Bran Fulcor von Fuchsstein

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Bran Fulcor von Fuchsstein
Crumold vigilate!
Position:
Dient: Illaen Crumold
Stand: adlig
Profession: Ritter
Ausbildung: Lidhwaen Crumold
Zöglinge: Diarwen Aberdan (1016)
Spezies: Mensch
Kultur: Keine Angabe
Geschlecht: männlich
Magie: nicht magisch
Augen: blau
Haare: blond
Tsatag: RON 1014 (28)
Wohnort: Burg Crumold
Gebiet: Grfs. Abagund
Familienstand: ledig
Partner:
Eltern:  Laeg Crumold (*998), Praia von Fuchsstein
Kinder:
Geschwister:
Verbündete: Haus Crumold


Wohlstand: Keine Angabe
Ruhm: Keine Angabe
Einfluss: minimal


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: Keine Angabe


WappenCrumoldsWacht.png



Betreuer: Bran Fulcor von Fuchsstein

Inoffizieller Charakter

Bran Fulcor von Fuchsstein ist ein mittelgroßer, schlanker, oft eher dunkel gekleideter junger Mann. Sein langes blondes Haar trägt er meist offen, seltener zu einem einfachen Zopf zusammengebunden.

Er ist der uneheliche Sohn der nordmärkische Edlen Praia von Fuchsstein und wurde von Laeg Crumold als solcher anerkannt. Im Efferd 1035 wurde er zum Ritter des Hauses Crumold geschlagen und gehört der Wacht der Ritter von Crumold an.


Hintergrund

Knappschaft

Seine Knappschaft unter Hagrobald von Wolfsstein verbrachte er auf der Burg Thûrstein an der Grenze zwischen Kosch und Nordmarken. Als geborener Nordmärker war er unter den Soldaten seines Lehrmeisters nicht übermäßig beliebt. Da Bran sich bei den häufigen Steitigkeiten mit den ebenfalls auf der Burg stationierten nordmärkischen Soldaten dennoch stets auf Seiten des Koschs hielt, geriet er immer wieder zwischen die Fronten.

Den Höhepunkt erreichte diese unangenehme Situation für ihn, als er aus Rache gegen seinen Knappschaftsvater von einigen nordmärkischen Soldaten von den Mauern der Burg aus in den darunter fließenden Großen Fluss geworfen wurde. Bran selbst behauptete später, ein Tier habe ihn kurz vor dem Ertrinken aus dem Wasser gezogen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass eine günstige Strömung ihn rettete. Belegt ist jediglich, dass Bran dem Tode nahe am Ufer lag, als ein Zwerg ihn fand und sicher auf die Burg zurückbrachte. Die Beiden verbindet seither eine tiefe Freundschaft. Allerdings leidet Bran nun an einer schrecklichen Angst vor jedem tieferen Gewässer und auch größere Höhen versucht er zu meiden.


Ende Rahja 1034, seine Knappenzeit ging gerade ihrem Ende zu und er sollte bald den Ritterschlag erhalten, erreichte Bran die Nachricht vom nahenden Tod seiner geliebten Mutter. Ohne Zögern brach er augenblicklich in die Nordmarken auf, um sich zumindest noch von ihr verabschieden zu können. Tatsächlich erreichte er das Sterbebett seiner Mutter noch bevor Golgari sie forttrug. Dort, im Angesicht des Todes, offenbarte Praia ihrem Sohn den Namen seines Vaters, den sie ihm zuvor stets verschwiegen hatte.

Nach dem Tod seiner Mutter blieb Bran außer seinem zwei Jahre zuvor verschollenen Halbbruder nur noch jener bisher unbekannte Vater als Familie. So kam es, dass er im Rondra 1035, nach der Beerdigung seiner Mutter, nicht auf Burg Thûrstein zu seinem Schwertvater zurückkehrte, wo ihn die baldige Ritterwürde erwartet hätte. Stattdessen beschloß er nach Albernia zu reisen und seinen Vater Laeg Crumold ausfindig zu machen.


Ankunft in Albernia

Auf Burg Crumold angekommen geriet Bran mitten in eine abendliche Feierlichkeit auf der auch Laeg Crumold anwesend war. Als Bran den Grund für sein Kommen erklärt und einen Brief seiner Mutter überreicht hatte, erkannte Laeg ihn als seinen Bastardsohn an. Doch Bran, der sich zudem auch väterliche Zuneigung erhofft hatte, sollte dennoch enttäuscht werden, denn Laeg mied anschließend jeden Kontakt mit ihm. So blieb dieser erste Wortwechsel dann auch das zunächst letzte Gespräch zwischen Vater und Sohn.

Schon am nächsten Morgen erreichte Kunde von schrecklichen Geschehnissen im nahen Gundelwald die Burg und ein Trupp Ritter, dem sich auch Bran anschloss, zog aus diesen Vorgängen auf den Grund zu gehen. So gelang es schließlich den anscheinend schwarzmagischen Kern des Unglückes tief im Wald auszumachen und zu vernichten. Bereits einen Mond später wurden dennoch weitere finstere Umtriebe offenbar: Ein im rahjawärtigen Teil der Baronie Crumold befindliches, abgelegenes Walddorf stand unter einem dunklen Bann. Dieser konnte jedoch von einer kleinen Gruppe, in der sich abermals auch Bran befand, gebrochen werden.


Im Anschluss an diese Ereignisse empfahl Merewyn Crumold-Conneleigh auf Grund der lobenswerten Beteiligung an der Bekämpfung des Unheils in den Wäldern Bran von Fuchsstein zum Ritter zu schlagen. Lidhwaen Crumold, der besonders das Kampfgeschick des jungen Herrn von Fuchsstein hervorhob, schloss sich dieser Empfehlung an und übernahm sogar die Position als Brans Schwertvater.

So kam es, dass Bran Fulcor von Fuchsstein im Efferd 1035 auf dem Hof der Burg Crumold vom Baron Illaen Crumold der Ritterschlag erteilt wurde.

Einigen der zahlreichen Zuschauer der Zeremonie, unter denen sich auch Aedre Arodon-Glenngarriff befand, blieb wohl auch das überraschend freundliche Wetter an diesem Tag in Erinnerung. Nur Brans Vater Laeg wurde von niemandem bei dem Zeremoniell gesehen. Daher muss wohl angenommen werden, dass er die Ehrung seines einzigen Sohnes nicht miterlebt hat.


Ebenfalls noch im Efferd 1035 beschloß der Baron einen Ritterbund zu gründen, der fortan für den Schutz der Wälder Crumolds verantwortlich sein sollte. Bran war der erste Ritter, der sich dieser Wacht der Ritter von Crumold anschloss.