfelsens ergießt sich das kleine Flüsschen [[Draue]] im hoch aufwirbelnden ''Draufall'' in den [[Großer Fluss|Großen Fluss]]. Rund um die Brücke in Richtung [[Steinvasallengut Nebelwacht|Nebelwacht]] und im Schutze der Burg ist das Dorf '''Draustein''' gewachsen. Draustein liegt am gut ausgebauten ''Leuenstieg'', wie die Uferstraße nach [[:wikav:Kyndoch|Kyndoch]] oder [[Havena]] zwischen [[Wietaun]] und ''Trutzbach'' auf drausteiner Boden genannt wird. Der Durchgangsverkehr hält sich jedoch in Grenzen, da die meisten Reisenden und viele Händler den Großen Fluss als Reiseweg nutzen.
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Etwa eine Meile den ''Leuenstieg'' hinauf in Richtung ''Trutzbach'' liegt die Ruine einer der alten Turmwachten: ''[[Turm Gwynnas Wacht|Gwynnas Wacht]]'' soll einst nach einer Baronin zu Beginn der Überfälle durch die Flussleute benannt worden sein.
  
  

Aktuelle Version vom 29. Juli 2020, 23:59 Uhr

Draustein
Region: Abagund
Typ: Dorf
Einwohner: 600
im Ort: 560
im Umland: 40
Baron: Arlan Stepahan
Lehnsfolge: Draustein
In Residenz: Burg Draustein
Gasthöfe: Herberge Löwenkrug (Q6/P6/S16), Schenke Zum lachenden Flussfischer (Q3/P4/S-)
Handel: Markt, Fuhrhaus Hainfelden
Handwerk: Fischfang, Feld- und Weidewirtschaft
Tempel: Peraine, Travia
Truppen: Steinlöwen
Befestigung: Palisaden und Mauern, Tortürme
Besonderes: unterhalb Baronssitz
In der Nähe:
Trutzbach Rossfeld Gundelwald
Pfeil-Nordwest-Grau.png Pfeil-Nord-Grau.png Pfeil-Nordost-Grün.png
Draustein Pfeil-Ost-Grün.png Galgenholz
Pfeil-Südost-Grau.png
Turm Leuenblick
Wappen haus stepahan.png
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Wenn wir der Göttin ganz vertraun,
wird sie zur Wehr uns stehn voran,
wo Burgen wir und Türme baun,
traut sich kein feiger Ork heran.

(Aus dem Bardenlied "Selma von Albernia", Rohalszeit)



Lage

Am Fuße des steil aufragenden Burgfelsens ergießt sich das kleine Flüsschen Draue im hoch aufwirbelnden Draufall in den Großen Fluss. Rund um die Brücke in Richtung Nebelwacht und im Schutze der Burg ist das Dorf Draustein gewachsen. Draustein liegt am gut ausgebauten Leuenstieg, wie die Uferstraße nach Kyndoch oder Havena zwischen Wietaun und Trutzbach auf drausteiner Boden genannt wird. Der Durchgangsverkehr hält sich jedoch in Grenzen, da die meisten Reisenden und viele Händler den Großen Fluss als Reiseweg nutzen.

Etwa eine Meile den Leuenstieg hinauf in Richtung Trutzbach liegt die Ruine einer der alten Turmwachten: Gwynnas Wacht soll einst nach einer Baronin zu Beginn der Überfälle durch die Flussleute benannt worden sein.


Befestigung und Gebäude

Die Befestigung des Dorfes mit einigen Mauern und Palisaden ist seit dem Separationskrieg zwar erneuert, aber nicht nennenswert verbessert worden, da die Siedlung gegen einen entschlossene Streitmacht kaum zu halten ist. Um das Dorf erhebt sich ein dichter Etter aus Weißdorn der nur an einigen Stellen für die Zugänge durchbrochen ist. Einzig auf der Flusswachter Seite beschirmt ein alter Turm der Burgverteidigung das breite Holztor in der Palisade. Hier zieht sich parallel zur Flanke des Burgbergs auch die einzige höhere Mauer bis zum unteren Vorwerk mit dem Beginn des steilen, gepflasterten Wegs zu Burg hinauf.

Das Vorwerk beschirmt den Dorfplatz, der von den bedeutenden Gebäuden eingefasst ist. Neben den beiden kleinen Götterhäusern von Travia und Peraine erhebt sich die ehrwürdige Löwenkrug mit der Löwenstube hier ebenso wie das Fuhrhaus der Familie Hainfelden. Daneben bestellen allerdings die meisten Einwohner die umliegenden Äcker und Wiesen. Da die steilen Felsen unterhalb von Draufall und Burg nicht den Bau einer größeren Anlegestelle oder gar Hafens erlauben, gibt es einzig einen schmalen Steg für die wenigen Flussfischer.


Tempel und Schreine

Der Travia- und auch der Perainetempel des Dorfes sind kleine schlichte Gotteshäuser. Der Perainetempel ist seit einigen Götterläufen verwaist, obwohl die ehemalige Novizin Fiana Erlenfried in Honingen bereits dringend um die Entsendung eines neuen Geweihten gebeten hat.

Auf Burg Draustein steht den Gläubigen der Sturmtempel der göttlichen Leuin vom Draustein zur Verfügung.


Chronik

1028
Praios: nach der Schlacht auf Crumolds Auen fliehen viele Einwohner auf Geheiß der Baronin Maelwyn Stepahan ä.H. in die Baronie Wallersrain.
Rondra: Verteidigung des Dorfes und von Burg Draustein gegen das große Söldnerheer der Isora von Elenvina unter Oberst Lupold von Greifenberg und seiner Havener Flussgarde, sowie dem berühmten Söldnerführer und Reichsvogt von Ragath Ludovigo Sforigan und seiner Almadaner Hakenspieße. Das Dorf wird rasch eingenommen.
Boron: Burg Draustein fällt nach einer List des erfahrenen grangorischen Söldnerhauptmannes Fabriano Vardones in die Hand der zahlenmäßig weit überlegenen Angreifer und nur wenige Stepahan können entkommen. Die Besatzer bestimmen zur Verwaltung des Dorfes einen Burgrat aus den überlebenden Einwohnern, die Einwohnerzahl ist auf unter hundert Personen gesunken.
1034
Rondra: der Perainegeweihte Ernbrecht Erlenfried stirbt am Ende des Treffens der Besten an Herzschwäche.
1035
Fiana Erlenfried geht auf Betreiben von Bruder Dankward und Mutter Amgard Travialynn ap Gaere aus Hanufer als Novizin nach Honingen (ab 1036 Geweihte). Mit ihrem Weggang ist der Perainetempel verwaist und wird von der Dorfgemeinschaft gepflegt.


Persönlichkeiten im Dorf

  • Dankward Unkengrund, Traviageweihter und ehemaliges Mitglied des Burgrates während der Besatzungszeit durch die Havener Flussgarde
  • Ernbrecht Erlenfried Zu Boron gegangen (1034), Perainegeweihter und ehemaliges Mitglied des Burgrates während der Besatzungszeit durch die Havener Flussgarde
  • Tevik, Sattler verlor bei der Erstürmung des Ortes seine Tochter Eitne Zu Boron gegangen an die Mercenarios, väterlicher Freund und Mentor von Fiana Erlenfried
  • Amena Tannholz (*1000 - Alter: 43), Wirtin des Löwenkrugs
  • Heldan Tannholz Zu Boron gegangen, verschollener Wirt des Löwenkrugs und Mann von Almena Tannholz
  • Cian Tannholz (*1018 - Alter: 25), jüngster Sohn von Amena Tannholz (kurze schwarze Haare), Diener in Peraine- und Traviatempel
  • Joras Baernwald (*991 - Alter: 52), Grobschmied, ehemaliges Mitglied des Burgrates während der Besatzungszeit durch die Havener Flussgarde und einstiger Burgbüttel nach dem Abzug der Flussgarde
  • Mardha Baernwald (*1013 - Alter: 30), Grobschmied-Gesellin und älteste Tochter von Joras
  • Moran Baernwald (*1017 - Alter: 26), angehender Grobschmied-Geselle und jüngster Sohn von Joras, offenherzig
  • Gilia Holzhauer (*987 - Alter: 56), einflussreiche Freibauerin, ehemaliges Mitglied des Burgrates während der Besatzungszeit durch die Havener Flussgarde, 4 Kinder
  • Siona Holzhauer (*1013 - Alter: 30), jüngste Tochter Gilias, 4 Kinder
  • Tivar (*1020 - Alter: 23), Gesinde (braune Haare) und elternloser Flüchtling aus Wallersrain
  • Rauert Korber, Sprecher der Flussfischer, ehemaliges Mitglied des Burgrates während der Besatzungszeit durch die Havener Flussgarde
  • Familie Hainfelden, Fuhrleute entlang des Leuenstiegs (mind. 2 Söhne)
  • Thiswit Hollerwies Zu Boron gegangen (*947-1009), Meisterschnitzer und Bogenbauer aus Draustein
  • Coran Hollerwies (*974 - Alter: 69), drausteiner Zimmermannsmeister
  • Jorn Hollerwies (*996 - Alter: 47), Sohn und Alt-Geselle beim drausteiner Zimmermannsmeister
  • Aelmir Albenholzer (*1010 - Alter: 33), hünenhafter Zimmermann und Alt-Geselle beim drausteiner Zimmermannsmeister, Bruder von Steinlöwe Treuwulf Albenholzer
  • Freilinde Gartensaum, eine Krämerin
  • Eberwin Eschenberg (*984 - Alter: 59), ein Korbmacher und einstiger Burgbüttel nach dem Abzug der Flussgarde
  • Nialla Eschenberg Zu Boron gegangen, die bei der Belagerung von Draustein umgekommene Tochter von Eberwin Eschenberg
  • Kara, eine einfache Grundholdin

Quellen

inoffiziell