Crumold (Burg)

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Crumold
Crumold (Ansicht)
Region: Abagund
Typ: Mittlere Burg
Lehen: Crumold
Baron: Illaen Crumold
Einwohner: 0
Truppen: Ritter und Waffenknechte des Barons
Befestigung: Mauer
Schreine: Rondra
Crumold (Lage)
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Die Burg Crumold steht in der Baronie Crumold und dient als Baronssitz.

Wenige Meilen vor der Einmündung des Rodasch in den Großen Fluss liegt die Ortschaft Rodaschmund. Über der Ortschaft erhebt sich auf einem Hügel die Burg Crumold, Stammsitz derer von Crumold seit über tausend Jahren.

Die Burg teilt sich auf in die eigentliche Hauptburg und eine Vorburg. Erstere ist ein aus Felsblöcken gefügtes Bauwerk. Ein urtümlich erscheinender Bergfried und ein vergleichsweise moderner Palas bilden zusammen mit einem Torgebäude und den Stallungen eine durch Mauern verbundene kleine aber gut zu verteidigende Festung, deren Gebäude deutlich sichtbar verschiedenen Epochen entstammen. Dieser erhöht gebaute Komplex, dem man ansieht, dass die einzelnen Gebäude in verschiedenen, teils längst vergangenen Epochen gebaut wurde, wird durch eine Vorburg von etwa 2400 Rechtschritt eingefaßt, die sich von der Hauptburg nach Südosten erstreckt und einst die Kaserne der kaiserlich-albernischen Elitegarderegimentes "Fürst Halman ui Bennain" beherbergte. Allerdings ist diese Kaserne nie voll bezogen worden, da das Regiment noch vor vollständiger Fertigstellung der Kaserne an die tobrische Front verlegt und nach der Schlacht an der Trollpforte aufgelöst wurde. Die Vorburg bietet neben dem Gesindehaus auch den Stallungen der Pferdezucht der Crumolds Raum.

Die Gebäude in der Vorburg sind, wie die übrigen Gebäude aus Fachwerk gebaut. Die Besonderheit der Häuser gegenüber der umliegenden Bauers- und Stadthäusern, die allesamt reet- und schilfgedeckt sind, sind die Dachziegel. Während der Hof in der Hauptburg steingepflastert ist, ist das Innere der Vorburg nicht nur zweckdienlich gestaltet. Neben dem Platz, auf dem die Soldaten ihrer Arbeit nachgehen, befindet sich am nördlichen Rand der Vorburg ein kleiner parkähnlicher Garten mit einem Pavillon und einigen Kräuterbeeten.

Erklimmt man die Rampe zur Hauptburg, betritt man durch das Torgebäude, das die gesamte Vordeseite der Hauptburg ausmacht und von zwei etwas zurückgesetzten Türmen begrenzt wird, den Hof. Im Hof erblickt man zur Linken einen weiteren Stall, in dem üblicherweise einige Reitpferde und in Notzeiten weiteres Vieh untergebracht sind. Zur Rechten erblickt der Besucher in der vorderen Ecke des Hofes einen recht neuen Brunnen. Dies ist eine zu Zeiten von Baron Illaens Vater fertiggestellte Neuerung. Der alte Baron ließ einen Kanal vom nahen Rodasch bis an die Burg bauen, der wie eine Drainage das Wasser bis unter den Brunnenschacht sickern lässt. Da der Kanal mit Felsbrocken angefüllt ist, ist sichergestellt, dass nicht neben dem Wasser unliebsame Besucher den Weg in die Burg finden. So ist man in der Burg nun nicht mehr darauf angewiesen, Wasser in der obersten Kammer des Bergfrieds zu speichern, wie es die Generationen zuvor zu tun pflegten.

Neben dem Brunnen an der rechten Seite des Hofes erstreckt sich bis zum hinteren Hofende der Palas, das Wohngebäude der Baronsfamilie. Es ist zugleich das älteste Gebäude, wohl an die tausend Jahre alt. Das Gebäude ist gänzlich aus Fels gebaut. Die Außenwände der langen Seite verjüngen sich nach oben geschwungen und bilden das Dach des Gebäudes. Es wird betreten durch eine vierstufige Treppe, die selbst schon etwas erhöht beginnt. Offensichtlich wurde früher der Eingang über eine Leiter erreicht, die in der Not eingezogen werden konnte. Heutzutage ist der Zugang jedoch so annehmlich wie möglich gestaltet worden.

In der hinteren linken Ecke befindet sich der sicherlich auch schon mehrere Jahrhunderte alte Bergfried. Behäbig ragt der klobige Kasten drei Stockwerke auf, um dann in der Mitte der Hofrückseite noch ein viertes Stockwerk auftürmen zu lassen. Mit diesem Stock überragt dieses Gebäude auch das spitze Dach des Palas. Früher war in diesem Turmraum der Wassertank untergebracht, doch seitdem es den Brunnen gibt, wird er zur Aufbewahrung von modernen Verteidigungsanlagen genutzt.

Alles in allem erhält ein Besucher den Eindruck, dass die Burg Crumold eine mit einfachsten Mitteln und auf Zweckmäßigkeit gerichtetete Feste ist, die vor allem ihrem militärischen Zweck angepasst ist. Sie ist über viele Jahrhunderte gewachsen, wobei selten etwas Altes gänzlich dem Neuen weichen mußte. Vielmehr wurden die alten Elemente den neuen Bedürfnissen angepasst, so dass die Burg zugleich auch ein Zeugnis der Geschichte der Familie Crumold ist. Doch neben all der Zweckmäßigkeit bietet sie den einem Baron angemessenen Raum und eine gewisse Behaglichkeit, die zwar nicht an den Luxus der reichen Länder heran reicht, doch dem Leben durchaus einige Annehmlichkeiten bietet.

Verwandte und weiterführende Artikel

Rodaschmund
Illaen Crumold
Baronie Crumold
Haus Crumold


Quellen

Offizielle Quellen

Am Großen Fluss
S.43 (Zeuge der Wehrhaftigkeit Albernias)
S.52 (Regionalbeschreibung)
S.68 (Regionalbeschreibung)