Albernische Landschaften

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Nimmt man nicht die Grenzen der Menschen, sondern jene der Natur, welche sich in den Landschaften zeigen, so hat Albernia sieben Teile.

Jene sieben Landschaften sind die Küste des Meeres, die Ufer des Großen Flusses, dann dessen Delta, das auch Muhrsape geheißen. Weiterhin die Heide des Abagund, der Farindelwald im Norden, die Senken und Wälder Honingens im Osten und das Seenland an der Grenze zum Nostrischen. Dies sind die Regionen, die der Wanderer sieht, wenn er in unser Land kommt. Dies sind auch die Grenzen, die bleiben, wenn sich die Dinge der Politik wandeln. Daneben, von der Hand der Menschen gestaltet und so, vielleicht, von geringer Bedeutung, findet das Auge Havena, sagenumwobene Metropole, und das Land um das stolze Winhall.

So sind es dann in Gänze neun Regionen, die es zu erkunden gilt, so man Albernia kennen will. Und wer schon vermag sich seinem Zauber zu entziehen?

Küste Sturmesbrüllen, Möwenschrein
widerhallt von Fels und Stein.
Gischt sprüht von den weißen Klippen,
netzet salzig Deine Lippen.
Atme, Bruder, Luft so rein.
Wo Efferdmacht das Land zerfrisst,
hier schmeckst Du, Freund, was Freiheit ist,
hier im Westen steht mein Heim.

Die Küste und die Inseln.

Havena

Havena.

Muhrsape Wo Nebel ist ein Leichentuch
und über Moor und Moder schwebt,
dort lebe ich, wo Madas Fluch
im Herzen aller Dinge schlägt.
Hier warten wir, daß Sonnenschein
die Wacht zur Nacht herniederlegt
und dann zum Teich am Weißdornhain,
der Tanz den Schritt zusammenwebt.

Die Muhrsape.

Seenland Mein Name ist Schwermut.
Trauer klingt in meinem Liede.
Stille ist es, was ich liebe.
Mein Leib nährt Feuersglut.
Tränen decken mein Gesicht
und meine Haut trägt salzig Blüten.
Mein Haar zerzaust des Windes Wüten,
das an keinem Felsen bricht.

Das Seenland.

Abagund Erst sommersmatt, dann windumweht,
dort wildes Feld, hier steinern Rund
zur Rast und zum Verweilen lädt
in hoher Heid zur Abendstund.
Ein Schlachtfeld ist's dem Wolkenheer.
Vom Sonnenspeer vom Himmelsrund
der Dunst gefällt sinkt ab zur Erd,
hinab zu meinem stillen Grund.

Das Abagund.

Großer Fluss Ewig gleich und wandelbarer
bin ich allein und einzig wahrer
Fürst und Vater meiner Länder,
im Zorn gewalt'ger Lebensspender.
Saphir mein Rock, Smaragd mein Saum,
Alabaster meiner Krone Schaum.
Meines Herzens Wellenschlagen
singen ein Lied von alten Tagen.

Der Große Fluss.

Farindelwald Wenn andernorts die Sonne lacht,
scheint dunkel immer noch die Nacht
in meinem tiefen Herzen.
Erfasst auch nichts der Lampenschein,
fühlst Du doch, Du bist nicht allein,
wo Waldes Geister herrschen.
Auf tausend Säulen ruht mein Dach,
tausend Wächter für meine Macht.

Der Farindel.

Winhaller Land

Das Winhaller Land.

Honinger Land Zum Mond hinauf und dann hinab
ins Tal zu alter Hünen Grab,
auf grauem Fels thront schwarzer Rab,
der Bäume Kreis den Ort umgab.
Hier ist's wo jeder Tag beginnt,
der erste Sonnenfunke glimmt.
Bei Berg und Baum ein Bache rinnt,
am Uferstein die Amsel singt.

Das Honinger Land.