Alarwin von Graugenwerl

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Alarwin von Graugenwerl
Alarwin.jpg
Harte Hand für hartes Land
Position: Zins- und Gerichtsvogt von Winhall
Dient: Bragon Fenwasian
Stand: adlig
Profession: Ritter
Wappen: Im Zinnenschnitt in gold und schwarz geteilter Schild
Charakter: brillanter Diplomat und Intrigant, schlau, verschlagen gnadenlos, arrogant
Spezies: Mensch
Kultur: Keine Angabe
Geschlecht: männlich
Magie: nicht magisch
Größe: 1,78
Gewicht: 90 Stein
Augen: blau
Haare: dunkelbraun, inzwischen ergraut
Tsatag: 15 Praios 983 (61)
Wohnort: Feste Iauncyll
Gebiet: Grfs. Winhall
Familie: Haus Graugenwerl
Familienstand: verwitwet
Partner:
Eltern:  
Kinder: Gilbert von Graugenwerlv (1011)

Arlina von Graugenwerlv (1018)

Geschwister:
Verbündete: Jonides Fenwasian
Gegner: Grimwulf der Grüne , diverse Weidener Adelige
Turniere: Keine Angabe


Wohlstand: Keine Angabe
Ruhm: Keine Angabe
Einfluss: hinlänglich


Gesinnung
Bürgerkrieg: Keine Angabe
Unabhängigkeit: Keine Angabe


Wappen Graugenwerl1.jpg

Angaben von: 1038
NSC: Nein
Betreuer: Pelle

Inoffizieller Charakter



Alarwin von Graugenwerl ist der Meister der Münze oder Zinsvogt, sowie der Gerichtsvogt der Grafschaft Winhall.

Hintergrund

Der aus Weiden stammende Alarwin residiert auf der Feste Iauncyll und ist der gräflichen Kanzlei von Jonides Fenwasian unterstellt. Er stammt aus Provinz Weiden, wo sein Abgang wohl eher unrühmlich zu nennen ist. Nachdem er 1035 BF erst die Aufgabe als Meister der Münze übernahm, um die Finanzen der Grafschaft auf Vordermann zu bringen, waren Graf und Kanzler offenbar so zufrieden mit der Arbeit Alarwins, dass er 1036 auch die Aufgaben des Gerichtsvogtes übernahm und somit (nach dem Grafen) der oberste Gerichtsherr in der Grafschaft Winhall ist. Seine Aufgaben in dieser Hinsicht sind aber zumeist nur die kleineren irdischen Fälle in den gräflichen Domänen, um die sich der Adel selbst nicht kümmern möchte. Zusätzlich vermittelt er in genzübergreifenden Streitfällen. Bei seinen Urteilen ist Alarwin als äußerst streng bekannt sind hoffen viele Angeklagte, dass nicht der Gerichtsvogt selbst das Richteramt inne hat, sondern der ihm unterstellte Friedensrichter Praiosfried Rosenquarz, der sich zumeist um die kleineren Dinge kümmert, in Ortis residiert und als milder gilt.

Auch die Aufgabe des Zinsvogtes nimmt Alarwin äußerst gewissenhaft wahr und hat sich dabei nicht nur Freunde gemacht. Spätestens als er im Jahr 1036 zu einer Inspektionsreise durch die Grafschaft aufbrach, um die Bücher der Lehen zu prüfen, kamen kritische Stimmen zu seiner Arbeit, die bei säumigen Steuerzahlern aber wohl nicht unüblich sind. Denn bei den peniblen Prüfungen kam heraus, dass es nicht unerheblichen Nachforderungen von Seiten des Grafenhaus an die Lehen gab. Dies führte zu zahlreichen Streitereien die teilweise bis heute nicht geklärt sind.


Werdegang

Alarwin gehört einem altem Rittergeschlecht aus der Grafschaft Heldentrutz im Herzogtum Weiden an und hat auch selber den Ritterschlag erhalten. Er ist verwitwet und hat zwei Kinder. Seine Vorfahren leben schon seit vielen Generationen im Land am Finsterkamm und mussten mit einem kleinen Rittergut stets mit dem harten Leben in der armen Trutz kämpfen. Immer war man von einfallenden Orken bedroht und das Land genügte gerade, um die Familie zu ernähren. So strebte Alarwin schon früh nach Höherem und arbeitete hart und strebsam dafür. Nachdem er mit viel Ehrgeiz Stadtvogt von Nordhag geworden war, machte er sich, nach dem Tod des Verräters Rondralriks von der Tann, dem Baron des gleichnamigen Nordhag, das Fehlen eines Herrschers zu Eigen. Denn Alarwin nutzte das entstandene Machtvakuum und die späteren Wirren um den Orkensturm 1026/1027 BF für seine eigenen Ziele aus. Unterstützt durch die Freundschaft und das Vertrauen des Heldentrutzer Grafen, Emmeran von Löwenhaupt, wurde er Vogt des vakanten Landes und herrschte lange mit harter Hand über Stadt und Land Nordhag. Dabei zeigte er sich äußerst fähig: Zum einen gelang es ihm im besagten Orkenkrieg die Stadt vor der Eroberung zu bewahren, was viele Weidener als wahres Kunststück und Heldentat bezeichneten, zum anderen schaffte er es anschließend die Stadt schnell wieder aufzubauen und wehrfähig zu machen. Das Lehen war durch sein tun das reichste in der ansonsten bettelarmen Heldentrutz. Allerdings wurde beim Wiederaufbau das Gold auch aus der Bevölkerung mit sehr viel Gewalt herausgepreßt, ist Alarwin doch sehr standesbewusst, zielorientiert und bestimmend. Seine erfolgreiche Herrschaft und die Stärke seines Lehens in der Grafschaft führten später dazu, dass Alarwin bei einer längeren Abwesenheit Graf Emmerans, zum so genannten Burgvogt der Heldentrutz ernannt wurde. Das bedeutet, dass er die gesamte Grafschaft im Namen des abwesenden Grafen verweste und beherrschte. Zwar brachte dies das Land wieder nach vorn, doch machte er sich hierbei ebenfalls keine Freunde. Im Gegenteil seine Feinde wuchsen und so verlor er immer mehr an Ansehen. Vor allem seine nicht bewiesenen unredlichen Verwicklungen um die Vergabe der Baronskrone von Nordhag (die er stets selber angestrebt hatte), ließen seine Reputation sinken.

Beim Reichskongress 1034 in Kuslik traf Alarwin schließlich auf den Winhaller Kanzler Jonides Fenwasian. Bei zahlreichen Gesprächen merkten beide, dass man bei vielen Dingen die gleiche Ansicht hatte und oftmals zu den Reichsangelegenheiten die Meinung des anderen teilte. Nachdem er sich weiter über den Vogt informiert hatte, erhielt Jonides die Information, dass Alarwin nach dem Orkensturm 1027 BF sehr gute Arbeit beim Wiederaufbau geleistet hatte, doch blieb ihm auch nicht verborgen, dass der damalige Vogt, bei vielen seiner Landsleute in Ungnade gefallen war und möglicherweise eine Ablösung erfolgen könnte. So unterbreitete er bei seiner Rückkehr nach Ortis seinem Vetter, dem Grafen Bragon, den Vorschlag den Weidener in Diensten zu nehmen. Die Distel ließ sich ebenso überzeugen wie wenige später der Weidener Vogt. So quittierte Alarwin seinen Dienst in der Provinz Weiden.


Erscheinung

Alarwin ist von kräftiger Statur und als ausgebildeter Ritter ein recht guter Kämpfer. Er ist sehr auf sein Äußeres bedacht und kann sehr charmant sein – eine Bürgerin die ihm gefällt, ist ihm auch schon bald gefällig. Andererseits prügelt er bei Untergebenen auch einfach drauf los, wenn sich seine Gunst verflüchtigt. Durch eine Verletzung, die er im Kampf gegen den bekannten Weidener Renegaten Grimwulf dem Grünen erlitt, kann er sein linkes Ellbogengelenk nur noch schlecht bewegen und fröhnt seitdem nicht mehr das Ritterhandwerk.